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Startseite»Nachrichten»Nach Rekordeinsatzdauer: Bericht: USA ziehen Flugzeugträger nach Brand aus Nahost ab
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Nach Rekordeinsatzdauer: Bericht: USA ziehen Flugzeugträger nach Brand aus Nahost ab

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerApril 30, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Nach RekordeinsatzdauerBericht: USA ziehen Flugzeugträger nach Brand aus Nahost ab

Die „USS Gerald R. Ford“ ist der modernste Flugzeugträger der US-Flotte. (Foto: picture alliance / ZUMAPRESS.com)

Die USA sind derzeit mit drei Flugzeugträgern im Nahen Osten präsent. Doch eines der Schiffe darf nun die Heimreise antreten. Der Rückzug erfolgt nach mehreren Zwischenfällen an Bord.

Der Flugzeugträger „USS Gerald R. Ford“ wird den Nahen Osten in den kommenden Tagen verlassen und die Heimfahrt antreten. Das berichtet die „Washington Post“ unter Berufung auf mehrere namentlich nicht genannte Offizielle. Insgesamt haben die USA derzeit drei Flugzeugträger in der Region. Neben der „USS Ford“ sind noch die „USS George H.W. Bush“ für den Krieg gegen den Iran in die Region entsandt worden.

Wann genau der neueste US-Flugzeugträger aus dem Nahen Osten in die USA zurückkehren wird, ist allerdings offen. Die 4500 Matrosen sind seit 309 Tagen auf dem Schiff. Länger war bisher kein moderner US-Flugzeugträger im Einsatz.

Auf dem Schiff hatte es etliche Probleme gegeben. Speziell das Abwasser- und Toilettensystem war dem Bericht zufolge anfällig für Havarien. Nach der Rückkehr sollen in dem Bereich entsprechende Wartungsarbeiten durchgeführt werden.

Im März hatte das Schiff nach einem Brand zudem einen Hafen anlaufen müssen, um Reparaturen vorzunehmen. Die Besatzung des Schiffs kämpfte rund 30 Stunden gegen die Flammen, um diese unter Kontrolle zu bringen. Einem von der Nachrichtenagentur Reuters zitierten Insider zufolge wurden damals fast 200 Seeleute wegen Rauchvergiftungen behandelt. Ein Soldat sei zudem ausgeflogen worden. Rund 600 Besatzungsmitglieder sollen durch das Feuer ihre Betten auf dem Flugzeugträger verloren haben. Nach dem Brand mussten sie demnach auf dem Boden oder auf Tischen nächtigen.

Im Oktober vergangenen Jahres wurde die „USS Gerald R. Ford“ während eines Einsatzes im Mittelmeer von US-Verteidigungsminister Pete Hegseth in die Karibik abkommandiert. Dort war sie Teil der US-Kampagne gegen Venezuela, die in der Entführung des dortigen Machthabers Nicolás Maduro gipfelte. Anschließend ging es für den Flugzeugträger wieder zurück über den Atlantik und in den Nahen Osten für den Krieg gegen den Iran. Jetzt könnte es wieder zurück in Richtung Heimat, nach Norfolk im US-Bundesstaat Virginia, gehen.

Quelle: ntv.de, lme

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