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Startseite»Nachrichten»Schon seit November kein Geld?: Hertha BSC hat offenbar Ärger mit Hauptsponsor
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Schon seit November kein Geld?: Hertha BSC hat offenbar Ärger mit Hauptsponsor

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerMai 6, 2026Keine Kommentare3 Minuten Lesezeit
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Schon seit November kein Geld?Hertha BSC hat offenbar Ärger mit Hauptsponsor

Ärgerlich: Hertha BSC könnte eine Million Euro durch die Lappen gehen. (Foto: picture alliance/dpa)

Mal wieder schlechte Neuigkeiten bei Hertha BSC: Einem Bericht zufolge wartet der Fußball-Zweitligist seit einem halben Jahr auf das Geld seines Hauptsponsors. Die Geldsorgen fallen in eine unpassende Zeit.

Fußball-Zweitligist Hertha BSC hat einem Medienbericht zufolge seit November 2025 von seinem Hauptsponsor keine Zahlungen mehr erhalten. Wie „Sport Bild“ berichtet, überweise der Online-Autohändler CheckCars24 pro Saison rund zwei Millionen Euro, um sein Logo auf der Brust der Hertha-Trikots präsentieren zu dürfen. Seit einem halben Jahr sei aber kein Geld mehr geflossen. Damit fehlten rund eine Million Euro in den Kassen des Hauptstadtklubs.

Laut „Kicker“ lässt Hertha BSC dazu mitteilen, dass der Klub „mit all seinen Partnern und Sponsoren in einem regelmäßigen und konstruktiven Austausch“ stehe. „Wir bitten um Verständnis, dass wir uns zu konkreten vertraglichen Themen oder internen Abstimmungen grundsätzlich nicht öffentlich äußern“, heißt es weiter. CheckCars24 selbst äußerte sich auf „Sport Bild“-Anfrage nicht.

Ein Problem offenbar: Anders als normalerweise üblich soll der Hauptsponsoren-Vertrag mit Checkcars24 laut „Kicker“ keine Bürgschaft enthalten, um sich gegen Ausfälle abzusichern. Den Kontrakt soll angeblich der mittlerweile schon ausgeschiedene Geschäftsführer Thomas E. Herrich forciert haben, schreibt das Fachmagazin. Intern werde im Berliner Westend nun überlegt, die Zusammenarbeit vorzeitig zu beenden, heißt es weiter.

Es braucht Geld für die „Transformation“

Für den finanziell chronisch angeschlagenen Zweitligisten ist das nun ein weiteres Problem. Der Klub befinde sich derzeit in der „größten Transformation im Fußball“, sagte der neue Geschäftsführer Peter Görlich der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ kürzlich. „Wir wissen, dass wir einen der teuersten Kader der (zweiten, Anm. d. Red.) Liga haben und uns die Kaderstrukturen eigentlich nicht leisten können in der Phase der Konsolidierung, in der wir gerade sind.“

Nach dem neuerlich verpassten Wiederaufstieg in die Bundesliga stehen bei den Berlinern im Sommer erneut Kadereingriffe an. Fraglich ist, ob Spieler wie Torwart Tjark Ernst, Mittelfeld-Juwel Kenneth Eichhorn oder Flügelspieler Fabian Reese gehalten werden können. Görlich kündigte an, die Kadergröße zu reduzieren. Zudem muss der Klub auch in der kommenden Transferphase erneut einen niedrigen zweistelligen Millionenbetrag erlösen, heißt es etwa im „Kicker“.

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Probleme mit Sponsoren kennen die Berliner nur zur Genüge. Im Sommer 2020 endete die Partnerschaft mit dem Discounter Tedi überraschend ein Jahr vor dem Vertragsende. Die Suche gestaltete sich schwierig, Hertha spielte einige Zeit ohne Hauptsponsor auf der Brust.

Ähnlich verhielt es in der Saison 2023/24: Der Hauptstadtklub begann die Spielzeit mit leerer Brust, ehe dann Online-Wettanbieter Crazybuzzer die Lücke füllte. Bei Fans sorgte das für Unmut, hatte der mittlerweile verstorbene Hertha-Präsident Kay Bernstein in seinem Wahlkampf angekündigt, die „schmutzige Sportwetten-Kohle“ abzulehnen.

Quelle: ntv.de, ses

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