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Startseite»Nachrichten»Artikel über Nordkorea-Einsatz: US-Justizministerium: „New York Times“-Journalist soll Quellen preisgeben
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Artikel über Nordkorea-Einsatz: US-Justizministerium: „New York Times“-Journalist soll Quellen preisgeben

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerAugust 2, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Artikel über Nordkorea-EinsatzUS-Justizministerium: „New York Times“-Journalist soll Quellen preisgeben

Einem Bericht zufolge wurde der „New York Times“-Journalist Matthew Cole von der Staatsanwaltschaft in Virginia vorgeladen. (Foto: picture alliance / Franz Neumayr / picturedesk.com)

Nach einem Artikel über eine misslungene Militäroperation in Nordkorea fordert das US-Justizministerium nun Notizen und eine Zeugenaussage des Autors. Die „New York Times“ spricht von einem weiteren „dreisten und illegalen Übergriff der Regierung“.

Das US-Justizministerium hat für seine Ermittlungen die Unterlagen eines freien Journalisten der „New York Times“ angefordert, wie die US-Zeitung berichtete. Die Ermittlungen beziehen sich auf die Quellen für einen Artikel aus dem Jahr 2025 über eine misslungene US-Militäroperation in Nordkorea.

Dem Bericht zufolge wurde der Journalist Matthew Cole im Februar von der Staatsanwaltschaft in Virginia vorgeladen. Die Behörden verlangen seine Notizen aus mehr als zwei Jahren sowie seine Zeugenaussage. In dem von Cole mitverfassten Artikel wurde unter Berufung auf 24 anonyme Quellen detailliert beschrieben, wie Soldaten der Spezialeinheit Navy SEALs Anfang 2019 bei einem Einsatz mehrere unbewaffnete Nordkoreaner töteten.

Ein Sprecher der „New York Times“, Charlie Stadtlander, nannte die Vorladung „einen weiteren dreisten und illegalen Übergriff der Regierung“. Ein Sprecher des Justizministeriums erklärte, man werde „alle verfügbaren rechtlichen Mittel nutzen, um diejenigen zu identifizieren, die unrechtmäßig Informationen zur nationalen Verteidigung preisgeben“.

Coles Anwalt, David A. O’Neil, sagte, sein Mandant werde sich „nicht von Versuchen einschüchtern lassen, Informationen zu unterdrücken, die die Regierung als unangenehm ansieht“. Die „New York Times“ übernimmt nach eigenen Angaben die Anwaltskosten für Cole.

Quelle: ntv.de, kst/rts

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