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Startseite»Nachrichten»Vier Sender übertragen Spiele: Free-TV zeigt so viel Bundesliga-Fußball wie nie zuvor
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Vier Sender übertragen Spiele: Free-TV zeigt so viel Bundesliga-Fußball wie nie zuvor

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerAugust 28, 2026Keine Kommentare4 Minuten Lesezeit
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Vier Sender übertragen Spiele

Free-TV zeigt so viel Bundesliga-Fußball wie nie zuvor

Die Bundesliga startet in die Saison 2026/27. Für Fans gibt es dieses Mal so viele Spiele im Free-TV wie nie zuvor. Um alle Partien zu sehen, braucht es aber gleich mehrere Abos. 

Wo laufen Live-Spiele im frei empfangbaren Fernsehen?

Die erste Partie der Saison ist wieder kostenfrei bei Sat.1 zu sehen. Der Free-TV-Sender zeigt das Eröffnungsspiel Bayern München – VfB Stuttgart (20.30 Uhr/auch bei Sky und im ntv.de-Liveticker). Die Begegnung gehört zu einem Paket mit neun Live-Spielen im Free-TV. Dazu gehören auch die Freitagspartien am letzten Spieltag vor und am ersten Spieltag nach der Winterpause sowie die Relegationsspiele.

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Wo gibt es weitere Free-TV-Spiele?

Anders als in der Vorsaison wird es mehrere Erstliga-Übertragungen bei RTL geben. Am ersten Spieltag zeigt der Free-TV-Sender die Samstagspartie RB Leipzig gegen Borussia Mönchengladbach (15.30 Uhr), weitere sollen folgen. Möglich machen das die Fusion mit Sky und die Verträge mit der Fußball-Bundesliga. 

Zehn Begegnungen aus dem von Sky gekauften Pay-TV-Paket für Freitags- und Samstagsspiele dürfen auch im frei zugänglichen Fernsehen gezeigt werden. Außerdem kann eine Toppartie aus einer englischen Woche kostenfrei gezeigt werden. Wie viele Free-TV-Partien es tatsächlich werden, ist derzeit noch offen.

Wo gibt es Zusammenfassungen im Free-TV?

Die ARD hat das größte Angebot. Das Erste besitzt an allen Spieltagen die Rechte für die ersten Free-TV-Sendungen mit den Höhepunkten. In der im Vorjahr eingeführten Sportschau am Freitag werden Zusammenfassungen der 1. und 2. Liga gezeigt. Weiterhin fasst die ARD in der Sportschau am Samstag und am Sonntagabend die Spiele zusammen.

Das ZDF zeigt Höhepunkte am Samstagabend im Sportstudio, darunter als erster Free-TV-Sender Bilder vom Topspiel. Am Sonntagmorgen fasst Sport1 die Partien der Vortage zusammen.

Welche Pay-TV-Sender zeigen Live-Spiele?

Die meisten Live-Übertragungen der 1. Liga bietet weiterhin Sky. Der von RTL gekaufte Pay-TV-Sender hat in der zweiten Saison das Spiel am Freitagabend im Programm. Die Begegnungen am Samstag um 15.30 Uhr und 18.30 Uhr laufen ebenfalls in voller Länge bei Sky. DAZN zeigt hingegen die Spiele am Sonntag. Das sind je 32 Partien um 15.30 Uhr und um 17.30 Uhr. Dazu kommen pro Saison 15 Spiele, die um 19.30 Uhr beginnen. Dazu bietet DAZN im zweiten Jahr die Konferenz am Samstag an. 

Was kosten die Abos?

Wer bei den Live-Übertragungen die freie Auswahl haben möchte, benötigt zwei Abonnements: Sky und DAZN. Die Preisstruktur ist aufgrund verschiedener Laufzeiten nicht sonderlich übersichtlich, teilweise gibt es derzeit noch Angebote. Hier eine Auswahl: 

Das Einjahres-Abo für die Bundesliga kostet bei Sky regulär 29,99 Euro im Monat und beinhaltet auch die 2. Liga. Nicht enthalten ist der DFB-Pokal. Dafür benötigt der Kunde auch das Sport-Abo für zusammen 34,99 Euro monatlich als Regelpreis. 

Bei DAZN brauchen die Kunden für die Bundesliga-Spiele das Unlimited-Abo. Das kostet 44,99 Euro im Monat oder bei einem Jahresvertrag 34,99 Euro monatlich. Neben der Bundesliga sind ausländische Ligen sowie – letztmals in dieser Saison – die Champions League enthalten. 

Sky und DAZN lassen sich auch zusammen buchen. Bei einem Einjahresvertrag kostet das Paket derzeit 64,98 Euro im Monat, wenn es über Sky gebucht wird.

Gibt es noch eine andere Möglichkeit?

Ja, der frühere englische Nationalstürmer Jamie Vardy wird künftig als Broadcaster deutschen Live-Fußball moderieren und übertragen. Wie die Bundesliga mitteilte, hat der 39-Jährige eine Vereinbarung geschlossen, nach der sein YouTube-Kanal „Jamie Vardy’s Having a Party“ in Großbritannien und Irland sieben Freitagsspiele in dieser Saison als offizieller Rechtehalter übertragen darf. Den Anfang macht das Eröffnungsspiel. „Die Hinzunahme von Vardy bringt ein anderes, von Spielern geführtes Format in die Creator-Distribution der Bundesliga und verbindet Live-Fußball mit der Perspektive und Persönlichkeit eines der bekanntesten Premier-League-Spieler der vergangenen Jahre“, schrieb die Bundesliga in ihrer Mitteilung. 

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Jamie Vardy kommentiert Bundesliga-Partien. (Foto: picture alliance / PA Images)

Vardy ist nach einem einjährigen Engagement beim italienischen Klub US Cremonese derzeit vereinslos. Sein Vertrag lief im Sommer nach dem Abstieg des Teams aus der Serie A aus. Berühmt wurde Vardy vor allem als Schlüsselfigur beim sensationellen Meistertitel von Leicester City in der Saison 2015/16. Für England absolvierte er 26 Länderspiele und erzielte dabei sieben Treffer.

Verwendete Quellen: ntv.de, mbl/dpa/sid

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