Menü schließen
Verbraucherrat
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen
  • Nachrichten
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen
  • Beratung
  • Bildung
  • Politik
Facebook X (Twitter) Instagram
Facebook X (Twitter) Instagram
Verbraucherrat
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen

    „Abschaffung der telefonischen Krankschreibung ist ein klarer Rückschritt“

    Juli 7, 2026

    Flug nicht angetreten, Geld komplett weg?

    Juli 7, 2026

    Trotz Filter: Doctolib zeigt Kassenpatient:innen kostenpflichtige Termine an

    Juli 2, 2026

    Hohe Spritpreise nach Tankrabatt-Ende: „Das ist Abzocke“

    Juli 1, 2026

    Hohe Spritpreise: „Das ist Abzocke“

    Juli 1, 2026
  • Nachrichten

    Elf Menschen verletzt: Krawalle in Bologna nach tödlicher Festnahme

    Juli 21, 2026

    Kontrolle Grund für Sturz?: Rad-Stars wettern über „Schande“ bei der Tour

    Juli 21, 2026

    Emotionen, Provokationen, Fouls : Immer wieder Ärger: Argentiniens fiese Fußball-Künste haben Tradition 

    Juli 21, 2026

    Millionensumme weg: Der Drake-Fluch schlägt auch im WM-Finale zu

    Juli 21, 2026

    „Bonzigste Insel Deutschlands“: Punks wollen auf Sylt Revolution normalisieren

    Juli 21, 2026
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen

    Ein altes Foto von Hape Kerkeling – und sofort beginnt der politische Hass

    Juli 20, 2026

    Schöne Schei**e: Mann im Dixi-Klo-Tank – Kein Hinweis auf Fake

    Juli 20, 2026

    KI-Fehler führt zu monatelanger Haft einer Frau in Tennessee

    Juli 20, 2026

    Die Lüge ist dein Freund

    Juli 20, 2026

    Die Lüge zeigt dir ein vermisstes Kind

    Juli 20, 2026
  • Beratung
  • Bildung

    Was bedeutet Neutralität in der Schule – und was nicht? | Bildung

    Juli 14, 2026

    Wodurch fühlen sich Jugendliche in ihrem Alltag besonders belastet? | Bildung

    Juli 3, 2026

    Kontra: Social Media und Jugendliche – warum ein Verbot zu kurz greift | Bildung

    Juni 17, 2026

    Pro: Warum wir ein Social Media Verbot für Kinder brauchen | Bildung

    Juni 17, 2026

    Social Media bis 16 Jahre verbieten? So sehen das Erwachsene | Bildung

    Juni 11, 2026
  • Politik

    DR Kongo: Zahl der Ebola-Infizierten steigt weiter

    Juli 21, 2026

    Großbritanniens neuer Premier Burnham bildet Kabinett um

    Juli 20, 2026

    Spanien feiert seine Fußballweltmeister | tagesschau.de

    Juli 20, 2026

    Bahn-Konkurrent Italo bestellt 26 Schnellzüge bei Siemens

    Juli 20, 2026

    Schachgroßmeisterin Polgar will nicht Ungarns Präsidentin werden

    Juli 20, 2026
Verbraucherrat
Startseite»Betrugsmaschen»KI-Fehler führt zu monatelanger Haft einer Frau in Tennessee
Betrugsmaschen

KI-Fehler führt zu monatelanger Haft einer Frau in Tennessee

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuli 20, 2026Keine Kommentare4 Minuten Lesezeit
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr E-Mail
Teilen
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest E-Mail
→Wie nutzen Betrüger künstliche Intelligenz gezielt aus? Antworten finden Sie im Leitfaden KI-Betrug.

Die Festnahme ist gut dokumentiert

Der Fall, der derzeit auf Instagram und anderen sozialen Netzwerken verbreitet wird, beruht auf einem realen Ereignis.

Nach Recherchen der Lokalmedien InForum und WDAY/WDAY+ wurde Angela Lipps am 14. Juli 2025 von US-Marshals in ihrem Wohnort in Tennessee festgenommen. Grundlage war ein Haftbefehl der Polizei von Fargo im US-Bundesstaat North Dakota.

Die Ermittler suchten nach einer Person, die mit einem gefälschten Militärausweis Geld von einer Bank in Fargo abgehoben haben soll. Eine Gesichtserkennungssoftware identifizierte Lipps als mögliche Tatverdächtige – obwohl sie zum Tatzeitpunkt nachweislich in Tennessee lebte.

Am 24. Dezember 2025 wurden sämtliche Anklagen fallengelassen. Lipps kam noch am selben Tag frei.

KI spielte eine entscheidende Rolle

Die Polizei von Fargo räumte später selbst ein, dass eine KI-gestützte Gesichtserkennung bei den Ermittlungen eingesetzt wurde.

Auf Pressekonferenzen im März 2026 erklärte der damalige Polizeichef Dave Zibolski jedoch, die Anklage sei nicht ausschließlich auf dem KI-Treffer basiert. Neben der Gesichtserkennung habe es weitere Beweise gegeben.

Mimikama · Unabhängig seit 2011

Gut, dass du nachgeschaut hast.

Viele Menschen teilen Falschmeldungen nicht aus Bosheit, sondern weil sie verunsichert sind. Mimikama schafft genau in diesem Moment Klarheit. Wenn dir diese Arbeit hilft, unterstütze uns dabei, weiterzumachen.


Welche Beweise das gewesen sein sollen, hat die Polizei allerdings bis heute nicht öffentlich erläutert.

Die Verteidigung widerspricht

Angela Lipps‘ Strafverteidiger Jay Greenwood widerspricht dieser Darstellung.

Mimikama-Club - Communitybereich fuer Steady-Unterstuetzer:innen

Nach seinen Angaben existierte außer dem fehlerhaften KI-Treffer kein belastbarer Beweis gegen seine Mandantin. Er legte den Ermittlern bereits Anfang Dezember 2025 Bankunterlagen vor, aus denen hervorging, dass Lipps sich während der Tat nachweislich in Tennessee aufgehalten hatte.

Der Streitpunkt besteht daher nicht darin, ob die KI sie falsch identifizierte, sondern ob es tatsächlich weitere belastende Hinweise gab. Dafür gibt es bislang keine öffentliche Dokumentation.

War sie wirklich sechs Monate in Haft?

In den viralen Beiträgen ist von „sechs Monaten Gefängnis“ die Rede.

Zeitlich ist diese Angabe im Wesentlichen korrekt. Zwischen ihrer Festnahme Mitte Juli 2025 und ihrer Freilassung am 24. Dezember 2025 vergingen gut fünf Monate. Da sie während dieser gesamten Zeit in Haft war und zunächst gegen ihre Auslieferung kämpfte, wird die Dauer in vielen Berichten auf rund sechs Monate gerundet.

Berichte, wonach sie infolge der Inhaftierung ihr Haus, ihr Auto und ihren Hund verlor, stammen aus Interviews sowie einer später eingerichteten GoFundMe-Spendenkampagne. Diese persönlichen Folgen sind jedoch nicht Bestandteil des Strafverfahrens selbst.

Was am Fall unstrittig ist

Die wesentlichen Fakten gelten als belegt:

  • Angela Lipps wurde festgenommen und mehrere Monate inhaftiert.
  • Eine KI-gestützte Gesichtserkennung identifizierte sie fälschlicherweise als Tatverdächtige.
  • Die Anklage wurde später vollständig fallen gelassen.
  • Die Polizei hält daran fest, dass neben der KI weitere Beweise vorgelegen hätten, nennt diese aber bis heute nicht.

Damit ist die virale Behauptung im Kern richtig. Offen bleibt lediglich, welchen tatsächlichen Stellenwert die Gesichtserkennung innerhalb der Ermittlungen hatte.

Bewertung: Wahr. Angela Lipps wurde aufgrund einer fehlerhaften KI-Gesichtserkennung als Verdächtige geführt und verbrachte mehrere Monate in Haft, bevor die Anklage eingestellt wurde. Ungeklärt bleibt, welche weiteren Beweise die Polizei nach eigenen Angaben gehabt haben will.

✓ Dieser Fall wurde geprüft

Der nächste Fake ist schon unterwegs.

Diesen hier hast du geprüft gesehen – die meisten Menschen sehen ihn ungeprüft. Bleib ihnen einen Schritt voraus.

Früher gewarnt werden →

Kostenlos · Jederzeit abbestellbar

📩 Mir ist auch etwas Verdächtiges begegnet – prüfen lassen

Hilde O in einer lebhaften Diskussion über Online-Sicherheit.

Hilde Ollig

Hilde Ollig ist Rechercheurin bei Mimikama, Österreichs
führender Faktencheck-Organisation. Sie ist spezialisiert
auf die Überprüfung von Behauptungen in sozialen Medien
und unterstützt das Redaktionsteam mit akribischer
Quellenarbeit bei der Aufklärung über Internetmissbrauch.

Hinweis: Stand zum Veröffentlichungsdatum.
Verwendete Bilder, Screenshots und Medien dienen ausschließlich der sachlichen Auseinandersetzung im Sinne des Zitatrechts (§ 51 UrhG).
Teile dieses Beitrags können KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft worden sein.
(Mehr zur Arbeitsweise)

Teilen. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr E-Mail
Dr. Heinrich Krämer
  • Webseite

Ähnliche Beiträge

Ein altes Foto von Hape Kerkeling – und sofort beginnt der politische Hass

Juli 20, 2026

Schöne Schei**e: Mann im Dixi-Klo-Tank – Kein Hinweis auf Fake

Juli 20, 2026

Die Lüge ist dein Freund

Juli 20, 2026
Kommentar hinterlassen Antwort abbrechen

Top-Beiträge

„Moby Dick“: Vor 60 Jahren: Belugawal im Rhein gesichtet

April 29, 20264 Aufrufe

Was eine Zuckerabgabe bringen könnte

April 29, 20264 Aufrufe

„Inflationszahlen sind Warnsignal“ | Verbraucherzentrale Bundesverband

April 29, 20263 Aufrufe

Kommentar zur Gesundheitsreform: Gerecht sieht anders aus

April 29, 20263 Aufrufe
Folgen Sie uns
  • Facebook
  • Twitter
  • Pinterest
  • Instagram
  • YouTube
  • Vimeo

Abonnieren Sie Updates

VerbraucherRat GmbH
Hohenzollernring 56
50672 Köln

Telefon: +49 221 16847392-0
Telefax: +49 221 16847392-99
E-Mail: info@verbraucherrat.com
Web: www.verbraucherrat.com

Geschäftszeiten
Montag – Freitag: 09:00 – 18:00 Uhr

Menu
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen
  • Nachrichten
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen
  • Beratung
  • Bildung
  • Politik
Institutionell
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Hinweis / Haftungsausschluss
  • Cookie-Manager
  • Nutzungsbedingungen
  • Werbefrei lesen
  • Einwilligung widerrufen
  • Mediadaten
  • Abo kündigen
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Hilfe
© 2026 VerbraucherRat. Alle Rechte vorbehalten.
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Hinweis / Haftungsausschluss
  • Cookie-Manager
  • Nutzungsbedingungen
  • Werbefrei lesen
  • Einwilligung widerrufen
  • Mediadaten
  • Abo kündigen
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Hilfe

Tippen Sie oben und drücken Sie Enter zum Suchen. Drücken Sie Esc zum Abbrechen.