Menü schließen
Verbraucherrat
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen
  • Nachrichten
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen
  • Beratung
  • Bildung
  • Politik
Facebook X (Twitter) Instagram
Facebook X (Twitter) Instagram
Verbraucherrat
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen

    Keine Werbung für Chips, Cola und Co.

    Oktober 29, 2026

    Verbraucherzentrale prüft Sammelklage gegen Stromanbieter grüüün

    Oktober 29, 2026

    EU-Zollreform: Was ist neu, wer bezahlt für Pakete und wie steht es um Produktsicherheit?

    Oktober 27, 2026

    Riester-Rente von der Sparkasse? Dann bekommen Sie womöglich zu wenig

    Oktober 22, 2026

    Smart-Meter eingebaut, aber monatelang nicht nutzbar

    Oktober 22, 2026
  • Nachrichten

    Grüne beschuldigt CDU: AfD-Kandidat bekommt in Berlin zusätzliche Stimmen

    Oktober 29, 2026

    „Gleiche, was mein Vater hatte“: Kim Kardashian offenbart Speiseröhren-OP wegen Auffälligkeiten

    Oktober 29, 2026

    Auf der Suche nach neuen Partnern – Merz besucht Japan, Südkorea und Singapur

    Oktober 29, 2026

    Längere Haare, legerer Look: Angela Merkel im Urlaub ganz lässig

    Oktober 29, 2026

    Mehrfamilienhaus explodiert: Zwei Leichen unter Trümmern in Regensburg gefunden

    Oktober 29, 2026
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen

    Merz und Nord Stream: Angebliches Zitat ist erfunden

    Oktober 29, 2026

    Gefälschte Medienberichte: Wenn der Vorwurf gelegen kommt

    Oktober 29, 2026

    Beyoncé, Trump und Epstein: Hinweise auf KI-Bilder

    Oktober 29, 2026

    Misstrauen ist noch keine Medienkompetenz

    Oktober 29, 2026

    Anlagebetrug: Erste Auszahlung ist kein Beweis

    Oktober 29, 2026
  • Beratung
  • Bildung

    Bildung ist mehr als Schule – Alltagsbildung | Bildung

    Oktober 22, 2026

    „Andere Familiensprache als Deutsch“: Was bedeutet mehrsprachig aufzuwachsen? | Bildung

    Oktober 8, 2026

    Wie können Lehrkräfte und Schulen mit Mehrsprachigkeit umgehen? | Bildung

    Oktober 8, 2026

    Welche Rolle spielt Mehrsprachigkeit in der Bildungspolitik? | Bildung

    Oktober 8, 2026

    Was bedeutet Neutralität in der Schule – und was nicht? | Bildung

    Juli 14, 2026
  • Politik

    Wer auf EZB-Chefin Christine Lagarde folgen könnte

    Oktober 29, 2026

    Schauspielerin Elke Sommer gestorben | tagesschau.de

    Oktober 29, 2026

    Südafrika bewirbt sich mit der Stadt Durban um Olympia

    Oktober 29, 2026

    Zugunglück in Spanien: Ein Land zwischen Trauer und Aufarbeitung

    Oktober 29, 2026

    Afrika-Gipfel in Russland: Putin umwirbt einen ganzen Kontinent

    Oktober 29, 2026
Verbraucherrat
Startseite»Politik»Steinmeier-Nachfolge: Die Kandidatensuche wird zur Machtfrage
Politik

Steinmeier-Nachfolge: Die Kandidatensuche wird zur Machtfrage

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerOktober 29, 2026Keine Kommentare5 Minuten Lesezeit
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr E-Mail
Teilen
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest E-Mail


Analyse

Stand: 29.10.2026 • 17:22 Uhr

Deutschland sucht eine Nachfolge für Bundespräsident Steinmeier. Die Kandidatendebatte bei CDU/CSU ist unübersichtlich und parteipolitisch aufgeladen – nicht zum ersten Mal in der Geschichte.

Georg Schwarte

Es kommt nicht alle Tage vor, dass der deutsche Außenminister Johann Wadephul (CDU) in Berlin vor seinem Regierungsflieger steht und zum CDU-Innenpolitiker wird. „Ich wiederhole die dringende Mahnung an alle Mitglieder meiner Partei, jetzt die notwendige Zurückhaltung in der Bundespräsidentendebatte zu wahren“, sagte er. Wadephul sprach aus, was der Kanzler – gerade in Asien unterwegs – zwar wollte, aber dort öffentlich nicht sagen konnte. Alle halten jetzt mal still.

Vorausgegangen waren wilde Tage der öffentlichen Spekulation und Debatte, wer Amtsinhaber Frank-Walter Steinmeier nachfolgen könnte oder soll. Angeführt von CSU-Chef Markus Söder, der früh schon die bayerische Landtagspräsidentin Ilse Aigner (CSU) lobte und später dann vorschlug. In der ARD sagte Söder zuletzt: „Noch nie hat die CSU einen Bundeskanzler oder den Bundespräsidenten gestellt.“ Man könne argumentieren, schob Söder nach, dass die CSU jetzt mal dran sei. Dran sei? Ist das die Währung bei der Suche in politisch so schwerer Zeit? Dran zu sein?

Ines Claus neu im Gespräch

Söder schob Ilse Aigner nach vorn. Bei der größeren Schwester CDU, qua Mehrheit und Hausrecht in der Union mit dem ersten Vorschlagsrecht, lautstarkes Schweigen. Motto: Wir haben doch auch tolle Frauen. Anfang der Woche drängte dann aus CDU-Kreisen der Name Ines Claus in die Öffentlichkeit, CDU-Fraktionsvorsitzende in Hessen, stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende.

Die Öffentlichkeit fragte „Ines, wer?“ und aus Kanzlerkreisen im fernen Asien hieß es: Merz habe weder eine Entscheidung getroffen, noch einen Vorschlag unterbreitet. Ines Claus steht jetzt in der Reihe möglicher CDU-Kandidatinnen wie Bundestagspräsidentin Julia Klöckner, Familienministerin Karin Prien oder auch Ex-CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer.

Teile der CDU wollen eigene Kandidatin

Der Vorgang rund um mögliche CDU-Kandidatinnen zeigt jedenfalls, wie nervös und in Teilen verärgert sie bei der CDU sind, dass die CSU so offen für ihre Kandidatin Aigner wirbt. Der Fall wird für CDU-Chef Merz mittlerweile zu einer weiteren Machtfrage im eigenen Lager, denn nicht nur CDU-Frauen pochen auf eine eigene Kandidatin.

Lautstark melden sich nun auch Vertreter von SPD, Grünen und der Linkspartei zu Wort. Der Grüne Omid Nouripour, immerhin Bundestagsvizepräsident und derzeit mit Amtsinhaber Steinmeier auf China-Reise, spricht sich öffentlich für die CSU-Kandidatin Aigner aus. Der ARD sagte Nouripour, er erwarte von Friedrich Merz, dass er nicht nur in die eigenen Reihen schaue, um seine angeschlagene Macht in der CDU zu konsolidieren. Mehr noch. „Ob Ilse Aigner überhaupt eine Kandidatin wird, hängt davon ab, ob die CDU ausschließlich über Parteipolitik nachdenkt, oder das Land nach vorne stellt.“

Politik hätte aus Irrwegen lernen können

Gut Hundert Tage vor der anstehenden Bundespräsidentenwahl am 30. Januar kocht die Personaldebatte öffentlich hoch. Das ist die unübersichtliche und parteipolitisch aufgeladene Ausgangslage. Ähnliche Erfahrungen machte der ehemalige Bundespräsident Horst Köhler vor seiner Amtszeit.

Auch damals gab es öffentliche Streitereien und Debatten. Motto: „Horst, wer?“ Köhler sagte später, fast jede Bundespräsidentenwahl sei verbunden gewesen mit Gezerre hinter und vor den Kulissen. „Es ist nichts Ungewöhnliches. Aber nichts, was man unbedingt wiederholen sollte“, klagte Köhler damals. Aber alles wiederholt sich.

Dabei hätte die Politik aus Verwundungen und Irrwegen lernen können. Damals schon bei Köhlers Wahl gab es Gezerre und Streit. Zweimal war Gesine Schwan (SPD) gegen ihn angetreten, Debatten inklusive. Schwan sagte damals, was sie frustriert habe, sei eine öffentliche Debatte gewesen, die immer schon wusste, wie alles sei. „Das stört mich immer, denn es ist nie sicher, wie alles ist“, so Schwan damals.

Auch jetzt wieder ist gar nichts sicher. Horst Köhler trat 2010 übrigens überraschend zurück. Kanzlerin Angela Merkel wollte danach gegen Widerstände Christian Wulff (CDU). Der hatte gute Absichten als Präsident. Immerhin das: „Der Bundespräsident muss ein bisschen die Erwartungen der Bürger zusammenführen, wenn die Parteien erklären, sie hätten alles im Griff. Die Bürger aber merkten, das haben sie gar nicht“, sagte Wulff einst zu der Rolle eines Bundespräsidenten.

Neigung zur Spontanität

Heute haben die Bürgerinnen und Bürger wieder den Eindruck, die Politik hat nicht alles im Griff. Damals übrigens ging auch Wulff nach zwei Jahren als Staatsoberhaupt. Und es kam der „Präsident der Herzen“, der zwei Jahre zuvor noch gegen Wulff kandidiert und verloren hatte: Joachim Gauck.

An einem Sonntag Abend Anfang 2012 war es, als die Kanzlerin diese Personalie auch für Gauck überraschend verkündete. „Ich komme aus dem Flieger und war im Taxi, als die Frau Bundeskanzlerin mich erreicht hat. Und ich bin noch nicht mal gewaschen„, sagte Gauck damals, als er abends mit Angela Merkel im Kanzleramt stand.

Die Personalplaner für das Staatsoberhaupt neigen hierzulande offenbar zur Spontanität. Damals übrigens hatte die SPD den parteilosen Joachim Gauck unterstützt und keinen eigenen SPD-Kandidaten nominiert. Weil man den Besten wollte, sagte der damalige SPD-Chef Sigmar Gabriel süffisant: „Es war uns wichtiger, einen überparteilichen und breit anerkannten Kandidaten zu finden, als nur den parteitaktischen Vorteil zu suchen.“

CDU will im November einen Vorschlag machen

Und heute? Wird die Beste gesucht. Eine Bundespräsidentin. Anfang November hat Kanzler Merz offenbar die CDU-Frauen ins Kanzleramt geladen. Am 9. November will das CDU-Präsidium dann die Kandidatinnenfrage besprechen und einen Vorschlag machen.

Ob das Parteibuch dabei egal ist? Hubertus Heil (SPD) hat noch Hoffnung. „Es gibt eine Möglichkeit, sich auf eine Kandidatin zu einigen. Bei gutem Willen kann es nicht um parteitaktische Vorteile gehen.“ Es gehe um ein Staatsoberhaupt, das von breiten Teilen der Bevölkerung getragen werde, sagte der SPD-Politiker in der ARD.

Heil würde übrigens wie offenbar die meisten Sozialdemokraten Ilse Aigner (CSU) wählen. Da aber ist man dann wieder bei dem Streit zwischen CSU und CDU und generell der Parteitaktik. Wie noch bei fast jeder Bundespräsidentenwahl. Insofern gilt weiter, was schon der erste Bundespräsident, Theodor Heuss, einst sagte: „Es hat keinen Sinn, um die Dinge herumzureden.“

Teilen. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr E-Mail
Dr. Heinrich Krämer
  • Webseite

Ähnliche Beiträge

Wer auf EZB-Chefin Christine Lagarde folgen könnte

Oktober 29, 2026

Schauspielerin Elke Sommer gestorben | tagesschau.de

Oktober 29, 2026

Südafrika bewirbt sich mit der Stadt Durban um Olympia

Oktober 29, 2026
Kommentar hinterlassen Antwort abbrechen

Top-Beiträge

Gefälschter Tagesschau-Artikel über Eklat bei Maischberger

Juli 13, 2026744 Aufrufe

Meta-Konto: Umstellung oder Phishing? Der Faktencheck

Oktober 18, 2026267 Aufrufe

Gefälschte Doctolib-Mails fluten Postfächer: Erste-Hilfe-Set ist Fake

August 13, 202659 Aufrufe

Bücherexperiment in sozialen Medien und Messengern

September 9, 202629 Aufrufe
Folgen Sie uns
  • Facebook
  • Twitter
  • Pinterest
  • Instagram
  • YouTube
  • Vimeo

Abonnieren Sie Updates

VerbraucherRat GmbH
Hohenzollernring 56
50672 Köln

Telefon: +49 221 16847392-0
Telefax: +49 221 16847392-99
E-Mail: info@verbraucherrat.com
Web: www.verbraucherrat.com

Geschäftszeiten
Montag – Freitag: 09:00 – 18:00 Uhr

Menu
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen
  • Nachrichten
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen
  • Beratung
  • Bildung
  • Politik
Institutionell
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Hinweis / Haftungsausschluss
  • Cookie-Manager
  • Nutzungsbedingungen
  • Werbefrei lesen
  • Einwilligung widerrufen
  • Mediadaten
  • Abo kündigen
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Hilfe
© 2026 VerbraucherRat. Alle Rechte vorbehalten.
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Hinweis / Haftungsausschluss
  • Cookie-Manager
  • Nutzungsbedingungen
  • Werbefrei lesen
  • Einwilligung widerrufen
  • Mediadaten
  • Abo kündigen
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Hilfe

Tippen Sie oben und drücken Sie Enter zum Suchen. Drücken Sie Esc zum Abbrechen.