Tristesse im Kellerduell
Dresden schießt sich torreich vom Tabellenende
Raus aus dem Zweitliga-Tabellenkeller: Dynamo Dresden beschert sich und seinen Fans einen gelungenen Auftakt ins Wochenende. Mit dem souveränen Sieg gegen Greuther Fürth geht es deutlich voran. Braunschweig und Cottbus treten dagegen auf der Stelle.
Dynamo Dresden – SpVgg Greuther Fürth 3:0 (2:0)
Dynamo Dresden hat in der 2. Fußball-Bundesliga einen Befreiungsschlag gelandet und den letzten Tabellenplatz verlassen. Die Sachsen gewannen mit 3:0 (2:0) gegen die SpVgg Greuther Fürth und machten in der Tabelle einen Sprung. Für die Dresdner war es der erst dritte Saisonsieg, alle holten sie im eigenen Stadion.
Robert Wagner (31.) und Ben Bobzien (41.) sorgten für die komfortable Halbzeitführung. Beide trafen jeweils mit abgefälschten Schüssen, nach der Pause war Vincent Vermeij (55.) erfolgreich. In der Defensive stand Dresden weitgehend sicher, zudem war Torhüter Lennart Grill ein solider Rückhalt. Fürths Innenverteidiger Hendry Blank flog mit Gelb-Rot vom Platz (62.).
Fürth hatte den besseren Start erwischt und erspielte sich durch Felix Klaus (22.) sowie Sacha Banse (24.) erste gute Möglichkeiten. Grill parierte die Distanzschüsse sicher. Dann schlug Dresden zweimal eiskalt zu – und profitierte jeweils davon, dass Blank die Schüsse entscheidend ablenkte.
Im bisherigen Saisonverlauf hatte Dresden nach Führung noch 13 Punkte verspielt, diesmal blieben die Gastgeber aber konzentriert. Vermeij verwertete eine Vorlage des sehr starken Bobzien, kurz darauf schwächte Blank seine Mannschaft zusätzlich. Nach einem taktischen Foul zeigte ihm Schiedsrichter Michael Bacher Gelb-Rot.
Eintracht Braunschweig – Energie Cottbus 0:0
Kein Sieger im Kellerduell: Eintracht Braunschweig und Energie Cottbus treten auf der Stelle. Durch das 0:0 verpassten es beide Klubs, sich etwas Luft auf die Gefahrenzone zu verschaffen.
Für Cottbus setzte sich der Negativlauf fort: Die Mannschaft von Trainer Claus-Dieter Wollitz, die zuletzt fünfmal in Folge eine Führung verspielt hatte, ist seit sechs Partien sieglos. Im Verlauf des weiteren Spieltags droht dem Aufsteiger der Sturz auf einen Abstiegsplatz.
Für beide Klubs sei „viel Druck auf dem Kessel“, hatte Wollitz im Vorfeld gesagt. Die Braunschweiger, die ihre vergangenen beiden Heimspiele gewonnen hatten, bestimmten die erste Halbzeit, hatten allerdings Glück, dass der Abschluss von Christian Kinsombi (14.) nur am Pfosten landete. Nach der Pause machte Cottbus den aktiveren Eindruck, klare Chancen blieben aber Mangelware.
Verwendete Quellen: ntv.de, ara/sid
