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Startseite»Nachrichten»Viel Geld verloren?: Travis Kelce soll auf Betrüger hereingefallen sein
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Viel Geld verloren?: Travis Kelce soll auf Betrüger hereingefallen sein

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerSeptember 16, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Viel Geld verloren?Travis Kelce soll auf Betrüger hereingefallen sein

Der 36-Jährige spielt bei den Kansas City Chiefs. (Foto: IMAGO/Marty Jean Louis)

Finanziell geht es dem Ehemann von Taylor Swift bestens. Als Football-Profi muss sich Travis Kelce keine Sorgen um Geld machen. Dennoch dürfte es ihn wahrscheinlich ärgern, dass er einem windigen Investor auf den Leim gegangen ist.

Der NFL-Star Travis Kelce ist Opfer eines großangelegten Anlagebetrugs geworden. Wie der US-Sender First Alert 4 aus berichtet, nannten Staatsanwälte den Tight End der Kansas City Chiefs vor Gericht ausdrücklich als einen der Geschädigten. Weitere Angaben zu Kelces Verlusten wurden bei der Verhandlung nicht gemacht.

Im Mittelpunkt des Falls steht der 38-jährige Siddharth „Sid“ Jawahar. Ein Bundesrichter in St. Louis verurteilte ihn wegen eines millionenschweren Schneeballsystems zu elf Jahren Gefängnis. Zusätzlich muss Jawahar nach Angaben der US-Staatsanwaltschaft 31,35 Millionen Dollar an seine Opfer zurückzahlen.

Wie genau Kelce in das Betrugssystem geriet, wurde vor Gericht nicht erläutert. Eine Verbindung zwischen ihm und Jawahar war allerdings bereits seit Jahren öffentlich bekannt. „Forbes“ berichtete 2021, dass der Ehemann von Taylor Swift zu den Investoren des Swiftarc Ventures Labs Fund gehörte. Der Name „Swift“ im Firmennamen ist allerdings reiner Zufall. Jawahar war Mitgründer und Managing Partner von Swiftarc Ventures. Auch die NBA-Profis Tim Hardaway Jr. und Mason Plumlee wurden als Investoren des Fonds genannt.

Jawahar betrieb außerdem die Investmentfirma Swiftarc Capital. Nach Angaben der Ermittler nahm er zwischen Juli 2016 und Dezember 2023 mehr als 35 Millionen Dollar von Anlegern ein. Tatsächlich seien davon nur etwa zehn Millionen Dollar investiert worden. Einen Großteil des Kundengeldes habe Jawahar in eine einzige Anlage gesteckt, deren Wert deutlich sank. Seinen Kunden soll er dennoch weiterhin Gewinne vorgetäuscht haben.

Betrüger führte Luxusleben

Zudem funktionierte das Konstrukt laut Staatsanwaltschaft wie ein klassisches Schneeballsystem: Geld neuer Investoren wurde genutzt, um frühere Anleger auszuzahlen. Jawahar finanzierte mit Kundengeldern demnach auch einen luxuriösen Lebensstil – darunter Flüge mit Privatjets, Aufenthalte in Luxushotels, eine hochpreisige Wohnung, Mitgliedschaften in privaten Clubs, Shoppingtouren und Besuche in teuren Restaurants.

Nach seiner Anklage soll Jawahar außerdem versucht haben, die Ermittlungen zu behindern. Unter anderem habe er eine Geschädigte zu einer für ihn günstigen Aussage bewegen und Beweise auf seinem Smartphone löschen lassen wollen. Im Januar bekannte er sich schließlich in drei Fällen des sogenannten Wire Fraud, also des Betrugs mithilfe elektronischer Kommunikationsmittel, schuldig.

Quelle: ntv.de, rog/spot

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