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Startseite»Nachrichten»Abfindungen und Sozialpläne: Bericht: Stellenabbau kostet VW zehn Milliarden Euro
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Abfindungen und Sozialpläne: Bericht: Stellenabbau kostet VW zehn Milliarden Euro

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerSeptember 10, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Abfindungen und SozialpläneBericht: Stellenabbau kostet VW zehn Milliarden Euro

Vier VW-Werke stehen auf der Kippe. (Foto: picture alliance/dpa)

Vor einer Woche stimmt der Aufsichtsrat dem Sparpaket des VW-Konzerns einstimmig zu. Der Vorstand plant mit dem Abbau zehntausender Stellen. Eine teure Angelegenheit: Der Konzern veranschlagt für Abfindungen, Altersteilzeit und Sozialpläne etliche Milliarden.

Volkswagen schätzt die Kosten für seinen geplanten Abbau von rund 60.000 Stellen und die mögliche Schließung von vier deutschen Autowerken auf insgesamt rund 16 Milliarden Euro. Das geht aus dem Beschluss des Aufsichtsrats vom vergangenen Donnerstag sowie weiteren internen Dokumenten hervor, die dem „Spiegel“ vorliegen.

Allein zehn Milliarden Euro sollen demzufolge bis 2030 auf den Stellenabbau entfallen. Das Geld soll unter anderem für Altersteilzeit, Abfindungen und Sozialpläne verwendet werden. Etwa die Hälfte der Stellen soll in Deutschland wegfallen.

Für das denkbare Ende der Autoproduktion in den VW-Werken Zwickau und Emden im Jahr 2031 veranschlagt der Konzern weitere zwei Milliarden Euro. Für die Werke in Hannover (VW Nutzfahrzeuge, 2032) und Neckarsulm (Audi, 2034) kalkuliert VW jeweils mit etwa zwei Milliarden Euro. Die vier Standorte stehen im Zuge des Sparprogramms zur Disposition. Eine endgültige Entscheidung über ihre Schließung ist bislang jedoch nicht gefallen, es sollen auch alternative Nutzungsmöglichkeiten geprüft werden.

Insgesamt summieren sich die von Volkswagen bislang kalkulierten Kosten für Werksschließungen und Stellenabbau damit auf bis zu 16 Milliarden Euro. Sollten die Werke tatsächlich geschlossen werden, könnten die Kosten nach Einschätzung von Arbeitnehmervertretern noch deutlich höher ausfallen. Ein Gewerkschafter bezeichnete die Kalkulation des Konzerns als „lächerlich niedrig“, realistisch sei eher das Doppelte.

Der Aufsichtsrat hatte das Sparpaket des Konzernvorstands vergangene Woche einstimmig zugestimmt. Geplant ist, in den kommenden Jahren weitere 50.000 Stellen streichen.

Zudem stehen vier Werke auf der Kippe: Für die Standorte Emden, Zwickau, Hannover und Neckarsulm könne keine wettbewerbsfähige Folgebelegung gestaffelt ab den Jahren 2031 bis 2034 gewährleistet werden, erklärte VW. Für diese Werke würden „parallel und ergänzend alternative Verwendungsmöglichkeiten geprüft“.

Quelle: ntv.de, chr

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