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Startseite»Nachrichten»Mega-Paket für Said El Mala? 1. FC Köln treibt den BVB ganz gemütlich vor sich her
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Mega-Paket für Said El Mala? 1. FC Köln treibt den BVB ganz gemütlich vor sich her

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerAugust 2, 2026Keine Kommentare3 Minuten Lesezeit
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Mega-Paket für El Mala?

1. FC Köln treibt den BVB ganz gemütlich vor sich her

Das Ringen um Fußball-Ausnahmetalent Said El Mala geht weiter. Borussia Dortmund will den Offensivspieler verpflichten, aber auf die hohen Ablöseforderungen des 1. FC Köln nicht eingehen.

Ein Angebot, das er kaum ausschlagen kann, hat Said El Mala bereits bekommen. „Said, wenn du in Köln bleibst, lade ich dich zu einem Döner ein“, sagte ein kleiner Effzeh-Fan beim Trainingsauftakt des 1. FC Köln am Samstag. Doch der junge Anhänger muss sich auf Konkurrenz einstellen: Sein Versprechen ist längst nicht das einzige Angebot, das El Mala in den vergangenen Wochen erreicht hat. Vor allem Borussia Dortmund bemüht sich intensiv um den 19-Jährigen.

Das Tauziehen zwischen dem BVB und dem FC zieht sich inzwischen schon seit mehreren Wochen hin. Dem Vernehmen nach haben die Dortmunder ein konkretes Angebot abgegeben, das bei mehr als 30 Millionen Euro fixer Ablöse liegen soll, hinzu sollen Bonuszahlungen von bis zu zehn Millionen kommen. Inklusive Gehalt, verschiedener Erfolgsboni, Auflaufprämien und Handgeld könnte das Gesamtpaket am Ende für den BVB ein Volumen von bis zu 100 Millionen Euro erreichen.

Dortmund glaubt an El-Mala-Transfer

„Da müsste aber eine 4 vorne stehen“

Die Kölner fordern dennoch beharrlich 50 Millionen Euro Ablöse. Laut „Express“ sollen die Dortmunder intern bereits entschieden haben, diese Summe nicht zu bezahlen. Zwar soll das aktuelle Angebot noch einmal leicht nachgebessert werden, bei der Ablösesumme „müsste aber eine 4 vorne stehen – nur so kann der Deal noch zustande kommen“, berichtete die „Bild“-Zeitung.

Köln kann den Entwicklungen gelassen entgegensehen. Der Klub hat keinen Zeitdruck, El Mala abzugeben. „Er fühlt sich hier wohl, er trainiert fantastisch, und ich habe Lust, ihn wieder bei uns im Stadion zu sehen. Ganz Köln liebt den Jungen“, sagte Sportchef Thomas Kessler. Dabei befindet sich der FC in einer komfortablen Verhandlungsposition: El Mala verlängerte seinen Vertrag erst im Juli 2025 bis zum 30. Juni 2030 – ohne Ausstiegsklausel.

Reicht der Döner?

„Ich bin nach wie vor überzeugt davon, dass er diese Saison für uns spielt. Stand heute gibt es keinen Grund, einen anderen Gedanken zu haben“, betonte der Sportchef. Möglicherweise wollen die Kölner Verantwortlichen auch ein schmerzhaftes Déjà-vu vermeiden. 2020 ließen sie den heutigen Nationalspieler Florian Wirtz für lediglich 200.000 Euro Ausbildungsentschädigung zu Bayer Leverkusen ziehen. Ein Talent dieser Größenordnung soll den FC kein zweites Mal unter Wert verlassen.

El Mala wird in den Vertragsgesprächen von seinen Eltern vertreten. Da diese einem Wechsel nach Dortmund offenbar nicht abgeneigt sein sollen, wird Kessler nicht müde, den „vertrauensvollen Austausch“ und den „Spaß“, den man mit der ganzen Familie El Mala habe, zu betonen. Ob das am Ende ausreicht, den Offensivspieler in Köln zu halten, ist offen. Für einen Verbleib in Köln gibt es inzwischen allerdings zumindest noch ein weiteres Argument – den versprochenen Döner.

Verwendete Quellen: ntv.de, tno/sid

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