Eilmeldung
Im Streit um Grönland haben die USA, Dänemark und die Arktisinsel ein Abkommen geschlossen. Die Regierungschefs der drei Parteien unterzeichneten am Rande der UN-Vollversammlung in New York eine Sicherheitsvereinbarung.
US-Präsident Donald Trump, die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen und der grönländische Regierungschef Jens-Frederik Nielsen haben eine Vereinbarung unterzeichnet, in der es um gemeinsame Sicherheitsinteressen geht. Die Regierungen der USA, Dänemarks und Grönlands hatten vor wenigen Tagen überraschend einen Durchbruch im Streit um die Insel verkündet.
Am Rande der UN-Vollversammlung in New York wurde dies nun besiegelt. Die Vereinbarung sieht eine Verstärkung der US-Militärpräsenz in Grönland vor, belässt die Kontrolle über die Insel jedoch bei Dänemark. Vor der Unterzeichnung hatten die Regierungen nur wenige Einzelheiten zu dem Abkommen bekannt gegeben.
Seit Monaten forderte Trump immer wieder, Grönland solle Teil der Vereinigten Staaten werden. Er drohte damit, die Kontrolle über das teilautonome dänische Gebiet zu übernehmen. Die USA sind bereits seit vielen Jahren in Grönland präsent. Vertreter der USA, Grönlands und Dänemarks verhandelten monatelang hinter den Kulissen und suchten nach Lösungen für einige der Sicherheitsbedenken, die Trump im Zusammenhang mit der rohstoffreichen Insel geäußert hatte.
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