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Startseite»Nachrichten»Erneut Sorgen um Israels Premier: Netanjahu angeblich wegen Zahn-OP in Klinik eingeliefert
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Erneut Sorgen um Israels Premier: Netanjahu angeblich wegen Zahn-OP in Klinik eingeliefert

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerMai 25, 2026Keine Kommentare3 Minuten Lesezeit
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Erneut Sorgen um Israels PremierNetanjahu angeblich wegen Zahn-OP in Klinik eingeliefert

Der Gesundheitszustand des israelischen Regierungschefs gibt wieder Anlass zur Debatte. (Foto: dpa)

Ein unangekündigter Krankenhausaufenthalt Netanjahus sorgt für Spekulationen. Offiziell handelt es sich um einen zahnmedizinischen Eingriff. Die genaue Art der Behandlung wird jedoch nicht mitgeteilt. Erst vor einem Monat hatte Israels Premier eine Therapie wegen eines bösartigen Tumors bekanntgegeben.

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu ist Berichten zufolge am späten Abend in ein Krankenhaus in Jerusalem eingeliefert worden. Er lasse sich dort einer zahnärztlichen Behandlung unterziehen, berichteten israelische Medien unter Berufung auf sein Büro. Die genaue Art der Behandlung wurde nicht bekanntgegeben.

Vor rund einem Monat hatte der 76-Jährige erstmals eine Behandlung wegen eines bösartigen Prostatatumors bekanntgegeben und danach mitgeteilt, er sei gesund. Zugleich erklärte er, er habe die Veröffentlichung seines Gesundheitsberichts verzögert, um zu verhindern, dass Irans Führung Propaganda verbreite.

Während des Iran-Kriegs hatte es Gerüchte in den sozialen Medien gegeben, dass Netanjahu längst tot sei. Im In- und Ausland gibt es auch immer wieder Spekulationen über seinen Gesundheitszustand.

Der israelische Ministerpräsident wurde in der Vergangenheit öfter wegen gesundheitlicher Probleme im Krankenhaus behandelt. 2024 wurde er auch wegen einer Hernie operiert. Im Sommer 2023 war ihm ein Herzschrittmacher eingesetzt worden. Im vergangenen Jahr hatte er eine Darmentzündung, die er allerdings zu Hause auskurieren konnte.

Verstärkte Angriffe auf den Libanon

Zuvor hatte Netanjahu nach eigenen Angaben eine Verstärkung der israelischen Militäroffensive gegen die pro-iranische Hisbollah-Miliz im Libanon angeordnet. „Ich habe eine noch größere Beschleunigung unserer Operationen befohlen“, sagte Netanjahu in einer auf der Onlineplattform Telegram veröffentlichten Videobotschaft. Als Ziel nannte er, die Hisbollah zu „zerschlagen“.

Die Hisbollah greife Israel mit Drohnen an, darunter Glasfaserdrohnen, so Netanjahu. Doch arbeiteten israelische Teams bereits an „Gegenmaßnahmen“ gegen diese Drohnenangriffe. „Wir werden unsere Angriffe verstärken, unsere Feuerkraft vermehren, und wir werden sie zerschlagen“, sagte der israelische Regierungschef.

Es sei an der Zeit, dass Netanjahu gemeinsam mit US-Präsident Donald Trump „eine entschlossene Haltung einnimmt und ihm mitteilt, dass Israel wieder in den Krieg im Libanon eintritt“, erklärte Sicherheitsminister Itamar Ben Gvir im Onlinedienst X. „Die Stromversorgung des Libanon muss unterbrochen, der Sahrani muss eingenommen und die intensive Kriegsführung wieder aufgenommen werden“, fuhr Ben Gvir fort. Er bezog sich dabei auf einen Fluss im Süden des Libanon, der weiter nördlich fließt als der aktuelle israelische Militäreinsatz verläuft.

Der rechtsextreme Finanzminister Bezalel Smotrich forderte Angriffe auf die libanesische Hauptstadt Beirut, um den Drohnenangriffen der Hisbollah entgegenzuwirken. „Es ist dringend notwendig, der Bedrohung durch die Sprengstoffdrohnen der Hisbollah ein Ende zu setzen“, erklärte Smotrich auf Telegram. „Für jede Sprengstoffdrohne müssen in Beirut zehn Gebäude einstürzen.“

Quelle: ntv.de, hny/dpa

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