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Startseite»Nachrichten»Polizei bisher „sehr zufrieden“: Wahlbeteiligung in Berlin bisher deutlich höher als 2023 
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Polizei bisher „sehr zufrieden“: Wahlbeteiligung in Berlin bisher deutlich höher als 2023 

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerSeptember 20, 2026Keine Kommentare3 Minuten Lesezeit
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Polizei bisher „sehr zufrieden“Wahlbeteiligung in Berlin bisher deutlich höher als 2023 

Die Wahllokale in der Hauptstadt sind noch bis 18 Ihr geöffnet. (Foto: picture alliance / Volodymyr Sindieiev)

In einem Wahllokal wird das Schloss zugeklebt, in einigen weiteren werden der Polizei Sachbeschädigungen gemeldet. Aber alles in allem verläuft der Wahlsonntag nach Polizeiangaben „völlig störungsfrei“. Stand Mittag haben mehr Menschen ihre Stimme abgegeben als um die gleiche Uhrzeit vor drei Jahren.

Die Beteiligung bei der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus fällt bislang höher aus als bei der Wahl 2023. Um 12.00 Uhr lag sie bei 27,9 Prozent, wie die Landeswahlleitung mitteilte. 2023 lag sie zum gleichen Zeitpunkt bei 23,4 Prozent. Damit lag die Wahlbeteiligung mittags um 4,5 Prozentpunkte höher als zur Vorwahl 2023. Bei der Angabe zur Beteiligung wurden laut der Mitteilung die ausgestellten Wahlscheine berücksichtigt. Bei etwa einem Drittel davon handelte es sich um Briefwahlunterlagen, sagte Landeswahlleiter Stephan Bröchler.

Die Abstimmung in den 2.542 Berliner Wahllokalen verlaufe bisher ruhig, hieß es. Die höchste Wahlbeteiligung bis zur Mittagszeit wurde den Angaben zufolge aus dem Bezirk Treptow-Köpenick mit 30,5 Prozent gemeldet, die niedrigste aus dem Bezirk Mitte mit 24,8 Prozent.

Erstmals ab 16 Jahren wählen

Insgesamt sind 2,5 Millionen Berlinerinnen und Berliner aufgerufen, ihr Landesparlament zu wählen. Mehr als 2.500 Wahllokale öffneten um 8.00 Uhr, eine Stimmabgabe dort ist bis 18.00 Uhr möglich. 17 Parteien treten mit eigenen Listen an – das sind nur halb so viele wie bei der Wiederholungswahl vor dreieinhalb Jahren. Erstmals dürfen 16- und 17-Jährige über die Zusammensetzung des Landesparlaments mitentscheiden.

Noch vor Beginn der Wahl am Sonntagmorgen wurden Sachbeschädigungen an einigen Wahllokalen gemeldet, wie die Polizei mitteilte. In einem Fall in Schöneberg sei das Schloss des Wahllokals zugeklebt worden. Es habe aber trotzdem rechtzeitig öffnen können, der Wahllokalvorstand habe den Zugang selbst wieder hergestellt.

„Der Wahlsonntag hier in Berlin verläuft bisher aus unserer Sicht völlig störungsfrei“, sagte ein Polizeisprecher. „Wir sind mit dem Einsatzverlauf sehr zufrieden.“

2,7 Millionen Menschen wahlberechtigt

Seit der Wiederholungswahl 2023 regieren der damalige Sieger CDU und die SPD zusammen. Nach der Wahl bekommt Berlin auf jeden Fall einen neuen Regierenden Bürgermeister oder eine neue Regierende Bürgermeisterin. Amtsinhaber Kai Wegner verzichtete im Juli auf die Spitzenkandidatur, weil er beim großen Stromausfall Anfang des Jahres im Berliner Südwesten falsche Angaben über sein Krisenmanagement gemacht hatte und deshalb anhaltend in der Kritik stand.

Gewählt werden auch die zwölf Bezirksverordnetenversammlungen in der Hauptstadt. Hier sind gut 2,7 Millionen Menschen wahlberechtigt, weil auch in Berlin lebende EU-Ausländer abstimmen dürfen.

Die Abgeordnetenhauswahl von 2021 hatte wegen zahlreicher organisatorischer Pannen im Februar 2023 wiederholt werden müssen. 2021 gab es in manchen Wahllokalen nicht genügend Stimmzettel, einige schlossen vorübergehend oder blieben zu lange geöffnet. In diesem Jahr wird wieder regulär gewählt.

Quelle: ntv.de, uzh/AFP

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