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Aus der Schmoll-Ecke: Überall Halb-Nazis und Linksversiffte

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerMai 24, 2026Keine Kommentare6 Minuten Lesezeit
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Aus der Schmoll-EckeÜberall Halb-Nazis und Linksversiffte

24.05.2026, 06:35 Uhr Eine Kolumne von Thomas Schmoll
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Der Kolumnist wird tatsächlich nicht nur geliebt. Können Sie sich das vorstellen? (Foto: Frank Rumpenhorst/dpa)

Die Debattenkultur verroht. Das Prinzip, Keulen mit Aufschriften wie „Nazi“, „linksversifft“, „Gutmensch“, „Rassist“ und „Rechtspopulist“ zu schwingen, ist auf beiden Seiten des politischen Spektrums populär. Hilfreich ist das nicht. Es führt zu Verhärtung. Und zum Schweigen.

Manchmal kriege ich von Toleranten Mails in freundlicher Grundstimmung, die betonen, dass „Kritik“ zu formulieren, „nicht nur legitim, sondern notwendig“ sei. Allerdings nicht so, wie ich es tue. Denn das, was ich zusammentexte, „irritiert“, da mein „offensichtlicher Drang, persönliche Meinung mit allgemeingültiger Weisheit zu verwechseln“, ins Auge steche und also schmerze. „Ihre Kolumnen haben inzwischen ein Niveau erreicht, das man sonst eher aus dem Umfeld von ‚Nius‘ kennt – also jener Kategorie von Beiträgen, die vor allem dadurch auffallen, dass sie viel Empörung erzeugen und wenig Substanz liefern.“ Übersetzt heißt das: Ich habe Sie durchschaut, Sie sind ein kreuzgefährliches Subjekt.

Meine Wahrheit sieht anders aus. Ich, der auf Empörung getrimmte substanzlose Kolumnist, kenne „Nius“ im Grunde nicht, schon gar nicht das „Umfeld“. Julian Reichelt habe ich vor einem Jahrzehnt ein einziges Mal auf einer Party beobachtet, als er noch bei „Bild“ und an der Seite von Kai Dieckmann voll auf „Refugees Welcome“-Linie war, Angela Merkels Kurs bejubelte und öffentlich Sätze hinterließ wie: „Wir werden auch lernen müssen, unsere Kultur und unsere Werte zu erklären und gelegentlich zu verteidigen, ohne dabei nationalistisch oder mit der Selbstherrlichkeit des Überlegenen aufzutreten.“ Ich sprach kein Wort mit ihm, er war mir zu spooky, wirkte wie jemand auf Droge.

Mich zu einem geistigen Bruder Reichelts zu erklären, ist ziemlich irre, vor allem aber undifferenziert. Denn da gibt es schon gehörige Unterschiede, allein in der Wortwahl und Aggression. Hier zeigt sich ein Muster in der Debattenkultur zu Beginn des 21. Jahrhunderts nicht allein in Deutschland. Wer politisch anders tickt als die Toleranten, landet rasch in der Halb-Nazi-Ecke. Das Internet fördert diese Schubladisierung ungemein. In der Google-Suche taucht hinter dem Namen eines Menschen unter Halb-Nazi-Verdacht als erster Vorschlag „AfD“ oder „rechts“ auf, was beruflich nicht wirklich hilfreich ist. (Bei mir kommt übrigens noch „links“ dazu, was für meine Ausgewogenheit spricht.)

Differenzierung war gestern

Kurios: Auch wer politisch links steht oder sich dort selbst verortet, ist nicht davor geschützt, als Halb-Nazi gebrandmarkt zu werden, sobald sie oder er etwas sagt, was Toleranten nicht in den Kram passt oder eine bestimmte Klientel gefühlt oder tatsächlich angreift. Schon wird man oder frau zu jemandem, der sich suspekten „politischen Kräften“ anbiedert, womit die AfD gemeint ist, was jedoch nicht gesagt wird, weil es sicherer ist, sich hinter einem Nebel aus Andeutungen zu verstecken. Das Argument zählt in der Diskussion nicht mehr, es hat an Überzeugungskraft verloren. Differenzierung war gestern, Einsicht vorgestern.

Das Prinzip, sich gegenseitig Keulen mit den Aufschriften „Nazis“, „linksversifft“, „Gutmensch“, „Rassist“ und „Rechtspopulist“ verbal auf den Schädel zu hauen, findet auf beiden Seiten des politischen Spektrums Anwendung. Gern geht es einher mit Arroganz, Infantilismus und Anmaßung. Hilfreich ist das nicht gerade. Offenheit wird durch Einigeln ersetzt. Unter Gleichgesinnten kann man sich wohlfühlen, niemand hält eine Nadel in der Hand, um in die Bubble zu piksen. In der eigenen Blase ist man geschützt vor dem Denken der Anderen, das macht das Leben leichter aushaltbar.

Wie ernüchternd!

Was helfen Faktenchecks gegen alternative Wahrheiten? Was nutzen Bürgerdialoge? Nix. Inzwischen ist das sogar wissenschaftlich untermauert worden. „Man sieht, dass in den gängigen Formaten meist die gegenseitige Belehrung vorherrscht“, erklärte neulich Psychologie-Professor Steffen Moritz von der Uniklinik Hamburg auf n-tv.de in einem sehr lesenswerten Artikel. „Wir wissen, dass die Gegner so nicht überzeugt werden. Der Effekt geht gen Null.“ Oh je, wie ernüchternd. Aber es ist so, ich erlebe es selbst immer wieder.

Auch mir – das schrieb ich an dieser Stelle schon – geht mehr und mehr die Puste aus; vom Atemstillstand bin ich gar nicht mal so weit entfernt. Das Ritualhafte ist bekannt und nervt gehörig. Kürzlich hat es mal wieder die Kabarettistin Sarah Bosetti erwischt, die politisch vorwiegend irrlichtert, was allerdings ihr gutes Recht ist. Sie macht uns ein Angebot, zu dem man sich stellen oder es rasch ausmachen kann. Frau Bosetti staunte, dass die AfD in Umfragen in Sachsen-Anhalt bei mehr als 40 Prozent steht. „Die AfD zu wählen ist vieles – zum Beispiel moralisch so mittel. Aber es ist auch einfach dumm. Denn wenn man kein reicher, weißer Nazi ist – mit Betonung auf reich -, tut man sich selbst keinen Gefallen damit“, sagte sie. Das ist eine Meinung, nämlich ihre. Nicht mehr und nicht weniger.

Herausgepickt wurde selbstredend, dass sie die armen Ostdeutschen als dämlich hinstellt. Da wird Frau Bosetti also erst zu einer Art Instanz erklärt, die entscheidet, wer als doof durchgeht und wer nicht, um dann zu sagen, dass es nicht geht, sich zu einer Art Instanz zu erklären. Dumm war eins: Ihr Versuch der Relativierung. „Ich nenne nicht die Leute doof, sondern nur ihre Handlungen.“ Dann sind die AfD-Wähler also klug, treffen aber blöde Entscheidungen? Sei es drum. Denn kritisiert hat die Kabarettistin konkret, dass die AfD in Sachsen-Anhalt die in der Landesverfassung verankerte Schulpflicht abschaffen möchte, was sie nicht kann, weil dafür eine Zwei-Drittel-Mehrheit im Landtag von Magdeburg nötig wäre, die nicht in Sicht ist. Und wie steht es um die Chancengleichheit, wenn die Eltern dumme AfD-Wähler sind, die ihre Dummheit an die Kinder weiterreichen? Theoretisch könnte es so sein.

Pauschal beknackt oder versifft

Nun könnte das Land über genau diese Theorie nachdenken und diskutieren, was die Folgen wären, falls die Schulpflicht abgeschafft werden würde. Aber es ist halt einfacher zu sagen: Die Frau, finanziert von Rundfunkgebühren, hält ostzonale AfD-Wähler pauschal für beknackt. So wie AfD-Anhänger alle Grünen-Fans pauschal als linksversiffte Vollidioten betrachten. Und ich für meine Ansichten zum Reichelt-Jünger erklärt werde. Aber wohin führt das? Genau dazu, was wir erleben: Die Schere im Kopf wächst. Man hält lieber öffentlich das Maul. Oder bekommt Mord- und Vergewaltigungsdrohungen wie Sarah Bosetti. Igitt. Was für Zeiten.

„Ja, ja, ja“, sagte Frau Bosetti, „ich weiß, so darf man nicht über AfD-Wähler reden, das ist total von oben herab. Und dann fühlen die sich nachher beleidigt und wählen die AfD. Ja, halleluja, das machen die doch eh.“ Stimmt. Alles. So entsteht aber der Teufelskreis des Nicht-miteinander-Redens, der Abneigung, werden die Blasen immer undurchdringlicher, nimmt die Reaktanz zu: Jetzt erst recht! Der Hamburger Professor Moritz hat das in einem Satz schön allgemeinverständlich auf den Punkt gebracht: „Du befreist Menschen mit Schizophrenie auch nicht aus ihrem Wahn, indem du sagst: Überleg doch mal, das kann ja nicht sein …“

Quelle: ntv.de

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