„Es ist schrecklich“
Stabhochsprung-König Duplantis verzichtet auf Start
04.09.2026 | 22:02 Uhr
Deutschlands Leichtathletik-Asse verpassen beim Diamond-League-Finale in Brüssel das Podium. Gar nicht erst antreten kann Stabhochsprung-Weltrekordler Armand Duplantis.
Die deutschen Leichtathletinnen und Leichtathleten sind am ersten Tag des Diamond-League-Finals in Brüssel ohne Podestplatz geblieben. Auf seinen Start verzichten musste der schwedische Stabhochsprung-Star Armand Duplantis. Er sagte seine Teilnahme nach Problemen an der Leiste beim Aufwärmen ab. „Es ist schrecklich, nicht antreten zu können. Es gibt nichts Schlimmeres“, sagte Duplantis dem öffentlich-rechtlichen schwedischen Sender SVT Sport.
Der Weltrekordhalter soll eines der Aushängeschilder bei den in einer Woche erstmalig stattfindenden Ultimate Championships in Budapest sein. In Abwesenheit von Duplantis holte sich dessen griechischer Rivale Emmanouil Karalis mit überquerten 6,12 Metern den Sieg. Er erhielt für seinen Triumph 30.000 US-Dollar und damit umgerechnet fast 26.000 Euro.
Deutsche Athleten ohne Glück
Kugelstoß-Olympiasiegerin Yemisi Mabry belegte beim Sieg der Amerikanerin Chase Jackson mit 19,59 Metern den vierten Platz. Jackson verbesserte ihren am Sonntag beim Istaf in Berlin aufgestellten US-Rekord um zwölf Zentimeter auf 21,14 Meter und stieß damit auch eine Weltjahresbestleistung. Auch Diskuswerferin Shanice Craft landete auf dem vierten Rang. Die Vizeeuropameisterin schleuderte das Gerät auf 62,64 Meter. Es gewann die Chinesin Bin Feng mit 67,46 Metern.
Der EM-Dritte Henrik Janssen musste sich bei den Männern mit dem sechsten und damit letzten Platz begnügen. Der 28-Jährige kam auf 66,30 Meter. Die hochklassige Konkurrenz entschied der Slowene Kristjan Ceh mit 71,29 Metern.
Lea Meyer wurde über 3.000 Meter Hindernis in 9:22,91 Minuten Neunte. Den Sieg sicherte sich Faith Cherotich aus Kenia mit einem Meetingrekord von 8:51,61 Minuten. Ebenfalls den neunten Platz belegte über 1.500 Meter Robert Farken (3:32,11 Minuten) beim Sieg des Australiers Cameron Myers (3:30,14 Minuten).
Das zweitägige Diamond-League-Finale in der belgischen Hauptstadt bildet das vorletzte große Kräftemessen dieser Leichtathletik-Saison. Den Abschluss bilden dann die Ultimate Championships.
Verwendete Quellen: ntv.de, ses/dpa
