Menü schließen
Verbraucherrat
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen
  • Nachrichten
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen
  • Beratung
  • Bildung
  • Politik
Facebook X (Twitter) Instagram
Facebook X (Twitter) Instagram
Verbraucherrat
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen

    Tausende Euro für Lootboxen: Das manipulative Geschäftsmodell der Gaming-Industrie

    August 26, 2026

    Sammelklage: Letzte Chance für E.ON-Fernwärmekunden

    August 25, 2026

    Energiesperren: Hohe Kosten belasten Verbraucher:innen

    August 4, 2026

    Bahnpreise: Werbung günstig, Realität teurer?

    August 3, 2026

    „Abschaffung der telefonischen Krankschreibung ist ein klarer Rückschritt“

    Juli 7, 2026
  • Nachrichten

    Nur mit Rezept erhältlich: Neue Abnehmpille kommt in deutsche Apotheken

    September 1, 2026

    Systeme erholen sich langsam: Störung bei Microsoft legt E-Mail-Dienst Outlook weltweit lahm

    September 1, 2026

    Buch über Richterwahlsommer: Frauke Brosius-Gersdorf will sich nicht mundtot machen lassen

    September 1, 2026

    Modehändler unter Druck: Shein-Aktie kurz nach Börsendebüt tief im Minus

    September 1, 2026

    Der fetzt um die Ecken : Kleine Rennsemmel Opel Corsa GSE knüpft an alte GSI-Zeiten an

    September 1, 2026
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen

    Wut als Waffe: So wirst du gezielt provoziert und manipuliert!

    August 31, 2026

    Vorsicht: Wahlbetrug in Sachsen-Anhalt? Doppelte Unterlagen aufgedeckt!

    August 31, 2026

    Vorsicht: Betrugsanrufe wegen „Krebs“ – So erkennen Sie die Masche!

    August 31, 2026

    Studien ignoriert? Faktencheck zu Spike-Protein und Blutspende!

    August 31, 2026

    Aluhut als Abzeichen: Was das neue Selbstverständnis verrät

    August 31, 2026
  • Beratung
  • Bildung

    Was bedeutet Neutralität in der Schule – und was nicht? | Bildung

    Juli 14, 2026

    Wodurch fühlen sich Jugendliche in ihrem Alltag besonders belastet? | Bildung

    Juli 3, 2026

    Kontra: Social Media und Jugendliche – warum ein Verbot zu kurz greift | Bildung

    Juni 17, 2026

    Pro: Warum wir ein Social Media Verbot für Kinder brauchen | Bildung

    Juni 17, 2026

    Social Media bis 16 Jahre verbieten? So sehen das Erwachsene | Bildung

    Juni 11, 2026
  • Politik

    Shein startet mit deutlichem Minus an Hongkonger Börse

    September 1, 2026

    Marktbericht: Geldpolitik und Ölpreis belasten die Anlegerlaune

    September 1, 2026

    US-Behörde FTC und Bundesstaaten verklagen Amazon

    September 1, 2026

    Supreme Court: Trump darf Ballsaal im Weißen Haus vorerst weiterbauen

    September 1, 2026

    Außenminister Wadephul in Nordafrika: Migration statt Wirtschaft

    September 1, 2026
Verbraucherrat
Startseite»Nachrichten»Buch über Richterwahlsommer: Frauke Brosius-Gersdorf will sich nicht mundtot machen lassen
Nachrichten

Buch über Richterwahlsommer: Frauke Brosius-Gersdorf will sich nicht mundtot machen lassen

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerSeptember 1, 2026Keine Kommentare4 Minuten Lesezeit
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr E-Mail
Teilen
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest E-Mail

Buch über RichterwahlsommerFrauke Brosius-Gersdorf will sich nicht mundtot machen lassen

„Jetzt erst recht“, sagt sich Frauke Brosius-Gersdorf. (Foto: picture alliance/dpa)

Seit einigen Wochen ist ihre Stimme in öffentlichen Debatten wieder wahrnehmbar. Nach dem Schock rund um die gescheiterte Wahl zur Richterin am Bundesverfassungsgericht meldet sich Frauke Brosius-Gersdorf zurück – nun auch in Buchform.

Am Abend des 11. Juli 2025 sitzt Frauke Brosius-Gersdorf mit ihrem Mann wie ein Häufchen Elend auf der Bettkante. „Es ist nur eine Phase, Hase“, sagt sie und glaubt daran, dass auch die schlimmste Zeit irgendwann vorübergeht. So schildert die Juristin und Potsdamer Uni-Professorin in ihrem Buch ihre Gefühlswelt an dem Tag, als sie Bundesverfassungsrichterin werden sollte, aber die Wahl platzte. Der Fall Brosius-Gersdorf löste eine Krise der Bundesregierung aus.

Die 55 Jahre alte Juristin hat einige Zeit gebraucht, um den Richterwahlsommer zu verarbeiten. Jetzt äußert sie sich wieder öffentlich zu gesellschaftspolitischen Fragen – etwa zur AfD und gegen ein Verbot der Leihmutterschaft in Deutschland. „Wir müssen sicherstellen, dass Leihmütter ihre Entscheidung freiwillig autonom und selbstbestimmt treffen – und nicht unter Druck, Zwang oder wirtschaftlicher Not.“ Sie habe deshalb aber auch wieder Anfeindungen bekommen. „Das ist ein Stück meiner Normalität geworden.“ Auch der CDU-Politiker Armin Laschet attackierte Brosius-Gersdorf wegen ihrer Haltung zur Leihmutterschaft.

Wichtig sei, sich davon nicht einschüchtern oder mundtot machen zu lassen, erklärt sie. Oder wie die Juristin am Ende ihres am 1. September erscheinenden Buches über das Richterwahl-Drama schreibt: „Jetzt erst recht.“ Unter dem Titel „Wahl und Wahrheit. Was unser Grundgesetz gefährdet und wie wir es schützen“ beschreibt die Jura-Professorin auf mehr als 300 Seiten einen „politischen Ausnahmezustand“ und warnt vor dem schwindenden Vertrauen in die Demokratie. „Das war schon brandgefährlich, was da passiert ist.“

„Ich wollte wirklich nicht, dass die Regierung auseinanderbricht“

Der Rückblick: Die SPD schlug Brosius-Gersdorf im vergangenen Jahr für das Amt als Richterin am Bundesverfassungsgericht vor. Doch die Union hatte erhebliche Vorbehalte, obwohl der Richterwahlausschuss des Bundestages zuvor Brosius-Gersdorf sowie zwei weitere Kandidaten nominierte. Es kam zum Streit in der Koalition, die Wahl wurde abgesagt. Die Juristin war unter anderem wegen Positionen zum Abtreibungsrecht in sozialen Medien angegriffen worden.

Im August 2025 verzichtete sie nach wochenlangen Debatten auf ihre Kandidatur. Zu den Gründen sagt sie: „Ich habe auch den Eindruck gewonnen, dass ein Koalitionsbruch droht. (…) Ich wollte wirklich nicht, dass die Regierung auseinanderbricht.“

In dem parteipolitischen Streit war bei der SPD von einer Hetzjagd gegen Brosius-Gersdorf die Rede. Eine „Diffamierung“, eine „rechtspopulistische Schmutzkampagne“ sei im Gang, hieß es in Kommentaren auch. Die Juristin geriet ins Visier rechter und rechtskonservativer Angriffe. Der Bochumer Politik-Professor Oliver W. Lembcke spricht von einer „Radikalisierung der Formen politischer Auseinandersetzung“.

Brosius-Gersdorf, die teils als „ultralinks“ bezeichnet wurde, ist überzeugt: „Rechtsnationale Kreise wie die AfD sind für die Kampagne gegen mich mitverantwortlich, teilweise flankiert von neuen rechten Medien.“ Ihre Standpunkte zum Schwangerschaftsabbruch und zu einem AfD-Verbot wurden nach ihrer Darstellung unzutreffend und unvollständig dargestellt. In ihrem Buch will sie über ihre wissenschaftlichen Positionen zu diesen Themen informieren – und plädiert für Reformen beim Verfahren der Richterwahl.

Uni entkräftet Plagiatsvorwürfe

Entscheidend für ihre gescheiterte Wahl im Sommer 2025 war, dass in der Unionsfraktion die Ablehnung zu groß wurde – auch als Plagiatvorwürfe dazu kamen. Nach einer Prüfung ihrer Doktorarbeit sind diese laut Universität Hamburg aber ungerechtfertigt.

Das Platzen der Wahl zur Richterin am Bundesverfassungsgericht wurde auch dem früheren Fraktionschef Jens Spahn angelastet, weil er den Widerstand in den eigenen Reihen nicht rechtzeitig erkannte. „Er entschuldigt sich bei mir. Immerhin. Das hat außer ihm niemand aus der Unionsfraktion getan“, schreibt Brosius-Gersdorf, die parteilos ist.

Der Politologe Lembcke sagt: „Wenn die Union eine Kandidatin für ungeeignet hält, muss sie diese Auffassung vertreten – in einem geordneten Verfahren und mit nachvollziehbaren Argumenten.“ Genau hier habe die politische Führung versagt und damit „Empörungsunternehmern“ den Raum überlassen. „Aus einer Richterwahl wurde so ein Kulturkampf.“

Glück in der Wissenschaft und der „Welt der Vernunft“

Nach dem Krisenjahr sitzt die Professorin für Verfassungs- und Sozialrecht mit einem Lächeln in ihrem Arbeitszimmer an der Universität Potsdam. „Ich bin jetzt erstmal glücklich, wieder in meiner Wissenschaft und in der Welt der Vernunft angekommen zu sein“, sagt die 55-Jährige, die von der Berliner Philharmonie schwärmt und gerne wandert und joggt. Im kommenden Jahr steht für sie ein Forschungssemester an. „Da habe ich auch Zeit, mal wieder ein schönes großes Buch zu schreiben. Ich habe noch so viele Ideen.“

Auch zu öffentlichen Debatten wie um das Bundespräsidentenamt meldet sie sich zu Wort. „Das Wichtigste fürs Bundespräsidentenamt ist, dass wir eine intelligente Person bekommen, eine integre und eine, die Brücken baut, weil unsere Gesellschaft nach meinem Eindruck immer mehr auseinanderdriftet.“ Diese Aufgabe könne sehr gut eine Frau übernehmen. „Ich fände es ein starkes Zeichen, eine Frau zu nehmen.“ Kommt auch ein politisches Amt für sie infrage? Ihre Antwort lässt Raum für Möglichkeiten: „Man soll nie nie sagen.“

Quelle: ntv.de, Monika Wendel, dpa

Teilen. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr E-Mail
Dr. Heinrich Krämer
  • Webseite

Ähnliche Beiträge

Nur mit Rezept erhältlich: Neue Abnehmpille kommt in deutsche Apotheken

September 1, 2026

Systeme erholen sich langsam: Störung bei Microsoft legt E-Mail-Dienst Outlook weltweit lahm

September 1, 2026

Modehändler unter Druck: Shein-Aktie kurz nach Börsendebüt tief im Minus

September 1, 2026
Kommentar hinterlassen Antwort abbrechen

Top-Beiträge

„Moby Dick“: Vor 60 Jahren: Belugawal im Rhein gesichtet

April 29, 20264 Aufrufe

Was eine Zuckerabgabe bringen könnte

April 29, 20264 Aufrufe

„Inflationszahlen sind Warnsignal“ | Verbraucherzentrale Bundesverband

April 29, 20263 Aufrufe

Kommentar zur Gesundheitsreform: Gerecht sieht anders aus

April 29, 20263 Aufrufe
Folgen Sie uns
  • Facebook
  • Twitter
  • Pinterest
  • Instagram
  • YouTube
  • Vimeo

Abonnieren Sie Updates

VerbraucherRat GmbH
Hohenzollernring 56
50672 Köln

Telefon: +49 221 16847392-0
Telefax: +49 221 16847392-99
E-Mail: info@verbraucherrat.com
Web: www.verbraucherrat.com

Geschäftszeiten
Montag – Freitag: 09:00 – 18:00 Uhr

Menu
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen
  • Nachrichten
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen
  • Beratung
  • Bildung
  • Politik
Institutionell
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Hinweis / Haftungsausschluss
  • Cookie-Manager
  • Nutzungsbedingungen
  • Werbefrei lesen
  • Einwilligung widerrufen
  • Mediadaten
  • Abo kündigen
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Hilfe
© 2026 VerbraucherRat. Alle Rechte vorbehalten.
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Hinweis / Haftungsausschluss
  • Cookie-Manager
  • Nutzungsbedingungen
  • Werbefrei lesen
  • Einwilligung widerrufen
  • Mediadaten
  • Abo kündigen
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Hilfe

Tippen Sie oben und drücken Sie Enter zum Suchen. Drücken Sie Esc zum Abbrechen.