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Startseite»Nachrichten»Blutspur im Wasser: Hai tötet Schwimmer vor westaustralischer Küste
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Blutspur im Wasser: Hai tötet Schwimmer vor westaustralischer Küste

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerSeptember 18, 2026Keine Kommentare3 Minuten Lesezeit
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Blutspur im WasserHai tötet Schwimmer vor westaustralischer Küste

Nach dem Haiangriff bleibt der beliebte Sorrento Beach für Badegäste bis mindestens Samstag geschlossen. (Foto: picture alliance/dpa/Australian Broadcasting Corp)

„Wie ein Fisch herumgeschleudert“ – so beschreibt eine Augenzeugin den tödlichen Angriff eines Hais auf einen Schwimmer vor der australischen Stadt Perth. Es ist bereits der zweite Angriff innerhalb weniger Tage an der Westküste des Landes.

Vor der westaustralischen Stadt Perth ist ein Schwimmer bei einer Haiattacke ums Leben gekommen. Das bestätigte eine Polizeisprecherin, ohne weitere Details zu nennen. Der Mann war am Morgen rund 50 Meter vor dem beliebten Sorrento Beach im Norden der Metropole angegriffen worden. Von dem Schwimmer fehlte nach dem Angriff jede Spur. Ob mittlerweile Leichenteile gefunden wurden, ist bislang nicht bekannt.

Eine Krankenschwester, die Augenzeugin war, beschrieb den Vorfall gegenüber dem „Sydney Morning Herald“ als besonders verstörend. Sie habe gesehen, wie der Hai den Mann „wie einen Fisch herumgeschleudert“ und ihn schwer verletzt habe. „Ich sehe beruflich viel Grausames, aber jemanden vor meinen Augen im Wasser so angegriffen zu sehen, ist ziemlich schwer zu verkraften“, sagte sie der Zeitung. Eine weitere Zeugin berichtete dem Sender ABC, sie habe nach dem Vorfall eine Blutspur im Wasser gesehen.

Der Mann war den Angaben zufolge mit einem zweiten Schwimmer im Wasser gewesen. Dieser habe es aber zurück ans Ufer geschafft. Den Augenzeugen zufolge soll der Raubfisch sehr groß gewesen sein. Weitere Angaben zur möglichen Haiart gibt es bislang nicht. An der Suche nach dem Vermissten hatten sich verschiedene Einsatzkräfte, Polizeihubschrauber und Boote beteiligt. Der Sorrento Beach wurde für Badegäste bis mindestens Samstag geschlossen, wie die staatliche Initiative SharkSmart mitteilte.

Fünf Tote durch Haiangriffe in diesem Jahr

Der Vorfall ereignete sich nur rund eine Woche nach Beginn der Wochenend-Patrouillen von Surf Life Saving WA mit Hubschraubern. Die Organisation hatte damit die Überwachung der Küste im Vorfeld der in Australien bevorstehenden Sommersaison verstärkt. Erst am Montag war ein 56-jähriger Surfer am Glenfield Beach nördlich der Stadt Geraldton von einem Hai angegriffen worden. Die Region liegt mehr als 400 Kilometer nördlich von Perth. Berichten zufolge hat der Mann durch die Bisse einen Fuß verloren.

Es ist bereits die fünfte tödliche Haiattacke in Australien – drei davon vor der Westküste. Nach offiziellen Daten aus dem Jahr 2025 kam es in Down Under in den vergangenen zehn Jahren durchschnittlich zu rund 20 Hai-Zwischenfällen mit Verletzten pro Jahr. Im Schnitt wurden dabei jährlich 2,8 Todesfälle registriert. Für den Menschen sind vor allem drei in der Region heimische Arten gefährlich: Tigerhaie, Bullenhaie und Weiße Haie.

Quelle: ntv.de, psa/dpa/AFP

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