Menü schließen
Verbraucherrat
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen
  • Nachrichten
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen
  • Beratung
  • Bildung
  • Politik
Facebook X (Twitter) Instagram
Facebook X (Twitter) Instagram
Verbraucherrat
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen

    Zuckersteuer: Verbraucherzentrale begrüßt Einigung

    Oktober 14, 2026

    Wurzener-Rückruf erweitert: Diese Bohnen sind betroffen

    Oktober 13, 2026

    Gesundheitsdaten: Erst fragen, dann auswerten

    Oktober 13, 2026

    Mehr Last als Schutz: “So verfehlt die Empfängerüberprüfung ihr Ziel”

    Oktober 12, 2026

    Mehr Last als Schutz: “So verfehlt die Empfänger-überprüfung ihr Ziel”

    Oktober 12, 2026
  • Nachrichten

    Scharfe Kritik an Afrika-GP: Amnesty: Formel 1 belohnt Ruandas Autokraten mit „Preis“

    Oktober 14, 2026

    „Jeder muss tot“: Drogenbanden in den Niederlanden agieren immer brutaler

    Oktober 14, 2026

    Eigentlich sollte es um EU gehen: Merz entdeckt die nächste Lücke – und bekommt Ansage von Miersch

    Oktober 14, 2026

    Sprengung der Pipelines: Nord Stream: Anklage wirft Ukrainer Kriegsverbrechen vor

    Oktober 14, 2026

    Europaweites Werkstattnetz kommt: Segway will weg vom Wegwerfroller-Image

    Oktober 14, 2026
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen

    Nord Stream: Ein legitimes militärisches Ziel?

    Oktober 14, 2026

    Datenleck bei Autohäusern: Vorsicht bei neuer IBAN

    Oktober 14, 2026

    Social Media unter 13: Deutschlands Pläne erklärt

    Oktober 14, 2026

    Telefonbetrug: Das Geschäft mit gefälschten Rufnummern

    Oktober 14, 2026

    Papst Leo XIV.: Kollaps-Bilder sind KI-Fälschungen

    Oktober 14, 2026
  • Beratung
  • Bildung

    „Andere Familiensprache als Deutsch“: Was bedeutet mehrsprachig aufzuwachsen? | Bildung

    Oktober 8, 2026

    Wie können Lehrkräfte und Schulen mit Mehrsprachigkeit umgehen? | Bildung

    Oktober 8, 2026

    Welche Rolle spielt Mehrsprachigkeit in der Bildungspolitik? | Bildung

    Oktober 8, 2026

    Was bedeutet Neutralität in der Schule – und was nicht? | Bildung

    Juli 14, 2026

    Wodurch fühlen sich Jugendliche in ihrem Alltag besonders belastet? | Bildung

    Juli 3, 2026
  • Politik

    Istanbuler Ex-Bürgermeister İmamoğlu sagt erstmals in Mammutprozess aus

    Oktober 14, 2026

    Portugal erlaubt Einstieg der Lufthansa bei staatlicher Airline TAP

    Oktober 14, 2026

    Kanzler setzt auf gute Regierungsarbeit gegen Extremismus

    Oktober 14, 2026

    Ukraine kritisiert fehlende US-Unterstützung – NATO und EU widersprechen

    Oktober 14, 2026

    Haushaltsdebatte in Frankreich: Die politische Quadratur des Kreises

    Oktober 14, 2026
Verbraucherrat
Startseite»Politik»Appell an Industriestaaten: IWF warnt vor steigenden Staatsschulden
Politik

Appell an Industriestaaten: IWF warnt vor steigenden Staatsschulden

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerOktober 14, 2026Keine Kommentare4 Minuten Lesezeit
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr E-Mail
Teilen
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest E-Mail

Stand: 14.10.2026 • 16:31 Uhr

Der Internationale Währungsfonds fordert Industrieländer auf, ihre Haushaltsdefizite zu verringern und Schulden abzubauen. Steigende Zinsen und hohe Ausgaben schränkten den finanziellen Spielraum der Staaten zunehmend ein.

Angesichts wachsender Schulden und steigender Finanzierungskosten sieht der Internationale Währungsfonds (IWF) dringenden Handlungsbedarf bei den Industrieländern. Bei seiner Herbsttagung in Bangkok appellierte der Fonds heute an die politisch Verantwortlichen, die Regierungen müssten ihre Ausgaben anpassen und ihre finanzielle Belastung langfristig reduzieren. Je länger sie damit warteten, desto schwieriger würden die notwendigen Korrekturen.

Wachstum kann Schuldenproblem der USA nicht lösen

Besonders angespannt ist die Lage in den USA. Die Staatsverschuldung hat in diesem Jahr die Marke von 40 Billionen Dollar überschritten. Eine Trendwende ist nach den Prognosen des IWF nicht in Sicht. Bis 2030 könnte der Schuldenstand auf mehr als 52 Billionen Dollar steigen.

IWF-Chefin Kristalina Georgiewa zufolge können die USA ihr Schuldenproblem nicht allein durch Wirtschaftswachstum lösen. Um die Verschuldung auf einen nachhaltigeren Pfad zu bringen, seien weitere Anpassungen notwendig. US-Finanzminister Scott Bessent erkenne an, dass sowohl das Haushaltsdefizit als auch die Gesamtverschuldung zu hoch seien, sagte Georgiewa. Wachstum helfe zwar, reiche aber nicht aus.

Steigende Zinsen verschärfen die Lage

Der IWF-Experte Rodrigo Valdes verwies auf veränderte wirtschaftliche Rahmenbedingungen. Angesichts der anhaltenden Inflation und steigender Renditen für Staatsanleihen sei es dringend nötig, die Haushalte in Ordnung zu bringen. Höhere Renditen verteuern es für die Staaten, neue Schulden am Kapitalmarkt aufzunehmen.

Zugleich wächst der finanzielle Druck auch in anderen Ländern. Nach Angaben des IWF steuert die durchschnittliche Staatsverschuldung weltweit auf 100 Prozent der Wirtschaftsleistung zu. Damit würde sie den höchsten Stand seit dem Zweiten Weltkrieg erreichen. Der finanzielle Spielraum vieler Regierungen werde dadurch kleiner.

Hohe Ölpreise, eine hartnäckige Inflation und ein stärker als erwartet ausgefallener Investitionsbedarf im Bereich Künstliche Intelligenz (KI) hätten in den vergangenen Monaten zu einem deutlichen Anstieg der langfristigen Anleiherenditen beigetragen. Die durchschnittliche Rendite zehnjähriger Staatsanleihen der G7-Staaten sei zwischen Februar und September um mehr als 110 Basispunkte gestiegen und habe damit den höchsten Stand seit fast zwei Jahrzehnten erreicht.

Frankreich muss sparen

Im Fokus steht auch Frankreich, die zweitgrößte Volkswirtschaft der Eurozone. Die Staatsverschuldung liegt dort bei rund 119 Prozent des Bruttoinlandsprodukts – was ein erheblich höheres Niveau ist als in Deutschland. Die französische Regierung will im kommenden Jahr 43 Milliarden Euro einsparen. Ob sich der Haushaltsentwurf für 2027 durchsetzen lässt, ist allerdings offen. Bereits jetzt protestieren Tausende Menschen gegen die geplanten Kürzungen.

Valdes hatte bereits vor dem Treffen von IWF und Weltbank darauf hingewiesen, dass sich die Haushaltslage im laufenden Jahr grundsätzlich schlechter entwickelt habe als noch vor sechs Monaten und auch schlechter als vor einem Jahr erwartet. Die Mehrheit der Staaten plane derzeit eher höhere Ausgaben.

Auch Deutschland will die Staatsausgaben erhöhen. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil hat für 2027 einen Haushalt von rund 555 Milliarden Euro vorgelegt. Die Neuverschuldung soll einschließlich der Kredite für Verteidigung, Infrastruktur und Klimaschutz rund 204 Milliarden Euro betragen. Während die Bundesregierung unter anderem Investitionen in Infrastruktur und Sicherheit finanzieren will, sind zugleich Einsparungen etwa bei Sozialleistungen, Entwicklungshilfe und Klimaschutz vorgesehen.

Noch höhere Zinskosten erwartet

Wie teuer die wachsende Verschuldung werden kann, zeigen die Prognosen des IWF. Die durchschnittlichen Finanzierungskosten der Staaten dürften von 2,3 Prozent im Jahr 2021 auf 3,7 Prozent bis 2031 steigen. In den USA könnten die Zinszahlungen dann 5,3 Prozent der Wirtschaftsleistung erreichen, in etwa so viel wie die Ausgaben für die Sozialversicherung.

In ärmeren Ländern ist die Belastung bereits heute besonders hoch. Dort fließen inzwischen mehr als 15 Prozent der Steuereinnahmen in den Schuldendienst. Zwischen 2011 und 2019 lag der Durchschnitt noch bei rund neun Prozent.

Der IWF warnt deshalb vor einem weiteren Aufschub. „Je länger die Länder warten, desto schmerzhafter wird die Anpassung“, heißt es in einem Blogbeitrag des Fonds.

Teilen. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr E-Mail
Dr. Heinrich Krämer
  • Webseite

Ähnliche Beiträge

Istanbuler Ex-Bürgermeister İmamoğlu sagt erstmals in Mammutprozess aus

Oktober 14, 2026

Portugal erlaubt Einstieg der Lufthansa bei staatlicher Airline TAP

Oktober 14, 2026

Kanzler setzt auf gute Regierungsarbeit gegen Extremismus

Oktober 14, 2026
Kommentar hinterlassen Antwort abbrechen

Top-Beiträge

Gefälschter Tagesschau-Artikel über Eklat bei Maischberger

Juli 13, 2026239 Aufrufe

Gefälschte Doctolib-Mails fluten Postfächer: Erste-Hilfe-Set ist Fake

August 13, 202618 Aufrufe

Bücherexperiment in sozialen Medien und Messengern

September 9, 202615 Aufrufe

Fehlinvestitionen auch bei Kirchenbezirken, Pensionskassen und TÜV

August 19, 202610 Aufrufe
Folgen Sie uns
  • Facebook
  • Twitter
  • Pinterest
  • Instagram
  • YouTube
  • Vimeo

Abonnieren Sie Updates

VerbraucherRat GmbH
Hohenzollernring 56
50672 Köln

Telefon: +49 221 16847392-0
Telefax: +49 221 16847392-99
E-Mail: info@verbraucherrat.com
Web: www.verbraucherrat.com

Geschäftszeiten
Montag – Freitag: 09:00 – 18:00 Uhr

Menu
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen
  • Nachrichten
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen
  • Beratung
  • Bildung
  • Politik
Institutionell
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Hinweis / Haftungsausschluss
  • Cookie-Manager
  • Nutzungsbedingungen
  • Werbefrei lesen
  • Einwilligung widerrufen
  • Mediadaten
  • Abo kündigen
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Hilfe
© 2026 VerbraucherRat. Alle Rechte vorbehalten.
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Hinweis / Haftungsausschluss
  • Cookie-Manager
  • Nutzungsbedingungen
  • Werbefrei lesen
  • Einwilligung widerrufen
  • Mediadaten
  • Abo kündigen
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Hilfe

Tippen Sie oben und drücken Sie Enter zum Suchen. Drücken Sie Esc zum Abbrechen.