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Betrugsmaschen

Zeigt dieses Bild den Leipzig-Amokfahrer mit AfD- oder Antifa-Shirt?

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerMai 5, 2026Keine Kommentare4 Minuten Lesezeit
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Wer nach der Amokfahrt von Leipzig auf Telegram oder X unterwegs ist, stößt schnell auf diese Bilder. Sie liefern scheinbar eine klare Antwort auf eine offene Frage: Wer war der Täter?

Genau das ist der Punkt – eine gesicherte Antwort gibt es nicht.

Nach dem Stand vom 5. Mai 2026 nennen Behörden keinen Namen des Tatverdächtigen. Bestätigt ist lediglich, dass es sich um einen 33-jährigen deutschen Staatsbürger aus dem Raum Leipzig handelt.

Der Name ist nicht bestätigt

Nach der Amokfahrt am 4. Mai 2026 starben in Leipzig zwei Menschen, weitere wurden verletzt. Die Ermittlungen richten sich gegen einen 33-jährigen Mann. Berichtet wird außerdem, dass Hinweise auf einen psychischen Ausnahmezustand vorliegen und bisher nicht von einem politischen oder religiösen Motiv ausgegangen wird.

Der Name „Jeffrey Kloss“ taucht in den gesicherten Berichten und offiziellen Angaben nicht als bestätigte Täteridentität auf. Auch ein offizielles Täterfoto wurde nach aktuellem Stand nicht veröffentlicht.

Zwei Versionen – keine verifizierbare Quelle

Von dem Bild kursieren mehrere Varianten. In einer trägt der Mann ein Shirt mit AfD-Bezug, in einer anderen ein Antifa-Motiv. Alle Versionen zeigen dieselbe Szene, unterscheiden sich jedoch im zentralen Detail.

Eine unabhängige Originalquelle für das Foto ist nicht auffindbar. Rückwärtssuchen führen lediglich zu bereits verbreiteten Varianten im Zusammenhang mit der aktuellen Debatte.

Damit bleibt offen, welche Version – wenn überhaupt – einem realen Ausgangsbild entspricht. Auch die Echtheit des Fotos selbst lässt sich derzeit nicht unabhängig überprüfen.

Der Instagram-Kontext ist nicht echt belegt

Die Bilder erscheinen häufig eingebettet in einen angeblichen Instagram-Post. Auffällig ist, dass dabei stets derselbe Rahmen verwendet wird – inklusive identischem Profilnamen, Ortsangabe und Layout.

Eine der kursierenden Varianten: Der Mann wird mit Antifa-Shirt gezeigt und als Täter bezeichnet. Eine verifizierbare Quelle für Bild und Zusammenhang zur Tat gibt es nicht.
Eine der kursierenden Varianten: Der Mann wird mit Antifa-Shirt gezeigt und als Täter bezeichnet. Eine verifizierbare Quelle für Bild und Zusammenhang zur Tat gibt es nicht.
Mehrere Versionen desselben Motivs kursieren mit unterschiedlichen Shirt-Aufdrucken. Eine unabhängige Originalquelle fehlt.
Mehrere Versionen desselben Motivs kursieren mit unterschiedlichen Shirt-Aufdrucken. Eine unabhängige Originalquelle fehlt.

Auf den Bildern ist ein Account mit dem Namen „paula_johnson83“ aus „Altadena, California“ zu sehen. Der Eindruck: ein echter Social-Media-Beitrag.

Zeigt dieses Bild den Leipzig-Amokfahrer mit AfD- oder Antifa-Shirt?

Wir haben nach diesem Account gesucht, um den angeblichen Beitrag zu prüfen. Das Profil ließ sich nicht finden. Auch ein entsprechender Originalbeitrag konnte nicht verifiziert werden.

Gefunden haben wir jedoch die Vorlage des verwendeten Rahmens: Sie stammt von Magnific, ehemals Freepik, und wird dort als „Instagram-Postvorlage | Premium-PSD-Datei“ angeboten:

Ein Mockup ist eine grafische Vorlage. Damit lassen sich beliebige Bilder so einsetzen, als wären sie Teil eines echten Instagram-Posts. Der Rahmen erzeugt Authentizität, ohne selbst ein Beleg für eine echte Veröffentlichung zu sein.

Der angebliche Instagram-Post lässt sich auf eine frei verfügbare Vorlage zurückführen. Die Darstellung ist damit kein Beleg für eine tatsächliche Veröffentlichung.
Der angebliche Instagram-Post lässt sich auf eine frei verfügbare Vorlage zurückführen. Die Darstellung ist damit kein Beleg für eine tatsächliche Veröffentlichung.

Damit ist klar: Der angebliche Instagram-Post ist kein verifizierter Originalbeitrag, sondern basiert auf einer frei verfügbaren Designvorlage.

Die Bilder werden ohne Rahmen weiterverbreitet

Inzwischen kursieren die Bilder auch ohne den Instagram-Rahmen. In diesen Varianten wird nur noch das eigentliche Foto gezeigt.

Der Post nennt einen Namen und zeigt ein Bild – beides ist derzeit nicht durch verlässliche Quellen gedeckt.
Der Post nennt einen Namen und zeigt ein Bild – beides ist derzeit nicht durch verlässliche Quellen gedeckt.

Damit entfällt der sichtbare Hinweis auf die ursprüngliche Darstellung als Social-Media-Beitrag. Das Bild wirkt isoliert und dadurch glaubwürdiger.

An der Einordnung ändert das nichts: Auch ohne Rahmen bleibt die Herkunft unklar und ein Zusammenhang zur Tat ist nicht belegt.

Warum das glaubwürdig wirkt

Solche Bilder verbreiten sich schnell, weil sie eine offene Frage scheinbar sofort beantworten. Ein Gesicht ersetzt fehlende Informationen. Der Instagram-Rahmen verstärkt diesen Eindruck zusätzlich. Er simuliert Alltag und Authentizität – auch dann, wenn kein echter Beitrag dahinter steht. Solange Behörden keine Identität bestätigen, bleibt die Zuschreibung unbelegt.

Die Echtheit des Fotos bleibt offen

Ob das gezeigte Foto selbst authentisch ist, lässt sich derzeit nicht verlässlich klären. Eine Rückwärtssuche führt nicht zu einer ursprünglichen Quelle, sondern ausschließlich zu bereits verbreiteten Varianten im Zusammenhang mit der aktuellen Debatte.

Auch eine technische Prüfung ist nur eingeschränkt möglich. Die Bildqualität ist gering und bietet keine ausreichende Grundlage für eine belastbare Analyse.

Damit gilt: Weder die Herkunft noch die Echtheit des Fotos lassen sich aktuell unabhängig bestätigen.

Du hast diesen Fall jetzt geprüft gesehen.
Aber täglich fallen Tausende auf solche Maschen herein – oft Menschen, die du kennst.
Wir prüfen jeden Tag neue Fälle. Damit weniger Leute darauf reinfallen.

Was passiert, wenn solche Inhalte nicht erkannt werden?

💸BetrugMenschen verlieren Geld – oft ohne es sofort zu merken.

🧠ManipulationMeinungen werden gezielt verzerrt – auf Basis falscher Fakten.

📢MassenverbreitungMillionen sehen falsche Inhalte – und teilen sie weiter.

Seit über 15 Jahren. Unabhängig. Ehrenamtlich.

Tom Wannenmacher bei Mimikama, engagiert in der Aufklärung.

Tom Wannenmacher

Tom Wannenmacher ist Gründer und Chefredakteur von Mimikama, Österreichs führender Faktencheck-Organisation. Seit 2011 kämpft er gegen Desinformation und Internetbetrug.

Hinweis: Stand zum Veröffentlichungsdatum.
Verwendete Bilder, Screenshots und Medien dienen ausschließlich der sachlichen Auseinandersetzung im Sinne des Zitatrechts (§ 51 UrhG).
Teile dieses Beitrags können KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft worden sein.
(Mehr zur Arbeitsweise)

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Dr. Heinrich Krämer
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