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Startseite»Nachrichten»Apple, Nvidia, KI: Trump machte 21.000 Börsendeals innerhalb eines Jahres
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Apple, Nvidia, KI: Trump machte 21.000 Börsendeals innerhalb eines Jahres

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuli 14, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Apple, Nvidia, KITrump machte 21.000 Börsendeals innerhalb eines Jahres

In Sachen Aktienhandel ist Trump seinem Vorgänger Biden mehr als deutlich voraus. (Foto: picture alliance/dpa/AP)

Immer wieder gibt es Vorwürfe gegen den US-Präsidenten, er würde von seinen politischen Entscheidungen persönlich profitieren. Eine Vermögenserklärung nährt den Verdacht. Demnach macht Trump mehr als 21.000 Börsendeals. In mindestens einem Fall kauft er Aktien, die am Folgetag massiv zulegen.

Mehr als 21.000 Börsendeals in einem Jahr, und sie alle lauten auf den Namen eines einzigen Mannes: Donald Trump. So häufig haben die Vermögensverwalter des US-Präsidenten Aktien und andere Wertpapiere ge- oder verkauft. Das zeigt eine „Spiegel“-Analyse von Trumps 900-seitiger Vermögenserklärung. Zum Vergleich: Trumps Vorgänger Joe Biden kam während seiner gesamten vierjährigen Amtszeit auf gerade einmal 13 gemeldete Wertpapiergeschäfte.

Trumps Vermögenserklärung gewährt tiefe Einblicke in ganz tiefe Taschen: mehr als 1,4 Milliarden Dollar (1,22 Mrd. Euro) aus Kryptogeschäften, üppige Dividenden, zahlreiche Immobilien, Goldbarren und Geldmarktkonten mit weit über 100 Millionen Dollar (87 Mio. Euro). Vermerkt sind auch großzügige Geschenke, etwa zehn Fußball-WM-Tickets im Wert von 15.000 Dollar (13.100 Euro) von Fifa-Präsident Gianni Infantino.

Über Trumps insgesamt acht Anlagekonten wurden dem „Spiegel“ zufolge Wertpapiere in einer gewaltigen Spanne von mindestens 461 Millionen (403 Mio. Euro) bis zu maximal 1,4 Milliarden Dollar zugekauft, die Verkäufe summierten sich auf eine Summe irgendwo zwischen 138 und 433 Millionen Dollar (120 bis 378 Mio. Euro). Eine genauere Aufschlüsselung ist aufgrund der breiten Spannen im Formular nicht möglich.

Trump kündigte einen tollen „Tag zum Kaufen“ an

An einzelnen Tagen stechen die Transaktionen besonders hervor: Am 8. April 2025, kurz nachdem Trump weltweit Zölle verhängt hatte, wurden 327 Kauforders an einem einzigen Tag ausgeführt, darunter Papiere von Apple und Nvidia. Einen Tag später postete Trump „THIS IS A GREAT TIME TO BUY!!!“ und setzte die Zölle vorübergehend aus. Die Märkte schossen hoch, Apple stieg um 15, Nvidia um fast 19 Prozent. Am 23. Juli veröffentlichte das Weiße Haus mit seinem „AI Action Plan“ ein Maßnahmenpaket zur Deregulierung von künstlicher Intelligenz. Am selben Tag gab es 255 Käufe, besonders hohe Summen flossen laut „Spiegel“ in KI-Schwergewichte.

Belege für einen kausalen Zusammenhang zwischen Trumps Investments und seiner Rolle als US-Präsident gibt es nicht. Ein Sprecher betonte, die Konten würden ausschließlich von unabhängigen Finanzinstituten verwaltet. Offensichtlich ist jedoch: Trump kann mit Äußerungen und politischen Manövern Aktienkurse bewegen. Einen Überblick über die Positionen in seinen Depots scheint der Präsident zu haben – er unterzeichnet die Vermögenserklärung eigenhändig.

Quelle: ntv.de, als

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