Wer heute auf Facebook, Instagram oder TikTok auf eine zweifelhafte Behauptung stößt, macht häufig das Naheliegende: ein paar Begriffe bei Google eingeben und schauen, was sich dazu finden lässt. Über viele Jahre war der Ablauf dabei ziemlich vorhersehbar. Die Suchmaschine zeigte passende Treffer. Man wählte einen davon aus und landete auf der Website einer Zeitung, einer Behörde oder vielleicht bei einem Faktencheck von Mimikama.
Dieser Ablauf verändert sich. Google beantwortet immer mehr Fragen bereits auf der eigenen Seite. Über den klassischen Suchergebnissen erscheinen sogenannte AI Overviews, also mit künstlicher Intelligenz erzeugte Zusammenfassungen.
Darin werden Informationen aus verschiedenen Quellen zusammengeführt und als fertige Antwort präsentiert. Für viele Fragen reicht das bereits aus. Wer wissen wollte, ob eine Behauptung stimmt, hat seine Antwort bekommen und muss die dahinterliegenden Websites nicht mehr öffnen.
Für Nutzer ist das zunächst eine angenehme Entwicklung. Eine Information, für die früher mehrere Suchergebnisse geöffnet werden mussten, steht innerhalb weniger Sekunden auf dem Bildschirm. Für Medien entsteht daraus allerdings ein neues Problem: Ihre Inhalte können für die Antwort weiterhin wichtig sein, während die Menschen immer seltener bei ihnen ankommen.
Genau das meinen wir. Google übernimmt dabei nicht einfach ganze Artikel und veröffentlicht sie erneut. Die KI erstellt aus Informationen verschiedener Webquellen eine eigene Zusammenfassung und verweist auf die zugrunde liegenden Seiten. Für Medien entsteht trotzdem ein grundlegendes Problem: Wenn die wesentlichen Ergebnisse ihrer Recherche bereits auf Google zu lesen sind, sinkt für viele Nutzer der Anlass, die Originalquelle überhaupt noch zu besuchen.
Google selbst betont, AI Overviews sollten als Ausgangspunkt dienen, um weitere Inhalte im Web zu entdecken, und baut zusätzliche Links zu Quellen ein. Untersuchungen zum tatsächlichen Nutzerverhalten zeigen allerdings, dass Menschen bei eingeblendeten KI-Zusammenfassungen deutlich seltener auf externe Ergebnisse klicken.
Damit entsteht ein bemerkenswerter Widerspruch: Die Originalquelle bleibt für eine gute Antwort wichtig, während der Besuch dieser Originalquelle für den Nutzer immer weniger notwendig wird.
Wenn die Antwort den Klick ersetzt
Wie deutlich dieser Effekt bereits ist, zeigt eine Untersuchung des Pew Research Center. Die Forscher werteten das tatsächliche Browser-Verhalten von 900 Erwachsenen in den USA aus und verglichen Google-Suchen mit und ohne KI-Zusammenfassung.
Bei Suchvorgängen, bei denen ein AI Overview erschien, klickten die Nutzer in acht Prozent der Fälle auf ein klassisches Suchergebnis. Wurde keine KI-Zusammenfassung angezeigt, lag dieser Anteil bei 15 Prozent. Noch auffälliger war das Verhalten bei den Quellen, die direkt innerhalb der KI-Antwort verlinkt wurden: Nur bei ungefähr einem Prozent der entsprechenden Google-Besuche wurde eine dieser Quellen geöffnet.
Auch die Suche selbst endete häufiger unmittelbar nach einer KI-Antwort. Bei 26 Prozent der Besuche mit AI Overview wurde anschließend die Browsersitzung beendet, gegenüber 16 Prozent bei Suchergebnisseiten ohne eine solche Zusammenfassung.
Die Zahlen bedeuten nicht, dass klassische Suchergebnisse plötzlich bedeutungslos geworden sind. Google schickt weiterhin enorme Mengen an Besuchern auf externe Websites. Sie zeigen aber eine Entwicklung, die für Medien entscheidend werden könnte: Je besser die Suchmaschine eine Frage selbst beantwortet, desto weniger Anlass besteht für Nutzer, die ursprüngliche Quelle aufzurufen.
Weitere Untersuchungen deuten in dieselbe Richtung. Ein 2026 veröffentlichtes Feldexperiment kam zu dem Ergebnis, dass AI Overviews die organischen ausgehenden Klicks bei den untersuchten Suchvorgängen um knapp 40 Prozent reduzieren konnten. Wie groß der Effekt im gesamten Google-Ökosystem tatsächlich ist, lässt sich daraus noch nicht ableiten. Dass sich das Nutzerverhalten verändert, ist inzwischen aber schwer zu übersehen.
Ein Faktencheck von Mimikama – beantwortet von Google
Wie das in der Praxis aussieht, können wir inzwischen an einem eigenen Faktencheck zeigen. Am 20. August veröffentlichte Mimikama einen Faktencheck zur angeblichen „Antifa Germany GmbH“. Seit Jahren wird eine Facebook-Seite mit diesem Namen als vermeintlicher Beleg dafür präsentiert, dass hinter „der Antifa“ eine tatsächlich eingetragene Firma stehe. Unsere Recherche zeigt: Eine solche Firma gibt es nicht. Bei der Seite handelt es sich um ein seit Jahren bekanntes Satire- und Trollprojekt.
Einen Tag nach der Veröffentlichung haben wir bei Google eine denkbar einfache Frage eingegeben: „Gibt es eine Antifa Germany GmbH in Hamburg?“
Die Antwort kam, ohne dass wir eine Website öffnen mussten.
Google zeigte oberhalb der klassischen Suchergebnisse eine KI-generierte Übersicht. Gleich im ersten Absatz hieß es, eine echte „Antifa Germany GmbH“ gebe es in Hamburg nicht und es handle sich um ein bekanntes Satire- und Trollprojekt. Als Quelle für diese Aussage wurde Mimikama genannt.
Auch bei der weiteren Erklärung griff Google mehrfach auf unseren Faktencheck zurück. Die KI erläuterte unter anderem, dass keine entsprechende Firma im Handelsregister eingetragen ist und ordnete die immer wieder genannte Hamburger Adresse ein. Mimikama erschien dabei mehrfach als Quelle.
Erst unterhalb dieser bereits recht ausführlichen Antwort folgte unser eigentlicher Artikel als klassisches Suchergebnis.
Genau hier lässt sich die Veränderung beobachten. Wer lediglich wissen wollte, ob es diese angebliche Firma tatsächlich gibt, hatte seine Antwort bereits. Der Nutzer konnte unseren Faktencheck noch öffnen, musste es aber nicht mehr tun.
Für unsere Arbeit ist das durchaus widersprüchlich. Einerseits ist es erfreulich, wenn Google unsere Recherche als Quelle erkennt und eine kursierende Falschbehauptung damit korrekt einordnet. Schließlich wollen wir mit Faktenchecks genau das erreichen: Verlässliche Informationen sollen Menschen erreichen, die mit falschen oder irreführenden Behauptungen konfrontiert werden.
Gleichzeitig kann die Information inzwischen beim Nutzer ankommen, ohne dass er die Recherche dahinter jemals liest. Er erfährt das Ergebnis, sieht vielleicht noch den Namen Mimikama als Quelle und bleibt trotzdem bei Google.
Damit lösen sich zwei Dinge voneinander, die im Internet lange eng miteinander verbunden waren: die Nutzung einer Information und der Besuch der Quelle, die diese Information recherchiert und veröffentlicht hat.
Recherche entsteht nicht auf Knopfdruck
Das wird wirtschaftlich relevant, weil hinter einem Faktencheck Arbeit steckt, die von außen oft kaum sichtbar ist. Ein kurzer Artikel kann das Ergebnis mehrerer Stunden Recherche sein. Redakteure müssen bezahlt werden, technische Infrastruktur kostet Geld, ebenso Archive und Recherchewerkzeuge. Dazu kommt die redaktionelle Verantwortung: Wer eine Behauptung öffentlich als falsch oder irreführend einordnet, muss dafür belastbare Belege haben.
Das bisherige Modell des offenen Webs hatte dafür zumindest einen indirekten Ausgleich. Suchmaschinen profitierten von guten Inhalten und verwiesen ihre Nutzer auf jene Websites, auf denen diese Inhalte entstanden waren. Die Medien erhielten im Gegenzug Besucher. Aus diesen Besuchen konnten Werbeeinnahmen entstehen, Newsletter-Abonnenten gewonnen oder Unterstützer erreicht werden.
Dieses Verhältnis verschiebt sich, wenn die Suchmaschine selbst zur Antwortmaschine wird. Die Quelle bleibt für die Erstellung einer guten Antwort wichtig, der Besuch dieser Quelle wird für den Nutzer aber optional.
Google ist dabei nur ein Teil einer größeren Veränderung. Immer mehr Menschen beginnen ihre Informationssuche direkt bei ChatGPT, Claude, Gemini oder anderen KI-Assistenten. Auch dort lässt sich eine komplexe Frage stellen und innerhalb weniger Sekunden beantworten. Quellen können angegeben werden, sie müssen für die eigentliche Informationsaufnahme aber nicht zwingend geöffnet werden.
Das ist keine Fehlfunktion dieser Systeme. Genau diese Bequemlichkeit ist ein wesentlicher Grund dafür, warum Menschen sie verwenden.
Für Medien bleibt trotzdem dieselbe Frage bestehen: Was passiert, wenn ihre Informationen weiterhin gebraucht werden, die Menschen aber immer seltener zu ihnen kommen?
Mimikama erreicht Menschen möglicherweise, ohne sie zu sehen
Für ein Faktencheck-Angebot wie Mimikama hat diese Entwicklung eine besondere Seite. Unsere Aufgabe besteht schließlich darin, möglichst viele Menschen mit überprüften Informationen zu erreichen. Wenn ein KI-System eine Falschbehauptung mithilfe unserer Recherche korrekt einordnet, erfüllt diese Information ihren Zweck auch dann, wenn niemand auf mimikama.org geklickt hat.
Das Problem beginnt dort, wo wir diese Form der Reichweite kaum noch sehen und nur schwer in eine Finanzierung übersetzen können.
Ein Faktencheck könnte künftig in zahlreichen Google-Antworten auftauchen, von KI-Assistenten verarbeitet und in Gesprächen weitergegeben werden. Gleichzeitig könnte die Zahl der direkten Seitenaufrufe sinken. Ein Artikel wäre gesellschaftlich möglicherweise sehr wirksam und sähe in der eigenen Besucherstatistik trotzdem nach einem Verlust aus.

Das verändert auch die Frage, wie Medien Erfolg messen. Seitenaufrufe waren ohnehin nie dasselbe wie gesellschaftliche Wirkung. Durch KI-Systeme dürfte die Differenz noch größer werden.
Für kleine und unabhängige Angebote ist das besonders relevant. Sie können nicht einfach davon ausgehen, dass eine große Reichweite irgendwo im Netz automatisch zur Finanzierung ihrer Arbeit beiträgt. Wenn der direkte Kontakt mit den Lesern verloren geht, verschwinden auch jene Gelegenheiten, bei denen aus einem zufälligen Google-Besucher jemand wird, der regelmäßig wiederkommt.
Wenn Websites immer öfter Quellen für Maschinen werden
Die Entwicklung betrifft allerdings mehr als die Besucherzahlen einzelner Medien. Sie könnte langfristig verändern, welche Rolle Websites im Internet überhaupt spielen. Bisher waren sie für Nutzer der Ort, an dem Informationen gelesen, geprüft und weiterverfolgt wurden. Künftig könnten sie immer häufiger zu Quellen werden, die vor allem von Suchmaschinen und KI-Systemen ausgelesen werden, während ein wachsender Teil der Nutzer nur noch die daraus erzeugte Antwort sieht.
Gerade Seiten, die konkrete Fragen besonders gut beantworten, könnten diesen Effekt deutlich spüren. Faktenchecks gehören dazu, ebenso Ratgeber, Lexika oder spezialisierte Informationsangebote. Je klarer eine Seite eine Frage beantwortet, desto leichter lässt sich daraus eine kompakte KI-Antwort erzeugen. Für die Betreiber entsteht damit eine ungewöhnliche Situation: Ihre Inhalte können wichtiger werden, während ihre Websites gleichzeitig weniger besucht werden.
Auch für Nutzer verändert sich etwas. Die Suche wird bequemer, weil eine Antwort innerhalb weniger Sekunden vorliegt. Gleichzeitig wird weniger sichtbar, wie diese Antwort entstanden ist. Eine KI kann Informationen aus einer Behörde, einer wissenschaftlichen Publikation, einem journalistischen Artikel oder einer weniger verlässlichen Website zusammenführen. Wer die angegebenen Quellen nicht öffnet, sieht davon meist nur das Ergebnis.
Damit verschiebt sich auch Vertrauen. Statt einer bestimmten Zeitung, einer Behörde oder einem bekannten Faktencheck-Angebot vertraut der Nutzer zunehmend jener Oberfläche, die ihm die fertige Antwort präsentiert. Umso wichtiger wird die Frage, welche Quellen ein System auswählt, wie es widersprüchliche Informationen gewichtet und wie transparent diese Entscheidungen für Nutzer nachvollziehbar sind.
Langfristig steckt darin noch ein weiteres Problem. Wenn Websites deutlich weniger Besucher erhalten, können bei manchen Angeboten Einnahmen und direkte Unterstützungen zurückgehen. Verschwinden dadurch redaktionelle oder spezialisierte Informationsangebote, verlieren am Ende auch KI-Systeme einen Teil jener Quellen, aus denen sie ihre Antworten erstellen.
Denn KI kann vorhandene Informationen sehr effizient verarbeiten. Neue Recherche entsteht dadurch noch nicht automatisch. Eine Behörde muss trotzdem angefragt, ein Dokument ausgewertet oder der Ursprung eines viralen Videos überprüft werden.
Für Nutzer ist die schnelle Antwort deshalb ein großer Komfortgewinn. Für das offene Web stellt sich gleichzeitig eine grundsätzliche Frage: Was passiert, wenn immer mehr Menschen Antworten konsumieren, aber immer weniger jene Orte besuchen, an denen diese Antworten ursprünglich recherchiert wurden?
Plötzlich wirkt der Newsletter ziemlich modern
Ausgerechnet eine der ältesten Formen digitaler Kommunikation könnte deshalb wieder wichtiger werden: der Newsletter.
Wer den Mimikama-Newsletter abonniert, erhält unsere Inhalte direkt. Dazwischen entscheidet keine Suchmaschine darüber, ob ein Faktencheck weit oben erscheint, und kein Social-Media-Algorithmus darüber, ob ein Beitrag genügend Interaktionen verspricht. Der Newsletter schafft einen direkten Weg zwischen Redaktion und Leser.
Ähnlich banal und gleichzeitig wirkungsvoll ist der direkte Besuch einer Website. Wer mimikama.org als Lesezeichen speichert und regelmäßig vorbeischaut, macht sich ein Stück weit unabhängig davon, was Google, Facebook oder andere Plattformen gerade anzeigen.
Das klingt nach einer Kleinigkeit. Für unabhängige Medien könnte genau diese direkte Beziehung künftig aber einen erheblichen Unterschied machen.
Noch deutlicher wird das bei regelmäßiger finanzieller Unterstützung. Der Mimikama Club finanziert keine bestimmte Anzahl von Seitenaufrufen. Seine Mitglieder ermöglichen die Arbeit, aus der diese Inhalte überhaupt entstehen. Für eine Redaktion bedeutet das Planungssicherheit, die nicht davon abhängt, ob eine Änderung bei Google im nächsten Monat mehr oder weniger Besucher bringt.
Das ist auch der Grund, warum Newsletter, Mitgliedschaften und direkte Zugriffe für Medien zunehmend strategische Bedeutung bekommen. Je weniger zuverlässig Plattformen Besucher vermitteln, desto wichtiger werden jene Menschen, die bewusst den direkten Weg wählen.
Google verschwindet nicht – der alte Deal verändert sich
Vom „Tod der Google-Suche“ zu sprechen, wäre deshalb voreilig. Google ist weiterhin eine der wichtigsten Zugangsmöglichkeiten zu Informationen im Internet und wird es vermutlich noch lange bleiben. Google selbst argumentiert, dass seine KI-Funktionen zusätzliche Suchanfragen erzeugen und weiterhin große Mengen an Traffic auf Websites vermitteln.
Interessanter ist die Veränderung des bisherigen Verhältnisses zwischen Suchmaschine und Quelle. Jahrzehntelang bestand eine Art stiller Tausch: Websites stellten Informationen öffentlich bereit, Google machte sie auffindbar und brachte dafür Besucher.
Mit generativer KI wird dieser Tausch komplizierter. Die Information einer Website kann für Google sehr wertvoll sein, obwohl der Nutzer die Website anschließend nicht mehr benötigt.
Dasselbe gilt für KI-Assistenten. Je besser sie darin werden, Informationen aus vielen Quellen zu einer verständlichen Antwort zusammenzuführen, desto seltener muss ein Nutzer jede dieser Quellen selbst besuchen.
Für uns als Faktenchecker entsteht daraus ein durchaus widersprüchlicher Zustand. Wir wollen, dass unsere Erkenntnisse möglichst weit verbreitet werden. Es wäre absurd, sich darüber zu beschweren, dass eine falsche Behauptung durch unsere Recherche auch außerhalb von Mimikama richtiggestellt wird. Gleichzeitig brauchen wir ein Modell, mit dem jene Arbeit finanziert werden kann, aus der diese verlässlichen Informationen entstehen.
Was Leser dabei tun können
Die Antwort darauf wird nicht allein bei den Lesern liegen. Suchmaschinen, KI-Anbieter, Verlage und Politik diskutieren bereits darüber, wie mit Urheberrechten, Quellenangaben und möglichen Vergütungsmodellen umzugehen ist. Vieles davon ist noch offen.
Trotzdem können Nutzer schon heute etwas tun.
Wer einen Faktencheck hilfreich findet, kann bewusst die Originalquelle besuchen und sie weitergeben. Wer Mimikama regelmäßig nutzt, kann unseren Newsletter abonnieren und bekommt neue Recherchen direkt zugeschickt. Und wer unsere Arbeit dauerhaft unterstützen möchte und es sich leisten kann, kann Mitglied im Mimikama Club werden.
Das sind keine spektakulären Maßnahmen. Gerade deshalb funktionieren sie.
Sie verringern die Abhängigkeit davon, ob Google einen Artikel prominent anzeigt, Facebook ihn im Feed verteilt oder eine KI unsere Recherche in drei Absätzen zusammenfasst.
Vielleicht ist das eine der überraschenden Folgen der KI-Revolution: Je automatisierter die Verteilung von Informationen wird, desto wertvoller wird die direkte Verbindung zwischen den Menschen, die Informationen recherchieren, und jenen, die sie nutzen.
Denn eine KI kann einen guten Faktencheck zusammenfassen. Sie kann seine Ergebnisse vergleichen und daraus eine verständliche Antwort formulieren.
Die entscheidende Frage bleibt trotzdem bestehen: Woher kommt die verlässliche Information, die sie dafür braucht?
Solange jemand recherchieren muss, ob eine angebliche Firma tatsächlich existiert, woher eine Behauptung stammt oder ob ein virales Bild im richtigen Zusammenhang verbreitet wird, braucht es journalistische Arbeit.
Und diese Recherche muss auch jemand bezahlen.
Hinweis: Stand zum Veröffentlichungsdatum.
Verwendete Bilder, Screenshots und Medien dienen ausschließlich der sachlichen Auseinandersetzung im Sinne des Zitatrechts (§ 51 UrhG).
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