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Startseite»Nachrichten»„Kämpferische Einheit stärken“: China und Nordkorea wollen enger zusammenrücken
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„Kämpferische Einheit stärken“: China und Nordkorea wollen enger zusammenrücken

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuli 16, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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„Kämpferische Einheit stärken“China und Nordkorea wollen enger zusammenrücken

Wang Huning (l) und Jo Yong Won beim Handschlag in der nordkoreanischen Hauptstadt Pjöngjang. (Foto: picture alliance/dpa/KCNA/KNS)

China ist Nordkoreas wichtigster Verbündeter. Nun besucht eine Delegation aus Peking Pjöngjang. Beide Seiten bekräftigen, ihre Beziehungen weiter zu vertiefen.

Ranghohe Regierungsvertreter Nordkoreas und Chinas haben bei gemeinsamen Gesprächen angekündigt, ihre Zusammenarbeit ausbauen zu wollen. Die sich wandelnde, internationale politische Lage „habe die zwei Länder dazu veranlasst, ihre kämpferische Einheit zu stärken“, sagte Jo Yong Won, Präsidiumsmitglied des nordkoreanischen Politbüros, laut staatlicher Nachrichtenagentur KCNA. Jo empfing den chinesischen Parteifunktionär Wang Huning, Mitglied im ständigen Ausschuss des Politbüros, in der nordkoreanischen Hauptstadt Pjöngjang.

Wang befindet sich noch bis Freitag in Nordkorea. Anlass seines dreitägigen Staatsbesuchs ist der 65. Jahrestag des gegenseitigen Beistandsvertrags zwischen den zwei Staaten, die einst Seite an Seite während des Koreakriegs (1950-1953) kämpften. Dieser habe laut Wang „die rechtliche Grundlage dafür geschaffen, die im Blut geschmiedete kämpferische Freundschaft zwischen beiden Ländern zu festigen“. Nordkorea ist Chinas einziger formeller Bündnispartner. 

Chinas Staatsmedien hatten außer der Reiseankündigung zunächst noch nicht über Wangs Treffen berichtet. Wang gehört zum innersten Machtzirkel der Kommunistischen Partei und gilt als enger Vertrauter von Staats- und Parteichef Xi Jinping. Mit ihm reiste nach Xis Nordkorea-Besuch Anfang Juni erneut ein hochrangiger Vertreter Pekings in das isolierte Nachbarland Chinas. Damals kündigten die Staatschefs Xi und Kim Jong Un „eine neue Ära“ in den gegenseitigen Beziehungen an.

Die Volksrepublik ist der wichtigste Handelspartner und Verbündete Nordkoreas. In der Region kommt es immer wieder zu militärischen Machtdemonstrationen. Vergangene Woche feuerte Chinas Militär bei einem seltenen Test eine Interkontinentalrakete von einem Atom-U-Boot ab, die laut US-Angaben im Südpazifik landete.

Nordkoreas Machthaber Kim baute in den vergangenen Jahren sein Atomwaffenprogramm massiv aus. Zudem ging Nordkorea eine für das Land beispiellose Militärkooperation mit Russland ein. Seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine lieferte Pjöngjang nicht nur große Mengen an Munition und Artilleriegeschossen nach Moskau, sondern entsandte zudem bis zu 15.000 Soldaten zur Unterstützung der russischen Streitkräfte.

Quelle: ntv.de, jpe/dpa

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