KURZMELDUNG · DEUTSCHLAND; ÄHNLICHE VARIANTEN SIND GRUNDSÄTZLICH AUCH GEGEN ÖSTERREICHISCHE BANKKUND:INNEN DENKBAR.
Im Postfach liegt eine Nachricht mit dem Betreff „Ihre sichere freigabe für online-banking“. Der Link „Jetzt pushTAN freigeben“ soll noch am selben Tag angeklickt werden, sonst werde das Onlinebanking eingeschränkt. Die Verbraucherzentrale warnt seit 22. September 2026 vor dieser Phishing-Mail.
Die angebliche Sicherheitsaktualisierung kann zunächst plausibel wirken, weil Bank-Apps tatsächlich regelmäßig aktualisiert werden. Gegen die Mail sprechen die unseriöse Absenderadresse, die unpersönliche Anrede, sprachliche Fehler und die Aufforderung, eine Freigabe direkt über einen Link vorzunehmen.
Wer dem Link folgt, kann auf einer nachgebauten Bankseite landen und dort sensible Anmelde- oder Freigabedaten preisgeben. Die Verbraucherzentrale hat den Inhalt der verlinkten Seite nicht veröffentlicht; ob dort Zugangsdaten, Gerätefreigaben oder TANs abgefragt werden, bleibt daher offen.
Das Muster reicht über diese Sparkassen-Mail hinaus. Kriminelle greifen vertraute Abläufe wie App-Updates auf und verbinden sie mit einer sehr kurzen Frist. Die behauptete Dringlichkeit soll verhindern, dass Empfänger:innen Absender und Link in Ruhe prüfen.
Quellen
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