Mehrere ZugausfälleUnwetter bringen Bahnverkehr im Norden durcheinander
Im Norden entlädt sich die Hitze schon in den ersten Gewittern. Das hat Folgen für den Nah- und Fernverkehr der Bahn: Auf den Verbindungen von Hamburg nach Hannover sowie nach Bremen fallen Züge aus. Viele Pendler im Großraum kommen heute zu spät zur Arbeit.
Aufgrund von Unwetterschäden sind auf den Bahnstrecken Hamburg – Hannover und Hamburg – Bremen am Morgen mehrere Züge ausgefallen. Eine Stellwerksstörung zwischen Hamburg und Bremen beeinträchtigt den Zugverkehr im Norden, sagte eine Bahnsprecherin. Deshalb sind zudem viele Züge deutlich langsamer unterwegs. Der Deutschen Bahn zufolge arbeiten die Techniker unter Hochdruck an der Entstörung der Strecke. Ein Abschluss der Arbeiten ist für den Vormittag geplant, sagte eine Sprecherin.
Ausgerechnet im morgendlichen Berufspendel-Verkehr mussten Fahrgäste des Fern- und Nahverkehrs auf der Strecke mit teils massiven Verspätungen und Zugausfällen rechnen. „Witterungsbedingte Einflüsse wie Blitzeinschlag führten zu Störungen bei Signalen und Weichen. An der Behebung der Störung wird intensiv gearbeitet“, hieß es beim Betreiber für die Metronom-Regionalzüge. Der Zugverkehr sei nur mit angeordneter Langsamfahrt möglich.
Im Fernverkehr fielen am Morgen den Angaben zufolge fast alle ICE-Züge zwischen Hamburg und Hannover beziehungsweise Hamburg und Bremen aus. Die Fernzüge Hamburg – Hannover – Kassel – Frankfurt(M) – Karlsruhe – Schweiz werden zwischen Hamburg und Hannover umgeleitet und verspäten sich um etwa 90 Minuten.
