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Startseite»Nachrichten»„Geht nicht in 72 Stunden“: Trump und Rubio: Iran-Deal benötigt noch mehr Zeit
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„Geht nicht in 72 Stunden“: Trump und Rubio: Iran-Deal benötigt noch mehr Zeit

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerMai 24, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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„Geht nicht in 72 Stunden“Trump und Rubio: Iran-Deal benötigt noch mehr Zeit

So ein Atom-Deal wird besser nicht auf Servietten abgewickelt. (Foto: IMAGO/ZUMA Press Wire)

Die Zeichen standen auf Abkommen, doch jetzt kommt alles anders. Für den Iran gibt es von den US-Vertretern vorerst keinen Deal. Rubio und Trump beharren auf mehr Zeit.

Nach den Worten von US-Außenminister Marco Rubio hat eine vorläufige Einigung mit dem Iran die Unterstützung mehrerer Staaten in der Golfregion, ist jedoch noch nicht unter Dach und Fach. „Atomgespräche sind hochtechnischer Natur. Man kann eine Atom-Sache nicht innerhalb von 72 Stunden auf der Rückseite einer Serviette machen“, sagte Rubio der „New York Times“.

„Derzeit haben wir sieben oder acht Länder in der Region, die diesen Ansatz unterstützen, und wir sind bereit, in dieser Richtung weiterzumachen“, ergänzte Rubio mit Blick auf den Entwurf für eine vorläufige Vereinbarung zwischen dem Iran und den USA, über die derzeit beraten wird.

Nur Stunden vor dem Interview mit der Zeitung hatte Rubio Erwartungen auf eine baldige Einigung geschürt: „Ich glaube schon, dass vielleicht die Möglichkeit besteht, dass die Welt in den kommenden Stunden ein paar gute Nachrichten erhält“, sagte er bei einem Besuch in Indien.

US-Präsident Donald Trump erklärte anschließend, er habe seine Unterhändler angewiesen, mit dem Iran keine vorschnelle Übereinkunft zu schließen. Bis eine Einigung „erzielt, bestätigt und unterzeichnet“ sei, werde die Blockade iranischer Häfen durch die US-Marine aufrechterhalten, schrieb er auf seiner Plattform Truth Social.

Wenig später trat Trump Skeptikern, die es auch in den eigenen Reihen der Republikaner gibt, entgegen und verteidigte sein Vorgehen in einem weiteren Post. Er schrieb, im Gegensatz zu seinen Vorgängern, die das Problem schon vor Jahren hätten lösen sollen, mache er keine schlechten Deals. Wenn er ein Abkommen schließe, werde es ein gutes und solides sein.

Quelle: ntv.de, mpa/dpa/AFP

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