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Startseite»Nachrichten»Hyperschallwaffen an Bord: Trump will teuerste US-Kriegsschiffe aller Zeiten nach sich benennen
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Hyperschallwaffen an Bord: Trump will teuerste US-Kriegsschiffe aller Zeiten nach sich benennen

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerAugust 5, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Hyperschallwaffen an BordTrump will teuerste US-Kriegsschiffe aller Zeiten nach sich benennen

Der größte Flugzeugträger der US-Marine ist aktuell die „USS Gerald R. Ford“. (Foto: picture alliance/dpa/AP)

Bei der Anzahl der Kriegsschiffe sind die USA zuletzt hinter China zurückgefallen. Donald Trump investiert eine hohe Milliardensumme in atomgetriebene Militärschiffe. Dabei bricht der Präsident mit einer US-Tradition.

Die von US-Präsident Donald Trump geplanten und nach ihm benannten neuen Kriegsschiffe für die Armee könnten 275 Milliarden Dollar kosten – umgerechnet rund 238 Milliarden Euro. Das teilte die Behörde CBO mit, die den US-Kongress in Haushalts- und Wirtschaftsfragen berät. Die geplanten Schiffe werden somit die teuersten US-Kriegsschiffe aller Zeiten.

Das erste der atomgetriebenen Kriegsschiffe würde etwa 23,4 Milliarden Dollar kosten, teilte die CBO in einem Bericht mit. Die nachfolgenden Schiffe, die bis 2056 angeschafft werden sollen, kämen im Durchschnitt auf 18 Milliarden Dollar. Zum Vergleich: Der aktuell größte Flugzeugträger der Welt, die „USS Gerald R. Ford“, kostete rund 13,3 Milliarden Dollar.

Die Benennung einer Schiffsklasse nach einem amtierenden Präsidenten ist ungewöhnlich: Bislang war diese Ehre Politikern nach Amtsende vorbehalten. Trump hatte die Pläne im Dezember bekannt gegeben. Die neuen Schiffe sollen mit Geschützen und Raketen ausgerüstet werden und auch noch nicht entwickelte Waffensysteme wie Laser- und Hyperschallwaffen tragen können. Zudem könnten sie mit nuklear bewaffneten seegestützten Marschflugkörpern ausgestattet werden.

Die Schiffe hätten eine Verdrängung von 30.000 bis 40.000 Tonnen. Sie sollen somit erheblich größer als derzeit eingesetzte Zerstörer und Kreuzer der US-Marine werden – aber kleiner als die Schlachtschiffe der „Iowa“-Klasse, die bis in die 90er Jahre im Dienst waren. Die USA sind mit Blick auf die Anzahl ihrer Kriegsschiffe deutlich hinter China zurückgefallen, das in hohem Tempo neue Schiffe baut.

Quelle: ntv.de, bho/AFP

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