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Startseite»Nachrichten»Bittere Bilanz nach sechs Jahren: Viele US-Projekte von Harry und Meghan floppten
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Bittere Bilanz nach sechs Jahren: Viele US-Projekte von Harry und Meghan floppten

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerAugust 20, 2026Keine Kommentare4 Minuten Lesezeit
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Bittere Bilanz nach sechs JahrenViele US-Projekte von Harry und Meghan floppten

Hatten viele Pläne in den USA: Herzogin Meghan und Prinz Harry. (Archivbild) (Foto: picture alliance / zz/NDZ/STAR MAX/IPx)

Nach sechs Jahren wollen Prinz Harry und Herzogin Meghan wohl nach Großbritannien zurückkehren. Die Bilanz ihrer beruflichen Erfolge in den USA fällt gemischt aus.

Prinz Harry und Herzogin Meghan sollen Kalifornien verlassen und noch vor Ende August mit ihrer Familie zurück nach Großbritannien ziehen wollen. Die Kinder Archie (7) und Lilibet (5) sollen dort bereits an einer Schule angemeldet sein, wie britische Medien übereinstimmend berichten.

Mit dem überraschenden Umzug rücken all die Projekte in den Fokus, die das Paar nach seinem Abschied vom britischen Königshaus in der neuen Wahlheimat USA angeschoben hat.

Kurz nach ihrer Auswanderung sah es zunächst beruflich vielversprechend für die Sussexes aus. Im September 2020 unterschrieben sie über ihre Filmproduktionsfirma Archewell Productions einen exklusiven Vertrag bei Netflix, dem Vernehmen nach für rund 100 Millionen Dollar. Drei Monate später kam ein Podcast-Vertrag mit Spotify dazu, der mit zwischen 15 und 25 Millionen Dollar beziffert wurde.

Zuschauer wollten private Einblicke

Und die Rechnung, mit ihrer persönlichen Geschichte Erfolg zu haben, ging zunächst auf. Das inzwischen legendäre TV-Interview mit Oprah Winfrey wurde 2021 weltweit gesehen. Es folgte die Netflix-Doku „Harry & Meghan“ über ihr Privatleben, die sich 2022 als Quotenerfolg entpuppte. Prinz Harrys im Januar 2023 veröffentlichte Autobiografie „Reserve“ verkaufte sich mehr als sechs Millionen Mal.

Doch auf das erste Erfolgshoch folgte das eine oder andere Tief. Sobald das Paar sich nicht mehr selbst zum Thema machte, ließ das Interesse spürbar nach. Die Netflix-Formate „Live to Lead“ und „Heart of Invictus“ blieben ohne großes Echo, die fünfteilige Serie „Polo“ schaffte es nicht in die globalen Top Ten und bekam wenig Kritikerlob. Die Animationsserie „Pearl“ strich Netflix schon 2022 aus seinem Programm. Und die angekündigte Verfilmung des Romans „Meet Me at the Lake“ kam während der ursprünglichen Vertragslaufzeit gar nicht erst nicht zustande.

Im August 2025 verlängerte Netflix den Vertrag mit Meghan und Harry zwar, aber zu geänderten Bedingungen. Der neue Mehrjahresvertrag ist nun ein First-Look-Deal. Damit sichert sich der Streamingdienst zwar weiterhin ein Erstzugriffsrecht auf neue Projekte, verzichtet jedoch auf Exklusivität. Die „New York Times“ stufte ihn als weniger wert ein als den Vorgänger.

Bei Spotify wurde es noch schwieriger. Meghans Podcast „Archetypes“ brachte es 2022 auf zwölf reguläre Folgen, im Juni 2023 gaben beide Seiten ihre Trennung bekannt. Spotify-Manager Bill Simmons machte seinem Ärger über die Zusammenarbeit danach öffentlich Luft.

Auch neben dem Streaming lief nicht alles nach Plan. Die Mentoring-Aktion „40×40“ zum 40. Geburtstag der Herzogin verschwand wieder aus der Öffentlichkeit, ihr Kinderbuch „The Bench“ schaffte es zwar auf die Bestsellerliste der „New York Times“, kassierte von britischen Kritikern aber Verrisse.

Meghans Marmelade wollten alle

Ihre Lifestyle-Marke stellte Herzogin Meghan im März 2024 zunächst unter dem Namen American Riviera Orchard vor, benannte sie im Februar 2025 allerdings in As Ever um. Einzelne Produkte wie ihre Marmeladen waren rasch ausverkauft und das Medienecho groß, andere Produkte schienen sich zu Ladenhütern zu entwickeln. Die Netflix-Serie „With Love, Meghan“, in der Meghan mit Freunden vor der Kamera ihre Gastgeberinnenqualitäten – mit ihren eigenen Produkten – demonstrierte, lief zwei Staffeln lang. Im Januar 2026 hieß es, dass sie nicht fortgesetzt werde.

Wie schwer sich das Paar zuletzt tat, zeigte auch der Kinostart der Archewell-Dokumentation „Cookie Queens“ in diesem Monat. Der erste Kinofilm der Firma über vier Girl Scouts, bei dem die Sussexes als ausführende Produzenten beteiligt sind, spielte am Startwochenende nur rund 354.000 Dollar in 446 Kinos ein.

Ein Schlussstrich unter die in den USA begonnenen Projekte ist Harry und Meghans Rückkehr aber nicht. Archewell Productions arbeitet weiter und auch bei As Ever kann man nach wie vor einkaufen. Am Status als nicht arbeitende Mitglieder der Royal Family soll sich auch nichts ändern, die beiden müssen also weiterhin selbst für ihr Einkommen sorgen.

Quelle: ntv.de, csp/spot

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