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Startseite»Nachrichten»1700 Euro für ein Croissant – Seniorin tippt Pin statt Trinkgeld ein
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1700 Euro für ein Croissant – Seniorin tippt Pin statt Trinkgeld ein

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerSeptember 16, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Pin statt Trinkgeld eingetipptSeniorin zahlt versehentlich 1700 Euro für ein Nuss-Croissant

Ein einfaches Stück Gebäck wird für eine Schweizerin unfreiwillig zu einem echten Luxus-Produkt. (Foto: picture alliance / imageBROKER)

Wegen eines Missverständnisses bei der Kartenzahlung blättert eine Frau in der Schweiz einen vierstelligen Betrag für ein Croissant hin. Ab sofort möchte sie ihre Backwaren wieder bar bezahlen.

Knusprig, buttrig, süß: Nussgipfel sind die Schweizer Antwort auf Nuss-Nugat-Croissants und kosten auch in dem eher teuren Alpenstaat in der Regel nur wenige Franken. Doch für eine Seniorin am Winterthurer Hauptbahnhof ist das süße Gebäck zu einem außergewöhnlich kostspieligen Genuss geworden.

Wie das Schweizer Magazin „Beobachter“ berichtet, hat die Frau bei der Kartenzahlung in einer Bäckerei aus Versehen 1612 Schweizer Franken für einen Nussgipfel bezahlt. Das sind umgerechnet rund 1700 Euro. Sie bemerkte den Fehler allerdings nicht und verließ nichtsahnend das Geschäft.

Bank bemerkt Auffälligkeit

Zwei Wochen später bemerkte dann eine Mitarbeiterin ihrer Bank die auffällige Transaktion und verwies die Frau an die Bäckerei, um den Irrtum aufzuklären. „Die Standortleiterin war außerordentlich freundlich und versicherte mir, der Sache sofort nachzugehen“ sagte sie gegenüber dem „Beobachter“. Im Kassensystem der Filiale habe von dem Betrag aber jede Spur gefehlt.

Das Rätsel lüftete sich dann aber nach Rücksprache mit der Betreiberfirma des Bezahlterminals: Die Abbuchung war zwar erfolgt, aber wegen eines technischen Problems nie im Kassensystem und auf dem Konto der Bäckerei engezeigt worden. Das erkläre auch, warum sich der Betrieb nicht von sich aus bei der Frau gemeldet hatte.

Laut „Beobachter“ ereignete sich der versehentliche Kauf des 1700-Euro-Croissants bereits Ende Juli. Doch bis die Seniorin ihr Geld schließlich zurückbekam, verging gut ein Monat. Ende August wurde der Betrag ihrem Konto schließlich gutgeschrieben.

Vierstellige Pin statt Trinkgeld eingetippt

Laut einer Mitarbeiterin der Bahnhofsbäckerei sei es bei der Bezahlung am Kartenlesegerät wohl zu einem Fehler seitens der Kundin gekommen. „Wir vermuten, die Kundin dachte, dass sie ihre Pin eingeben müsse“, sagte sie dem Magazin. Beim Trinkgeld ließe sich statt eines bestimmten Prozentsatzes auch ein freier Betrag eingeben.

Die Dame nimmt den Vorfall mit Humor: „Mit der Kartenzahlung bin ich manchmal etwas überfordert, das kann mir schon passiert sein.“ Bei den Mitarbeitenden der Bäckerei bedankte sie sich mit einem Blumenstrauß für deren Unterstützung. Süßgebäck wolle sie künftig nur noch bar bezahlen. Das schütze vor vierstelligen Croissant-Preisen und schone so ihre Nerven.

Quelle: ntv.de, apr

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