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Startseite»Nachrichten»Höne gibt Vorsitz-Kandidatur auf: Kubicki entscheidet FDP-Machtkampf für sich
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Höne gibt Vorsitz-Kandidatur auf: Kubicki entscheidet FDP-Machtkampf für sich

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerMai 15, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Höne gibt Vorsitz-Kandidatur aufKubicki entscheidet FDP-Machtkampf für sich

Die liberale Version der Mission Silberlocke: Wolfgang Kubicki. (Foto: dpa)

Im Trendbarometer von RTL/ntv liegt die FDP konstant bei drei bis vier Prozent. In der schweren Krise der Liberalen soll nun ein altbekanntes Gesicht für Aufschwung sorgen: Wolfgang Kubicki. Dessen Herausforderer für den Parteivorsitz zieht seine Kandidatur zurück.

Der nordrhein-westfälische FDP-Landeschef Henning Höne zieht seine Kandidatur für den FDP-Bundesvorsitz zurück. Höne werde nur noch als erster stellvertretender Bundesvorsitzender kandidieren, bestätigte ein Sprecher der FDP NRW einen entsprechenden Bericht der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (FAZ). Damit bleibt zunächst nur Wolfgang Kubicki als Kandidat für den FDP-Bundesvorsitz.

„Wir müssen alle zusammenführen, denen Freiheit wichtig ist“, sagte Höne der FAZ in einem Doppelinterview mit Kubicki. „Und das muss schnell geschehen. Auch mit Blick auf die aktuelle Krise der Bundesregierung.“ Beide Politiker betonten, dass sie den Schritt in den vergangenen Tagen gemeinsam geplant hätten. Ziel sei es, dass die FDP Kräfte bündele. Kubicki stellte demnach in Aussicht, Höne eng einzubinden. Der 39-jährige Höne ist Chef des größten FDP-Landesverbands und Fraktionsvorsitzender in einem der wenigen Landtage, in denen die FDP noch vertreten ist. Aktuell ist Höne – wie auch der 74-jährige Kubicki – Vizevorsitzender der Bundes-FDP.

Die FDP steckt in einer tiefen Krise. Bei der Bundestagswahl im Februar vergangenen Jahres scheiterte sie an der Fünf-Prozent-Hürde und flog aus dem Parlament. Im Trendbarometer von RTL/ntv dümpelt die Partei seit mehr als einem Jahr bei drei bis vier Prozent.

Sie sitzt auch nur noch in sechs der 16 Landesparlamente. In diesem Jahr musste sie bei den Wahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz mit 4,4 beziehungsweise 2,1 Prozent schwere Niederlagen einstecken. Daraufhin trat die gesamte Führung der Bundespartei zurück. Der bisherige Vorsitzende Christian Dürr kündigte zunächst an, beim Parteitag Ende Mai erneut anzutreten. Er zog dann aber zurück, als Kubicki seine Kandidatur anmeldete.

Quelle: ntv.de, fzö/dpa

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