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Ehemann, Glückspilz, Autor: Warum Mark Hamill mehr als Luke Skywalker ist

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerSeptember 26, 2026Keine Kommentare4 Minuten Lesezeit
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Ehemann, Glückspilz, AutorWarum Mark Hamill mehr als Luke Skywalker ist

Eine Rolle für die Ewigkeit: Mark Hamill als Luke Skywalker. (Foto: imago images/Mary Evans)

Die Rolle als Luke Skywalker wird Mark Hamill selbstredend nie mehr los. Auch nicht, wenn er nun 75 wird. Dabei gibt es über den Schauspieler auch noch ein paar andere spannende Fakten zu berichten, die nicht alle mit „Star Wars“ zu tun haben.

Sein Name ist und bleibt mit einer der größten Filmreihen Hollywoods verbunden, die Liebe seines Lebens fand „Star Wars“-Held Mark Hamill aber weit abseits der Traumfabrik. Der Schauspieler, der für viele Kinofans wohl immer Luke Skywalker sein wird, feiert am 25. September 2026 seinen 75. Geburtstag. Hier ein paar spannende Fakten zu dem Hollywood-Star.

Fast 50 Jahre verheiratet

Mark Hamill und seine Ehefrau Marilou York führen eine der langlebigsten Ehen Hollywoods. Die beiden lernten sich bereits Mitte der 1970er-Jahre kennen, bevor „Star Wars“ den Schauspieler zu einem internationalen Superstar machte. Damals arbeitete Marilou als Dentalhygienikerin in einer Zahnarztpraxis, in der Hamill Patient war. Die beiden heirateten im Dezember 1978, etwa eineinhalb Jahr nach dem US-Kinostart des ersten „Star Wars“-Films.

Gemeinsam haben sie drei Kinder bekommen – Nathan (47), Griffin (43) und Chelsea (38). Sein Familienleben hielt Hamill trotz jahrzehntelanger Karriere in Film und Fernsehen weitgehend aus der Öffentlichkeit heraus.

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Hamill und seine Frau Marilou York gehen seit Jahrzehnten zusammen durch dick und dünn. (Foto: picture alliance / AP Photo/Jordan Strauss)

Während des Internationalen Filmfestivals von San Diego 2025, bei dem er den Gregory-Peck-Preis für herausragende filmische Leistungen erhielt, beendete der 75-Jährige seine Dankesrede aber mit einer privaten Würdigung. „1978 heiratete ich meine ehemalige Zahnarzthelferin Marilou Hamill – die beste Entscheidung, die ich je getroffen habe“, sagte er und fügte hinzu: „Sie hat mir drei wundervolle Kinder geschenkt. Sie hat mich durch dick und dünn begleitet und alle Höhen und Tiefen in diesem verrückten Geschäft miterlebt. Ich kann ihr nicht genug danken. Ich liebe dich.“

Schwerer Autounfall 1977

Noch bevor der erste „Star Wars“-Film im Mai 1977 in die US-Kinos kam, wäre Hamills Karriere beinahe schon wieder vorbei gewesen. Bei einem schweren Autounfall im Januar 1977 hatte er sich eine Nasen- und Jochbeinfraktur zugezogen. Der Filmstar erinnerte sich in einem Interview aus dem Jahr 1978: „Ich war irgendwo weit draußen auf dem Land, und es gab keine Autos und keinen Verkehr, Gott sei Dank.“ Er sei „zu schnell unterwegs“ gewesen, fügte er hinzu. „Und ich glaube, was passiert ist, war, dass ich versucht habe, eine Ausfahrt zu nehmen, dabei die Kontrolle verloren habe, mich überschlagen habe und von der Straße abgeflogen bin.“

Er sei im Krankenhaus wieder aufgewacht. Dort sei ihm klar geworden, dass er sehr schwer verletzt war: „Aber ich war mir nicht ganz sicher. Und dann hielt mir jemand einen Spiegel vor das Gesicht, und da wusste ich einfach, dass meine Karriere vorbei war.“ Doch der Schauspieler hatte Glück im Unglück und stand weiter vor der Kamera. Fans bemerkten allerdings in der „Star Wars“-Fortsetzung „Das Imperium schlägt zurück“ aus dem Jahr 1980 eine leichte Veränderung seines Gesichts.

Von Fecht-Star am Lichtschwert geschult

Mark Hamill trainierte mit dem ehemaligen olympischen Fechter Bob Anderson, um seine Lichtschwert-Fähigkeiten während der Dreharbeiten zur „Star Wars“-Trilogie zu perfektionieren. Anderson fungierte zudem in einigen Szenen als Stuntdouble.

Das Training mit dem britischen Fecht-Star hat sich für Hamill dann auch mehr als ausgezahlt. Er wurde durch die „Star Wars“-Reihe schon bald weltbekannt. Nach der Original-Trilogie mit den Filmen „Krieg der Sterne“ (1977), „Das Imperium schlägt zurück“ (1980) und „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ (1983) trat er etwa 30 Jahre später erneut als Luke Skywalker auf. Er kehrte für die Sequel-Trilogie mit den Episoden „Das Erwachen der Macht“ (2015), „Die letzten Jedi“ (2017) und „Der Aufstieg Skywalkers“ (2019) in seine Kultrolle zurück.

Schulbesuch in Japan

Hamill kam in Kalifornien zur Welt, sein Vater war Captain bei der US-Marine, weshalb die Familie mit insgesamt sieben Kindern häufig umzog. Als Mark 16 war, war sein Vater in Japan stationiert, sodass Hamill die Nile C. Kinnick High School in Yokosuka besuchte. Während seiner Zeit dort engagierte er sich intensiv im Theaterclub und war Schulsprecher, bevor er 1969 seinen Abschluss machte. Danach schrieb er sich am Los Angeles City College ein, um sein Schauspielstudium aufzunehmen.

Erfolge auch als Autor

Hamill feierte nicht nur Erfolge mit seiner Rolle als Luke Skywalker und der Synchronisierung des Jokers in der „Batman“-Zeichentrickserie. Er ist auch ein gefeierter Autor. Der Schauspieler ist Mitverfasser der Dark-Horse-Comics-Reihe „The Black Pearl“ und hat das Vorwort zu einer „Batman“-Comic-Sammlung geschrieben, die anlässlich des Kinostarts von „Batman Forever“ erschien. Darüber hinaus hat er Geschichten für die „Simpsons“-Comics beigesteuert.

Quelle: ntv.de, vpr/spot

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