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Startseite»Nachrichten»Oktoberfest: Drehkarussell bleibt stehen – Besucher kopfüber fest
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Oktoberfest: Drehkarussell bleibt stehen – Besucher kopfüber fest

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerSeptember 20, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Panne am EröffnungstagFahrgäste hängen auf Wiesn minutenlang kopfüber fest

Das „Predator“ ist seit 2018 auf dem Oktoberfest vertreten. (Foto: imago/Future Image)

Ein Fahrgeschäft auf der Münchner Wiesn sorgt am Samstagabend für einen besonderen Nervenkick: Nach einer Störung müssen die Gäste minutenlang kopfüber ausharren, bis Helfer eingreifen. Ein Sachverständiger nimmt das Karussell daraufhin genau unter die Lupe.

Etwa fünf Minuten lang mussten Besucher eines Fahrgeschäfts auf dem Oktoberfest kopfüber ausharren. Das Drehkarussell blieb am Samstagabend wohl wegen einer technischen Störung stehen, wie ein Sprecher der Wiesnwache mitteilte. Auf dem Video eines Instagram-Nutzers ist zu sehen, wie das Karussell „Predator“ stillsteht. Mitarbeiter bringen daraufhin eine Leiter an, um zu den Fahrgästen zu gelangen, die in etwa zehn Metern Höhe kopfüber festhängen.

Vor allem Jugendliche klagten laut den Wiesn-Sanitätern nach ihrer Rettung über leichten Schwindel und Kreislaufprobleme. Nach einer kurzen Untersuchung konnten jedoch alle Besucher des Fahrgeschäfts wieder zurück auf das Festgelände gehen. Ein Sachverständiger prüfte nach Angaben der Feuerwehr das Karussell und gab es noch am Abend wieder frei. 

Seit 2018 ist das Fahrgeschäft laut den Organisatoren auf dem Oktoberfest vertreten. Auf der Webseite der Wiesn heißt es, der „Predator“ sei „nichts für schwache Nerven“: Während die Plattform des Karussells nach links dreht, drehe sich die Gondel selbst in die entgegengesetzte Richtung – und das bei einer Maximalhöhe von 16 Metern und einer Fahrtgeschwindigkeit von 60 Kilometern pro Stunde.

Am Abend des Eröffnungstages meldeten die Wiesn-Sanitäter, dass sie bereits knapp 600 Patienten versorgt hätten. Man habe es mit „Alkoholintoxikationen, Kreislaufproblemen sowie chirurgischen Verletzungen“ zu tun. Man habe zehn Personen im Computertomografen (CT) untersucht, zwei kritische Befunde hätten zu einem Abtransport der betroffenen Wiesngäste geführt.

Das 191. Oktoberfest hatte am Samstagmorgen bei Traumwetter begonnen. Die ersten Gäste hatten bereits frühmorgens im Dunkeln ausgeharrt. Als die Eingänge um kurz nach 9 Uhr öffneten, stürmten sie im Laufschritt los, um einen guten Platz im Bierzelt zu ergattern. Oberbürgermeister Dominik Krause meisterte seinen ersten Oktoberfest-Anstich mit zwei Schlägen.

Quelle: ntv.de, lwe/dpa

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