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Startseite»Nachrichten»Kurz nach 96. Geburtstag: Warren Buffett zieht sich weiter zurück
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Kurz nach 96. Geburtstag: Warren Buffett zieht sich weiter zurück

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerSeptember 18, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Kurz nach 96. GeburtstagWarren Buffett zieht sich weiter zurück

„Die Zeit ist reif, den Übergang abzuschließen“, schreibt Warren Buffett. (Foto: Getty Images)

Mit 96 Jahren ist Warren Buffett längst nicht mehr aktiver Teil der Erfolgsgeschichte von Berkshire Hathaway. Nun macht der Starinvestor einen weiteren Schritt zurück: Er übergibt seinen Posten als Verwaltungsratschef an seinen Sohn Howard. In dem Gremium vertreten bleibt der Senior allerdings noch.

Wenige Wochen nach seinem 96. Geburtstag zieht sich Star-Investor Warren Buffett bei seiner börsennotierten Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway weiter zurück. Buffett habe den Posten als Verwaltungsratschef (Chairman) an seinen Sohn Howard Buffett übergeben, teilte das Unternehmen mit. Warren Buffett werde als „Chairman emeritus“ aber Mitglied des Verwaltungsrats bleiben und „seine geschätzte Meinung und Ansicht“ weiter zur Verfügung stellen.

Mit einer konservativen, auf Substanzwerten aufgebauten Anlagestrategie hatte Buffett die frühere Textilfirma Berkshire Hathaway zu einem der zehn wertvollsten Unternehmen weltweit entwickelt. Heute ist die Beteiligungsfirma an der New Yorker Börse 1,1 Billionen Dollar wert.

Zum Jahreswechsel hatte Warren Buffett bereits das Amt des Vorstandschefs an Greg Abel übergeben. „Meine Erwartungen an ihn waren von Anfang an unermesslich, und er hat sie übertroffen“, bilanzierte Buffett in einem Brief an die Aktionäre. „Deshalb ist die Zeit reif, um den Übergang abzuschließen.“

„Gevatter Zeit gewinnt immer“

Abel hat Berkshire seit seinem Antritt als Chef seinen Stempel aufgedrückt, unter anderem mit einer Investition von 10 Milliarden Dollar in Googles Mutterkonzern Alphabet und einer Übernahme des Hausbau-Unternehmens Taylor Morrison für 6,8 Milliarden Dollar – zwei der größten Deals von Berkshire in den vergangenen Jahren.

Buffett schrieb weiter, er habe seit 1965 für Berkshire gearbeitet, „und ich habe immer noch den besten Job der Welt“. Aber „Gevatter Zeit gewinnt immer. Er war gleichwohl großzügig mit mir. Sie hat mir die Gelegenheit gegeben, zu erleben, wie Berkshire einen Punkt erreicht, an dem ich zuversichtlicher denn je bin, was die Zukunft betrifft.“

Buffetts Sohn Howard ist seit 1993 für Berkshire Hathaway tätig und hatte das Unternehmen in zahlreichen Aufsichts- und Verwaltungsräten vertreten. „Das ist eine längere Lehrzeit als ich sie hatte, bevor ich mit 34 die Zügel in die Hand nahm“, schrieb Warren Buffett. „Greg leitet das Unternehmen, Howard wird auf seine Kultur und seine Werte achten.“ Howard Buffett leitet seit 1999 auch eine nach ihm benannte Stiftung, die sich um die weltweite Ernährungssicherheit und die Beilegung von Konflikten bemüht.

Quelle: ntv.de, jog/rts/DJ

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