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Startseite»Nachrichten»Eine „erschütternde Mahnung“: Kind im Bundesstaat New York stirbt an Masern
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Eine „erschütternde Mahnung“: Kind im Bundesstaat New York stirbt an Masern

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerNovember 3, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Eine „erschütternde Mahnung“Kind im Bundesstaat New York stirbt an Masern

Gouverneurin Kathy Hochul hat Anfang Oktober bereits den Notstand für New York ausgerufen – Hintergrund ist ein aktuer Ausbruch vor allem in ländlichen Regionen. (Foto: picture alliance/dpa/AP)

In den USA erreicht die Zahl der Maserninfektion schon im Sommer den höchsten Stand seit Jahrzehnten. Nun stirbt im Bundesstaat New York zum ersten Mal seit 30 Jahren ein Kind an der hochansteckenden Virusinfektion. Gouverneurin Hochul richtet deutliche Worte an Washington.

Im US-Bundesstaat New York ist nach offiziellen Angaben ein Kind an den Masern gestorben. Laut Gouverneurin Kathy Hochul handelt es sich um den ersten Todesfall im Zusammenhang mit der hochansteckenden Virusinfektion in New York seit 30 Jahren. „Es bricht mir das Herz, zu erfahren, dass ein Kind in Lewis County nach einer Maserninfektion gestorben ist“, teilte Hochul am Montag (Ortszeit) mit. Als Mutter und Großmutter könne sie sich kaum vorstellen, was die Familie durchmache.

Jener Todesfall sei eine „erschütternde Mahnung, was auf dem Spiel steht, wenn Washington gezielt jahrzehntelange Fortschritte beim Schutz der US-Bevölkerung vor vermeidbaren Krankheiten zunichtemacht“, erklärte die Politikerin der Demokraten weiter. In New York halte man weiter fest an bewährten Maßnahmen für die öffentliche Gesundheit.

Die Gesundheitsbehörde rief die Bevölkerung dringend dazu auf, ihren Immunisierungsstatus zu überprüfen. Der beste Schutz sei die Kombinationsimpfung gegen Mumps, Masern und Röteln (MMR). Masern können schwere Komplikationen wie Lungen- oder Gehirnentzündungen verursachen und in seltenen Fällen tödlich verlaufen.

Angesichts eines akuten Masernausbruchs vor allem in den ländlichen Gebieten hatte Hochul Anfang Oktober den Notstand für New York ausgerufen, um den Kreis derer auszuweiten, die eine Impfung verabreichen dürfen. „Niemand sollte durch eine durch Impfung vermeidbare Krankheit schwer erkranken oder sterben“, sagte Hochul damals.

In den USA hatte die Zahl der Maserninfektionen bereits im Sommer den höchsten Stand seit Jahrzehnten erreicht. Nach Angaben der US-Gesundheitsbehörde CDC gab es bis Ende Oktober dieses Jahres 4852 bestätigte Masernfälle in den USA – schon jetzt mehr als doppelt so viele wie im gesamten Vorjahr. Für 2026 wurden bis dahin drei Todesfälle gemeldet.

Der von US-Präsident Donald Trump ernannte Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. steht wegen der steigenden Zahlen der Maserninfektionen schon seit geraumer Zeit in der Kritik. Er hatte immer wieder Zweifel an der Sinnhaftigkeit von Impfungen geäußert.

Quelle: ntv.de, are/dpa

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