Menü schließen
Verbraucherrat
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen
  • Nachrichten
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen
  • Beratung
  • Bildung
  • Politik
Facebook X (Twitter) Instagram
Facebook X (Twitter) Instagram
Verbraucherrat
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen

    „Abschaffung der telefonischen Krankschreibung ist ein klarer Rückschritt“

    Juli 7, 2026

    Flug nicht angetreten, Geld komplett weg?

    Juli 7, 2026

    Trotz Filter: Doctolib zeigt Kassenpatient:innen kostenpflichtige Termine an

    Juli 2, 2026

    Hohe Spritpreise nach Tankrabatt-Ende: „Das ist Abzocke“

    Juli 1, 2026

    Hohe Spritpreise: „Das ist Abzocke“

    Juli 1, 2026
  • Nachrichten

    Auftritt in Rumänien: Orban ruft zum „Widerstand“ gegen „Willkürherrschaft“ auf

    Juli 25, 2026

    Umstände völlig unklar: Zwei Tote in Ortrand in Südbrandenburg gefunden

    Juli 25, 2026

    Absturz nahe Bremen: Kleinflugzeug kracht in Einfamilienhaus in Niedersachsen

    Juli 25, 2026

    Test mit ukrainischem Militär: Eric Trumps humanoide Kampfroboter kommen näher

    Juli 25, 2026

    Schönheitsdruck unter Männern: Ist die Wade der neue Waschbrettbauch?

    Juli 25, 2026
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen

    Bill Gates: Falsche Behauptungen über Apeel-Beschichtung für Bio-Obst

    Juli 24, 2026

    Faktencheck: Ist weiches Brot tatsächlich so saugfähig wie ein Schwamm?

    Juli 24, 2026

    Faktencheck: Dürfen COVID-Geimpfte kein Blutplasma spenden?

    Juli 23, 2026

    Faktencheck: Warum unser Gehirn kein Faktenchecker ist

    Juli 23, 2026

    Sea-Watch und Schleuser: Was zeigt das Video?

    Juli 23, 2026
  • Beratung
  • Bildung

    Was bedeutet Neutralität in der Schule – und was nicht? | Bildung

    Juli 14, 2026

    Wodurch fühlen sich Jugendliche in ihrem Alltag besonders belastet? | Bildung

    Juli 3, 2026

    Kontra: Social Media und Jugendliche – warum ein Verbot zu kurz greift | Bildung

    Juni 17, 2026

    Pro: Warum wir ein Social Media Verbot für Kinder brauchen | Bildung

    Juni 17, 2026

    Social Media bis 16 Jahre verbieten? So sehen das Erwachsene | Bildung

    Juni 11, 2026
  • Politik

    Nach Bericht über Air Force One: Trump und kritische Journalisten – ein „Stresstest“

    Juli 25, 2026

    Spanien: Großfeuer bei Madrid sind „nicht zu löschen“

    Juli 25, 2026

    Albanien: Kushners Luxusprojekt steht auf der Kippe

    Juli 25, 2026

    Zukünftiger Unionsfraktionschef Frei nennt Panne bei Regierungsumbildung „Pech“

    Juli 25, 2026

    So schützen Kleingärten vor Hitze

    Juli 25, 2026
Verbraucherrat
Startseite»Politik»Albanien: Kushners Luxusprojekt steht auf der Kippe
Politik

Albanien: Kushners Luxusprojekt steht auf der Kippe

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuli 25, 2026Keine Kommentare4 Minuten Lesezeit
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr E-Mail
Teilen
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest E-Mail

Stand: 25.07.2026 • 13:00 Uhr

Das an einem Naturschutzgebiet geplante Luxus-Resort von Trump-Schwiegersohn Kushner an Albaniens Küste gerät ins Wanken. Anhaltende Proteste, Korruptionsvorwürfe und Ermittlungen setzen die Regierung in Tirana unter Druck.

Oliver Soos

Meistens sind die Proteste der Flamingo-Revolution friedlich, doch am Donnerstag kommt es zu Ausschreitungen. Die Demonstranten haben das albanische Parlament umstellt, wo die letzte Sitzung vor der Sommerpause stattfindet. Sie bewerfen die Fahrzeuge der Abgeordneten mit Eiern und auch die Polizei. Die Einsatzkräfte reagieren mit Tränengas und Wasserwerfern.

Der Auslöser der Flamingo-Revolution war das umstrittene Luxus-Tourismusresort an der albanischen Küste, an der Narta-Lagune – einem der wichtigsten Ökosysteme des Mittelmeerraums. Dort rasten, fressen und brüten pro Jahr bis zu 7000 Flamingos.

Damit Kushner weiterplanen kann, wurden die entsprechenden Küstenabschnitte aus dem Naturschutzgebiet Vjosa-Narta herausgenommen

Proteste richten sich gegen die Regierung und die Opposition

Doch es geht mittlerweile um viel mehr, sagt Olsi Nika, von der Umweltschutzorganisation Eco Albania. Er ist bei den Protesten von Anfang an mit dabei. „Wir hatten schon immer Demonstrationen, wo es um Naturschutz ging, aber das waren bislang immer lokale Proteste gegen lokale Bauprojekte“, sagt Nika. Parallel dazu hätten in Tirana regelmäßig Anhänger des Oppositionsführers Sali Berisha gegen die Regierung von Edi Rama demonstriert. „Das sind die beiden größten Parteien in Albanien. Es sind korrupte Klientelparteien, die mit der organisierten Kriminalität verbandelt sind.“

Bei der Flamingo-Revolution sei alles anders: „Jetzt protestiert die gesamte Bürgerschaft gegen die Regierung und gegen die größte Oppositionspartei. Die Leute sagen: genug ist genug, erklärt Nika. An der Narta-Lagune seien Bürger enteignet worden: „Die korrupte Justiz hat das Land Oligarchen und Geschäftemachern aus der organisierten Kriminalität zugesprochen.“ Jetzt ignoriere die Regierung bei Bauprojekten den Naturschutz und missachte EU-Standards.

Tourismus auf Kosten des Naturschutzes

Das Projekt Jared Kushner an der albanischen Küste war lange Zeit geheim, bis der Schwiegersohn des US-Präsidenten Donald Trump plötzlich über seine Social-Media-Kanäle die Pläne veröffentlichte – von einer kleinen touristischen Stadt mit Villen, Bungalows und bis zu 10.000 Betten und einem eigenen Yachthafen.

Damit das Ganze an der Narta-Lagune geplant werden kann, wurden die entsprechenden Küstenabschnitte aus dem Naturschutzgebiet Vjosa-Narta herausgenommen. 2024 wurde dann vom albanischen Parlament ein Gesetz beschlossen, wonach touristische Entwicklungen von strategischer Bedeutung auch in geschützten Nationalparks und Feuchtgebieten genehmigt werden dürfen.

Das Gebiet, in dem Jared Kushner bauen will, ist eine wichtiger Rückzugsort für Flamingos.

Naturschutz als Voraussetzung für einen EU-Beitritt

Die EU-Kommission sieht das Projekt kritisch. Als Premierminister Edi Rama Mitte Juli in Brüssel gefragt wurde, warum er trotz der Bedenken an dem Kushner-Projekt festhalte, versuchte er, die Kritik zu relativieren. Die EU-Kommission sei ein Partner Albaniens und über alle Fakten informiert, sagte Rama. Der albanische Premier versucht der EU-Kommission zu bauchpinseln. Die Demonstranten, so suggeriert Rama, würden völlig übertreiben und falsche Dinge behaupten.

Neben Rama stand bei der Pressekonferenz auch EU-Erweiterungskommissarin Marta Kos. Sie betonte, dass Albanien seine Umweltschutzstandards an die EU anpassen müsse. Der Schutz von Natur und Umwelt sei eine zentrale Voraussetzung für einen EU-Beitritt. Um die Kriterien zu erfüllen, müsse Albanien „eine Reihe von Gesetzen ändern“, sagte Kos.

Vor allem die Gesetze zu strategischen Investitionen und Naturschutzgebieten müssten aufgehoben werden, so Kos. Rama sagte, er stimme zu, dass das Gesetz zu strategischen Investitionen aufgehoben werden muss. Das Kushner-Projekt befinde sich noch in der Planungsphase und werde mit dem EU-Recht vereinbar sein. Es werde „Albanien und Europa stolz machen“, sagte der Regierungschef.

Droht das Projekt zu scheitern?

Das Naturschutzgebiet ist allerdings nicht das einzige Problem des Projekts. Ein Teil der vorgesehenen Strandflächen wurde inzwischen von der unabhängigen albanischen Antikorruptionsstaatsanwaltschaft SPAK beschlagnahmt. Die Behörde wurde auf Druck der EU eingerichtet und sorgt mit ihren Ermittlungen immer wieder für Konflikte mit der albanischen Regierung.

Die von der SPAK beschlagnahmten Flächen gehören offenbar einem mit Haftbefehl gesuchten mutmaßlichen albanischen Drogenhändler. Die Besitzurkunden sollen sogar gefälscht sein. Das Kushner-Projekt ist aus mehrerlei Hinsicht umstritten und steht vermutlich aktuell sogar auf der Kippe.

Teilen. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr E-Mail
Dr. Heinrich Krämer
  • Webseite

Ähnliche Beiträge

Nach Bericht über Air Force One: Trump und kritische Journalisten – ein „Stresstest“

Juli 25, 2026

Spanien: Großfeuer bei Madrid sind „nicht zu löschen“

Juli 25, 2026

Zukünftiger Unionsfraktionschef Frei nennt Panne bei Regierungsumbildung „Pech“

Juli 25, 2026
Kommentar hinterlassen Antwort abbrechen

Top-Beiträge

„Moby Dick“: Vor 60 Jahren: Belugawal im Rhein gesichtet

April 29, 20264 Aufrufe

Was eine Zuckerabgabe bringen könnte

April 29, 20264 Aufrufe

„Inflationszahlen sind Warnsignal“ | Verbraucherzentrale Bundesverband

April 29, 20263 Aufrufe

Kommentar zur Gesundheitsreform: Gerecht sieht anders aus

April 29, 20263 Aufrufe
Folgen Sie uns
  • Facebook
  • Twitter
  • Pinterest
  • Instagram
  • YouTube
  • Vimeo

Abonnieren Sie Updates

VerbraucherRat GmbH
Hohenzollernring 56
50672 Köln

Telefon: +49 221 16847392-0
Telefax: +49 221 16847392-99
E-Mail: info@verbraucherrat.com
Web: www.verbraucherrat.com

Geschäftszeiten
Montag – Freitag: 09:00 – 18:00 Uhr

Menu
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen
  • Nachrichten
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen
  • Beratung
  • Bildung
  • Politik
Institutionell
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Hinweis / Haftungsausschluss
  • Cookie-Manager
  • Nutzungsbedingungen
  • Werbefrei lesen
  • Einwilligung widerrufen
  • Mediadaten
  • Abo kündigen
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Hilfe
© 2026 VerbraucherRat. Alle Rechte vorbehalten.
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Hinweis / Haftungsausschluss
  • Cookie-Manager
  • Nutzungsbedingungen
  • Werbefrei lesen
  • Einwilligung widerrufen
  • Mediadaten
  • Abo kündigen
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Hilfe

Tippen Sie oben und drücken Sie Enter zum Suchen. Drücken Sie Esc zum Abbrechen.