Menü schließen
Verbraucherrat
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen
  • Nachrichten
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen
  • Beratung
  • Bildung
  • Politik
Facebook X (Twitter) Instagram
Facebook X (Twitter) Instagram
Verbraucherrat
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen

    Energiesperren: Hohe Kosten belasten Verbraucher:innen

    August 4, 2026

    Bahnpreise: Werbung günstig, Realität teurer?

    August 3, 2026

    „Abschaffung der telefonischen Krankschreibung ist ein klarer Rückschritt“

    Juli 7, 2026

    Flug nicht angetreten, Geld komplett weg?

    Juli 7, 2026

    Trotz Filter: Doctolib zeigt Kassenpatient:innen kostenpflichtige Termine an

    Juli 2, 2026
  • Nachrichten

    Mehr als 240 Fälle in Europa: West-Nil-Virus breitet sich in beliebten Urlaubsländern aus

    August 10, 2026

    49-Jähriger in Haft: Emirate liefern mutmaßlichen Gangsterboss an Irland aus

    August 10, 2026

    Emotionaler Appell vor WM: „Kranke Welt“ nervt Reitsport-Ikone Isabell Werth

    August 10, 2026

    Finanzloch durch illegale Tricks: DGB beklagt Milliardenlücke in Sozialkassen durch Mindestlohnbetrug

    August 10, 2026

    Viele Neuheiten zum Caravan Salon: Bürstner verkündet Reisemobil-Offensive, aber Wohnwagen-Abschied

    August 10, 2026
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen

    Urin im Wasser: Jeder pinkelt, aber keiner gibt’s zu!

    August 8, 2026

    Facebook-Spitznamen in Gruppen: Was hinter ihnen steckt

    August 8, 2026

    Faktencheck: „Die Verdunkelung“ – Was der Film verschweigt

    August 7, 2026

    „Dann bezahlst du mit deinem Blut“: So funktioniert die WhatsApp-Erpressung mit „Viktor“

    August 7, 2026

    WhatsApp-Betrug: „Bin gerade beim Zahnarzt“ – Geldforderung

    August 7, 2026
  • Beratung
  • Bildung

    Was bedeutet Neutralität in der Schule – und was nicht? | Bildung

    Juli 14, 2026

    Wodurch fühlen sich Jugendliche in ihrem Alltag besonders belastet? | Bildung

    Juli 3, 2026

    Kontra: Social Media und Jugendliche – warum ein Verbot zu kurz greift | Bildung

    Juni 17, 2026

    Pro: Warum wir ein Social Media Verbot für Kinder brauchen | Bildung

    Juni 17, 2026

    Social Media bis 16 Jahre verbieten? So sehen das Erwachsene | Bildung

    Juni 11, 2026
  • Politik

    Trump setzt auf wirtschaftlichen Druck gegen Iran

    August 10, 2026

    Weltweit 350 Hilfskräfte bei humanitären Einsätzen getötet

    August 10, 2026

    Marktbericht: DAX bleibt in der Nähe des Allzeithochs

    August 10, 2026

    Waldbrände in Kanada weiter außer Kontrolle

    August 10, 2026

    KI braucht Rechenzentren – aber welche braucht Deutschland?

    August 10, 2026
Verbraucherrat
Startseite»Nachrichten»Meeresspiegel, Unwetter, Erosion: Das Meer frisst nicht nur Italien den Strand
Nachrichten

Meeresspiegel, Unwetter, Erosion: Das Meer frisst nicht nur Italien den Strand

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuni 7, 2026Keine Kommentare5 Minuten Lesezeit
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr E-Mail
Teilen
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest E-Mail

Meeresspiegel, Unwetter, ErosionDas Meer frisst nicht nur Italien den Strand

07.06.2026, 15:32 Uhr Von Andrea Affaticati, Mailand
Italy-Santo-Andrea-cliffs-in-Puglia-Meledugno-town-in-Italy-Puglia-Region-Spectacular-view-at-sunrise-on-Santo-Andrea-cliffs-Copyright-xZoonar
Die Klippen von Santo Andrea bei Meledugno in Italien im Sonnenaufgang – der Anblick ist Geschichte. (Foto: IMAGO/Zoonar)

Es ist vor allem der Anstieg des Meeresspiegels, der die Erosion der Küsten verursacht. Ein Phänomen, das weltweit zu beobachten ist – in den beliebten Urlaubsländern Italien, Griechenland und Spanien aber mit gefährlicheren Folgen.

Sie trägt ein weißes atemberaubendes Spitzenkleid, er einen schwarzen Anzug mit Fliege. Frisch getraut steht das junge Brautpaar unter dem majestätischen Felsbogen der Liebe, Arco dell’Amore. Hinter ihnen das kristallblaue Meer. Ort der Aufnahme ist Torre Sant’Andrea bei Melendugno, eine apulische Küstengemeinde, fast schon am Stiefelabsatz.

Wer so ein Foto hat – egal ob es die Erinnerung an den Hochzeitstag, einen Valentinstag oder einen schönen Urlaub ist – sollte es gut aufbewahren. Den Liebesbogen gibt es nämlich seit diesem Februar nicht mehr: Das Meer hat ihn weggerissen. Das einige Tage anhaltende Unwetter war wahrscheinlich nur der Gnadenstoß – Klimawandel und eine sich langsam in die Küste hineinfressende Erosion hatten schon Vorarbeit geleistet.

Der Klimawandel bedroht zunehmend die Küstenlandschaft, gleich ob es sich um Felsen oder Sand handelt. Von den Klippen brechen Felsbrocken ab, während die Sandstrände schmaler werden und sich das Wasser dem urbanisierten Raum nähert. Das ist nicht nur in Apulien so.

Etliche Hunderte Kilometer nördlicher von Melendugno, in der Lagunenstadt Venedig, ist die Lage nicht besser. Im Gegenteil, es gibt Wissenschaftler, laut denen der Meeresspiegel bis zur Jahrhundertwende um insgesamt einen Meter steigen wird. Sollten sie Recht behalten, würde das für Venedig den Untergang bedeuten.

Venedig 2100: Vom Meer verschluckt?

Das Beispiel Venedig mag sich für die eine oder den anderen übertrieben apokalyptisch anhören, unbestreitbar bleiben aber der Anstieg des Meerspiegels und die weggeschwemmten Strandabschnitte. Entlang der beliebten Adriaküste um Rimini kann man es selbst erleben. Manche Strandbäder stellen schon drei Reihen Liegestühle weniger auf. Anderswo sitzt man bei Flut mit der Liege im Wasser.

Die „Italienische Geographische Gesellschaft“ prophezeit bis 2050, dass 70 Prozent der hiesigen Strände von Erosionserscheinungen betroffen sein und 20 Prozent der jetzigen Strände ganz unter Wasser liegen werden. Als besonders gefährdet gelten die obere Adriaküste entlang der Region Friaul-Julisch, Venetien und die Strände Sardiniens.

Italy-Santo-Andrea-cliffs-in-Puglia-Meledugno-town-in-Italy-Puglia-Region-Spectacular-view-at-sunrise-on-Santo-Andrea-cliffs-Copyright-xZoonar
Was bleibt, wenn das Meer sich an Felsen und Strand abarbeitet. (Foto: IMAGO/Zoonar)

Das Problem betrifft aber nicht nur Italien, wie Ivan Federico ntv.de erklärt. Er ist Direktor der Global Costal Division des Europäisch-Mediterranen-Zentrums für Klimawandel (CMCC) mit Sitz in der apulischen Stadt Lecce. „Die Erosion trifft vor allem Strände, wo das Küstensystem nur eingeschränkt manövrierbar ist“, sagt der Experte. Gemeint ist damit, dass sich diese Strände den neuen Herausforderungen, die der Klimawandel mit sich bringt, nur schwer anpassen, wenn überhaupt.

Schon im Jahr 2020 las man in dem Bericht des Joint Research Centre „Erosionsgefahr bei sandigen Küstenstreifen“, dass bis 2100 fast die Hälfte der Sandstrände weltweit verschwinden könnte. Bis jetzt decken Strände 30 Prozent der Erdoberfläche ab. Zu den Ländern, deren Strände am meisten gefährdet sind, gehören Australien, Kanada, Chile, Mexiko und die USA.

Permafrost schmilzt stetig

Federico weist auf die Deltaregionen in Süd- und Südostasien hin und nennt als Beispiel das Mekongdelta. Dort sinkt der Grund immer mehr ein. Auch die Küste am Golf von Mexiko sowie die kleinen Atolle im Indischen Ozean, leiden darunter. Entlang der westafrikanischen Küste ist es, wie auch im Mittelmeerraum, vor allem die Urbanisierung, sind es die Häfen, die die sowieso schon prekäre Lage verschlimmern. Last but not least ebenfalls betroffen: „Die Arktis und Umgebung“, hebt Federico hervor, „der Permafrost schmilzt, und die Küsten sind zunehmend dem Wellengang ausgesetzt.“

Die Ursachen dieser Erosion sind mehr oder weniger überall dieselben, wie der Wissenschaftler bestätigt: steigender Meeresspiegel, Unwetter, die immer größere Verwüstungen anrichten, Ablagerungen, die nicht genügen, um die Erosion zu stoppen, und natürlich auch menschliches Eingreifen.

Strand und Identität sind in Gefahr

Der Mittelmeerraum ist aber mit einem zusätzlichen Faktor konfrontiert: Hier ist alles kleiner als im großen weiten Ozean. Um die Strände wirtschaftlich zu nutzen, sind sie nicht selten zwischen Felsen und Ortschaften eingepfercht. Deshalb spürt man die Folgen des Klimawandels auch stärker, der steigende Meeresspiegel und das Einbrechen von Sturmfluten können größere Schaden anrichten.

„Das Mittelmeer leidet unter einem enormen Urbanisierungsdruck“, fährt Federico fort. Der Fokus richtet sich vor allem auf Italien, Griechenland und Spanien – die drei beliebtesten Urlaubsländer Europas im Sommer. In diesen sehen sich die Küstengemeinden mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert: dem Tourismus, der Wirtschaft, dem Umweltschutz und natürlich mit der Sicherheit ihrer Einwohner. „Häfen, Schutzbarrieren oder Molen können zwar einen Küstenabschnitt schützen“, so Federico, „führen aber zum Beispiel zur Änderung der Frachtrouten entlang der Küsten. Das heißt, sie verschieben die Erosion auf andere Abschnitte.“

Und dann ist da noch der Mangel an Ablagematerial: Neben Flut und Ebbe, die im Mittelmeer sowieso eher schwach sind, tragen auch Flüsse und Dünen zum Strandbestand bei. Vorausgesetzt, die Wasserwege wurden nicht umgeleitet oder verschüttet, und die Dünen mussten nicht Strandbädern, Lokalen, Promenaden und anderen Infrastrukturen weichen. Was aber immer wieder der Fall ist.

Es geht außerdem nicht nur Erde verloren, „sondern auch das kulturelle Erbe“, hebt Federico hervor. Die Sturmfluten reißen die Geschichte weg und versenken sie. Im wütenden Meeresgetöse verschwinden archäologische Grabstätten, Festungen, historische Bauten, ganze Kulturlandstriche oder für die Forschung wichtige geologische Standorte. Das alles kann einen Identitätsschwund verursachen. Einen kollektiven, aber auch individuellen. Und das führt zurück zum Arco dell’Amore in Apulien und zu einer letzten Anmerkung: Weggerissen wurde er nicht an irgendeinem Tag, sondern am Valentinstag.

Quelle: ntv.de

Teilen. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr E-Mail
Dr. Heinrich Krämer
  • Webseite

Ähnliche Beiträge

Mehr als 240 Fälle in Europa: West-Nil-Virus breitet sich in beliebten Urlaubsländern aus

August 10, 2026

49-Jähriger in Haft: Emirate liefern mutmaßlichen Gangsterboss an Irland aus

August 10, 2026

Emotionaler Appell vor WM: „Kranke Welt“ nervt Reitsport-Ikone Isabell Werth

August 10, 2026
Kommentar hinterlassen Antwort abbrechen

Top-Beiträge

„Moby Dick“: Vor 60 Jahren: Belugawal im Rhein gesichtet

April 29, 20264 Aufrufe

Was eine Zuckerabgabe bringen könnte

April 29, 20264 Aufrufe

„Inflationszahlen sind Warnsignal“ | Verbraucherzentrale Bundesverband

April 29, 20263 Aufrufe

Kommentar zur Gesundheitsreform: Gerecht sieht anders aus

April 29, 20263 Aufrufe
Folgen Sie uns
  • Facebook
  • Twitter
  • Pinterest
  • Instagram
  • YouTube
  • Vimeo

Abonnieren Sie Updates

VerbraucherRat GmbH
Hohenzollernring 56
50672 Köln

Telefon: +49 221 16847392-0
Telefax: +49 221 16847392-99
E-Mail: info@verbraucherrat.com
Web: www.verbraucherrat.com

Geschäftszeiten
Montag – Freitag: 09:00 – 18:00 Uhr

Menu
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen
  • Nachrichten
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen
  • Beratung
  • Bildung
  • Politik
Institutionell
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Hinweis / Haftungsausschluss
  • Cookie-Manager
  • Nutzungsbedingungen
  • Werbefrei lesen
  • Einwilligung widerrufen
  • Mediadaten
  • Abo kündigen
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Hilfe
© 2026 VerbraucherRat. Alle Rechte vorbehalten.
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Hinweis / Haftungsausschluss
  • Cookie-Manager
  • Nutzungsbedingungen
  • Werbefrei lesen
  • Einwilligung widerrufen
  • Mediadaten
  • Abo kündigen
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Hilfe

Tippen Sie oben und drücken Sie Enter zum Suchen. Drücken Sie Esc zum Abbrechen.