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Startseite»Nachrichten»Der Teufel steckt im Detail: Angelina Jolie wehrt sich gegen Brad Pitts Forderung
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Der Teufel steckt im Detail: Angelina Jolie wehrt sich gegen Brad Pitts Forderung

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuli 3, 2026Keine Kommentare3 Minuten Lesezeit
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Der Teufel steckt im DetailAngelina Jolie wehrt sich gegen Brad Pitts Forderung

Der Konflikt zwischen Angelina Jolie und Brad Pitt um Château Miraval beschäftigt die Gerichte seit Februar 2022. (Foto: picture alliance / Dennis Van Tine/STAR MAX/IPx)

Angelina Jolie und Brad Pitt haben ihre Scheidung offiziell im Dezember 2024 vollzogen. Doch der Streit des einstigen Hollywood-Traumpaares geht munter vor Gericht weiter. Zankapfel ist ein Weingut in Frankreich. Nun hängen sich beide Seiten offenbar an Formulierungen auf.

Im jahrelangen Rechtsstreit um das französische Weingut Château Miraval legt Angelina Jolie erneut Einspruch gegen eine Forderung ihres Ex-Ehemanns Brad Pitt ein. Die Schauspielerin möchte verhindern, dass sie dem Gericht Steuerunterlagen und weitere Finanzdokumente aus den Jahren 2017 bis 2019 vorlegen muss.

Jolies Anwälte sagen, Pitt stelle ihre bisherigen Aussagen falsch dar. Wie laut „People“ aus einem am 26. Juni beim Superior Court in Los Angeles eingereichten Gerichtsdokument hervorgeht, soll Pitt behaupten, Jolie habe finanzielle Not als zentrales Element ihres Falls dargestellt. Tatsächlich gehe es jedoch um etwas anderes: Sie habe finanzielle Unabhängigkeit von ihrem Ex-Mann angestrebt, um ihre Finanzen von ihm zu entflechten und nicht, weil sie Geld gebraucht habe.

„Die Frage ist nicht, ob Jolie das Geld benötigt hat“, heißt es in der Einreichung. „Die Frage ist, dass sie versuchte, ihr Leben und ihre Finanzen von ihrem kontrollierenden und missbräuchlichen Ex-Ehemann zu trennen.“

Pitt hatte am 18. Juni beantragt, Jolie müsse Unterlagen vorlegen, die ihre Einkünfte und Gewinnbeteiligungen zwischen 2017 und 2019 belegen. Seine Anwälte sagen, Jolie habe selbst geltend gemacht, sie habe ihre Anteile an Château Miraval verkaufen müssen, um finanzielle Unabhängigkeit zu erreichen. Damit sei ihre finanzielle Situation für den Fall relevant geworden.

Jolies Anwälte widersprechen dieser Darstellung deutlich. Sie betonen, ihre Mandantin habe „niemals behauptet, in finanzieller Not gewesen zu sein“. Vielmehr habe sie lediglich versucht, ihre wirtschaftlichen Angelegenheiten von ihrem damaligen Ehemann zu lösen. In Pitts Antrag wird zudem darauf verwiesen, dass Jolie in den betreffenden Jahren zu den bestbezahlten Schauspielerinnen Hollywoods gehörte. Genannt werden unter anderem ihre Engagements für Disneys „Maleficent“-Filme sowie Marvels „Eternals“.

Anwälte sehen „Verletzung ihrer Privatsphäre“

Jolies Anwälte halten dagegen, dass sie bereits ihre Steuererklärungen und Gewinnbeteiligungsnachweise für die Jahre 2020 und 2021 eingereicht habe – obwohl sie dazu ihrer Ansicht nach nicht verpflichtet gewesen sei. Eine Ausweitung auf die Jahre 2017 bis 2019 würde eine „schwerwiegende Verletzung ihrer Privatsphäre“ darstellen.

Obwohl die beiden Stars ihre Scheidung im Dezember 2024 offiziell vollzogen haben, ist der Streit um das gemeinsame Weingut damit noch lange nicht beendet. Der Konflikt um Château Miraval beschäftigt die Gerichte seit Februar 2022. Damals verklagte Pitt seine Ex-Ehefrau, weil sie ihren Anteil an dem Weingut verkauft hatte, obwohl beide laut Pitt vereinbart hatten, dies nur mit gegenseitiger Zustimmung zu tun. Jolie reagierte später mit einer Gegenklage und warf Pitt vor, seit ihrer Trennung im Jahr 2016 einen „rachsüchtigen Krieg“ gegen sie zu führen.“.

Quelle: ntv.de, gut/spot

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