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Startseite»Nachrichten»Besucherzahlen fast verdoppelt: Merkel-Porträt bleibt wegen großen Andrangs länger im Museum
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Besucherzahlen fast verdoppelt: Merkel-Porträt bleibt wegen großen Andrangs länger im Museum

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerSeptember 18, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Besucherzahlen fast verdoppeltMerkel-Porträt bleibt wegen großen Andrangs länger im Museum

Das im Bode-Museum ausgestellte Merkel-Porträt stammt von dem deutsch-französischen Künstler Jérémie Queyras. (Foto: picture alliance/dpa)

Besucherinnen und Besucher des Berliner Bode-Museums können dort länger als ursprünglich geplant das Porträt von Ex-Bundeskanzlerin Merkel sehen. Das Museum kündigt zudem eine Signierstunde mit der CDU-Politikerin an.

Wegen des großen Interesses wird das Porträt von Ex-Kanzlerin Angela Merkel noch länger auf der Berliner Museumsinsel ausgestellt. Das Bild soll nun noch bis zum 3. Januar 2027 im Bode-Museum zu sehen sein, wie das Museum ankündigte. Ursprünglich war geplant, das Gemälde nur noch bis Anfang Oktober auszustellen. Anschließend soll es als Leihgabe an das Bundeskanzleramt gehen.

Das Gemälde war Ende Juni enthüllt worden, seitdem haben sich die Besucherzahlen in dem Museum fast verdoppelt. Merkel werde am 4. Oktober auch persönlich zu einer Signierstunde im Bode-Museum zu Gast sein und vor ihrem offiziellen Porträt Postkarten mit dem Motiv signieren, teilte das Museum mit.

Das Gemälde zeigt die frühere Kanzlerin mit leuchtend blauem Blazer vor goldbraunem Hintergrund. Gemalt wurde sie stehend bis zu den Knien, die Hand hat sie auf einer Stuhllehne abgelegt. Der Künstler hinter dem Bild ist der erst 29-jährige Jérémie Queyras. Der Deutsch-Franzose stammt aus einer Freiburger Musikerfamilie und hatte sich bei Merkel 2022 handschriftlich beworben.

Die CDU-Politikerin hatte sich lange Zeit gelassen, bis sie sich für einen Künstler entschied. Bei der Enthüllung des Bildes hatte Merkel erklärt, dass sie sich mit dem Porträt Zeit lassen wollte. „Ich brauchte Abstand“, sagte sie damals. Das Porträt sollte kein Punkt auf einer abzuarbeitenden To-do-Liste werden, „sondern ich wollte Freude an einem solchen Vorgang haben“.

Dass das Bild vor der Übergabe an das Bundeskanzleramt zunächst im Museum hängen soll, begrüßte Merkel: „Ich fand das sofort spannend, dieses Bild erst einmal einem breiteren Teil der Öffentlichkeit zugänglich zu machen“, sagte die Ex-Kanzlerin vor der Enthüllung des Porträts im Juni. „Ob die Leute davon Gebrauch machen, werden wir sehen.“

Quelle: ntv.de, psa/dpa

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