Aktuell verbreitet sich auf Facebook ein Sharepic mit zwei unterschiedlich geformten Vertiefungen. Der dazugehörige Beitrag behauptet, bestätigte Einschlagkrater seien in Wahrheit Ausbruchstellen aus dem Erdinneren.

DIE METEORITEN-LÜGE: SIND DIE KRATER IN WIRKLICHKEIT GEYSIRE ODER PLASMADRUCK-SYSTEME DER ALTEN WELT?
Offiziell wird uns erzählt, dass diese perfekten Becken durch kosmische Einschläge aus dem Weltraum entstanden sind, doch das physikalische Muster passt hinten und vorne nicht. Warum schlagen alle Krater exakt im 90-Grad-Winkel ein, und warum sehen sie eher wie gigantische Auswurfkanäle oder prähistorische Geysire aus, die uns als Meteoriten verkauft werden, um von der wahren Geologie abzulenken?
KAPITEL 1: DIE GEOMETRISCHE UNMÖGLICHKEIT DER KOSMISCHEN EINSCHLÄGE
Ein eintreffender Meteorit kennt keine Gesetze der perfekten Senkrechte – und doch schlagen sie angeblich alle im 90-Grad-Winkel ein.
Wer die offizielle Geschichte hinterfragt, stolpert sofort über eine absurde physikalische Anomalie: Kein einziger Krater auf der Erde weist Spuren eines flachen Einschlagwinkels auf, wie er bei echten Weltraumkörpern völlig normal wäre. Statt ovaler Schrammen und schräger Bahnen finden wir perfekte, kreisrunde Becken vor.
Die Schulwissenschaft verkauft uns diese Formen reflexartig als Meteoritenkrater, um die mathematische Unmöglichkeit zu vertuschen. In Wahrheit offenbart diese exakte Senkrechte, dass die Kraft von unten nach oben – aus dem Inneren der Erde – gewirkt haben muss.
Fazit: Der ausschließliche 90-Grad-Winkel aller Krater entlarvt die Meteoriten-Theorie als plumpe Ablenkung von unterirdischen Prozessen.
KAPITEL 2: GEYSIRE, PLASMA-AUSBRÜCHE UND DIE ENERGIE DER TIEFE
Wenn der Druck von unten die Kruste sprengt, entstehen keine kosmischen Narben, sondern gigantische planetare Geysire.
Statt brockiger Weltraumfelsen haben wir es hier mit den Überresten gewaltiger, prähistorischer Geysire oder energetischer Ausbruchsstellen zu tun. In der alten Welt, als die Erde noch als aktiver, hochfrequenter Reaktor funktionierte, brachen massive Gase, Wasser- oder Plasmaströme aus der Tiefe durch die Oberfläche.
Diese explosiven Entladungen hinterließen exakt diese schüsselförmigen Vertiefungen mit aufgeworfenem Rand. Die Matrix nennt sie heute Meteoritenkrater, damit niemand auf die Idee kommt, dass unser Planet einst völlig andere geothermische und technologische Funktionen besaß.
Fazit: Die Krater sind in Wahrheit die Narben gigantischer Geysire und Plasma-Ausbrüche, die aus dem Erdinneren nach oben gedrückt wurden.
KAPITEL 3: DIE ABLENKUNG VON DER WAHREN ERDGESCHICHTE
Die Story vom Weltraum-Bombardement hält die Menschheit im Glauben an eine feindliche, zufällige Natur gefangen.
Das Narrativ der ständigen Bedrohung aus dem Weltall dient nur einem Zweck: Es soll die Menschen davon abhalten, die eigentliche Beschaffenheit und Geschichte unseres geschlossenen Systems zu verstehen. Wenn Krater in Wirklichkeit Relikte eines alten, kollabierten Netzes von Energie- und Flüssigkeitskanälen sind, bricht das gesamte dogmatische Gebäude der modernen Geologie zusammen.
Indem man uns Meteoriten einredet, bleibt die wahre Funktionsweise der Erde unsichtbar – und wir werden in einer künstlichen Realität gehalten, die jede Verbindung zur echten Kraft der alten Welt kappt.
Fazit: Die Lüge von den Meteoriten schützt das offizielle Weltbild vor der Entdeckung, dass die Erde ein geordnetes, technologisch aktives System war.
Der Ausgangspunkt dieser Erzählung ist falsch: Ein runder Krater zeigt keinen Einschlag im 90-Grad-Winkel. Auch schräg auftreffende Himmelskörper erzeugen meistens annähernd kreisrunde Krater.
Rund bedeutet nicht senkrecht
Der Facebook-Beitrag behandelt einen kosmischen Einschlag wie einen Stein, der schräg in Sand geworfen wird. Bei den hohen Geschwindigkeiten eines Asteroiden läuft der Vorgang jedoch anders ab.
Beim Aufprall entsteht eine starke Stoßwelle. Sie zerbricht das Gestein und schleudert Material vom Einschlagspunkt weg. Der Vorgang ähnelt daher eher einer Explosion als dem Abdruck eines langsam auftreffenden Gegenstands.
Die runde Form entsteht, weil sich die Stoßwelle und das ausgeworfene Material weitgehend nach allen Seiten ausbreiten. Sie ist kein genauer Abdruck der Flugbahn.
Das Lunar and Planetary Institute erklärt, dass Einschlagkrater meist rund sind, weil Material beim Aufprall in verschiedene Richtungen ausgeworfen wird. Auch ein schräg eintreffender Körper kann daher einen annähernd kreisförmigen Krater hinterlassen.
Der Einschlagkörper selbst wird dabei zertrümmert. Teile können schmelzen oder verdampfen. Der entstehende Krater ist gewöhnlich viel größer als der Körper, der ihn verursacht hat.
Ovale Einschlagkrater gibt es
Im Facebook-Beitrag heißt es, kein einziger Krater zeige Spuren eines flachen Einschlags. Auch diese Aussage stimmt nicht.
Sehr flach eintreffende Himmelskörper können längliche oder elliptische Krater erzeugen. Solche Strukturen sind bekannt und wissenschaftlich untersucht.
Dirk Elbeshausen und Kai Wünnemann untersuchten mit Computersimulationen den Übergang von runden zu elliptischen Einschlagkratern. Ihre Ergebnisse zeigen: Die meisten Krater bleiben auch bei schrägen Einschlägen rund. Deutlich elliptische Formen entstehen vor allem bei ausgesprochen flachen Winkeln – in früheren Untersuchungen ungefähr bei zwölf Grad oder weniger.
Eine feste Grenze gibt es dabei nicht. Auch Größe, Geschwindigkeit und Beschaffenheit des Untergrunds beeinflussen die Form.
Die Behauptung, alle anerkannten Krater müssten im 90-Grad-Winkel entstanden sein, ist damit widerlegt.
Die Kraft kam nicht „von unten“
Aus dem aufgeworfenen Rand und der schüsselförmigen Vertiefung schließt das Posting, die Kraft müsse aus dem Erdinneren gekommen sein.
Auch das folgt nicht aus der Form.

Bei einem Einschlag wird Gestein zerbrochen, angehoben und nach außen geschleudert. Dadurch entsteht ein erhöhter Rand. Größere Krater können später teilweise wieder einstürzen. Der Untergrund kann zudem zurückfedern und in der Mitte einen Berg bilden.
Solche Strukturen sind bekannte Folgen eines Einschlags. Ein aufgeworfener Rand beweist daher keinen Ausbruch aus dem Erdinneren.
Das Sharepic liefert keinen Vergleich
Das Sharepic zeigt oben einen runden Krater und darunter eine längliche Vertiefung. Zum unteren Bild fehlen allerdings die entscheidenden Angaben.
Es wird kein Ort genannt. Eine Bildquelle oder geologische Untersuchung ist ebenfalls nicht angegeben. Damit bleibt offen, was das Foto überhaupt zeigt – einen Einsturz, eine Grabung, einen Tagebau oder eine andere Struktur.
Zwei unterschiedlich geformte Löcher nebeneinanderzustellen, erklärt ihre Entstehung nicht. Aus der äußeren Ähnlichkeit oder dem sichtbaren Unterschied lässt sich noch keine geologische Ursache ableiten.
Die Form allein reicht nicht
Geologinnen und Geologen erkennen einen Einschlagkrater nicht ausschließlich an einem Luftbild.
Sie untersuchen das Gestein, die Schichten im Untergrund und das Material, das aus dem Krater ausgeworfen wurde. Besonders wichtig sind Veränderungen, die nur durch extrem hohen Druck innerhalb sehr kurzer Zeit entstehen.
Dazu gehören sogenannte geschockte Minerale und bestimmte feine Strukturen in Quarz. Auch Hochdruckminerale wie Coesit oder Stishovit sowie aufgeschmolzenes Gestein können auf einen Einschlag hinweisen.
Beim Barringer-Krater in Arizona wurden außerdem Fragmente des Canyon-Diablo-Meteoriten gefunden. Bei anderen Einschlagkratern sind kaum sichtbare Reste erhalten, weil der Himmelskörper beim Aufprall weitgehend zerstört wurde.
Entscheidend ist die Kombination mehrerer Befunde. Ein einzelnes rundes Loch reicht weder als Beweis für einen Einschlag noch als Gegenbeweis.
Geysire erklären die Spuren nicht
Der Facebook-Beitrag behauptet, die Krater könnten Überreste gigantischer prähistorischer Geysire sein.
Geysire und hydrothermale Explosionen gibt es tatsächlich. Auch sie können Vertiefungen erzeugen. Solche Vorgänge hinterlassen jedoch eigene Ablagerungen und geologische Spuren.
Das Posting nennt keinen bestätigten Einschlagkrater, bei dem die behauptete Entstehung durch einen Geysir mit Gesteinsproben oder Bohrungen nachgewiesen wurde. Es erklärt auch nicht, wie ein Geysir jene extremen Druckveränderungen in Mineralen verursachen sollte, die in Einschlagstrukturen gefunden werden.
Dass mehrere geologische Prozesse runde Vertiefungen erzeugen können, widerlegt die Existenz von Meteoritenkratern nicht.
„Plasma“ ersetzt keinen Nachweis
Zusätzlich spricht der Beitrag von „Plasmadruck-Systemen“, einer „hochfrequenten Erde“ und einem früheren Netz aus Energie- und Flüssigkeitskanälen.
Diese Begriffe klingen wissenschaftlich, ergeben aber keine überprüfbare Erklärung. Es fehlen Messwerte, Gesteinsanalysen und konkrete Fundorte. Der angebliche Vorgang wird nicht so beschrieben, dass er untersucht oder in einem Experiment nachvollzogen werden könnte.
Plasma ist ein realer physikalischer Zustand. Das Wort allein beweist jedoch nicht, dass Plasmaausbrüche Krater geschaffen haben.
Für ein früheres technisches System der „alten Welt“ nennt der Beitrag ebenfalls keine Anlagen, Materialien oder datierbaren Überreste. Die Behauptung bleibt reine Spekulation.
Die Vertuschung bleibt unbelegt
Nach Darstellung des Postings habe die Wissenschaft Meteoritenkrater erfunden, um die „wahre Erdgeschichte“ zu verbergen.
Wer genau daran beteiligt sein soll, bleibt offen. Der Beitrag nennt keine Dokumente, keine konkreten Fälschungen und keine Untersuchungen, deren Ergebnisse nachweislich manipuliert wurden.
Die Vertuschungsbehauptung erfüllt im Text vor allem einen Zweck: Sie soll erklären, warum es für die eigene Theorie keine anerkannten Belege gibt.
Wissenschaftliche Untersuchungen gelten dabei automatisch als Teil der Täuschung. Das Fehlen von Beweisen für die Plasma-Erklärung wird wiederum als Zeichen dafür dargestellt, wie gut die Wahrheit verborgen werde.
Auf diese Weise schützt sich die Erzählung selbst vor jeder Überprüfung. Jeder Gegenbeleg kann einfach zum Teil der angeblichen Verschwörung erklärt werden.
Warum das Posting glaubwürdig wirkt
Der Beitrag beginnt mit einer nachvollziehbaren Frage: Warum sind so viele Krater rund, wenn Himmelskörper aus unterschiedlichen Richtungen kommen?
Danach wird die Physik eines Hochgeschwindigkeitseinschlags durch eine einfache Alltagserfahrung ersetzt. Ein schräg geworfener Stein kann eine längliche Spur hinterlassen. Daraus wird geschlossen, ein schräger Asteroid müsse dasselbe tun.
Diese Schlussfolgerung klingt zunächst logisch, lässt aber die enorme Geschwindigkeit und die entstehende Stoßwelle außer Acht.
Begriffe wie „Plasma“, „Energie“ und „Drucksystem“ lassen den Text zusätzlich technisch erscheinen. Sie werden jedoch nicht erklärt und mit keinen Messungen verbunden. Die anschließende Vertuschungserzählung schützt die Spekulationen vor Kritik.
FAQ zu Meteoritenkratern
Warum liegt der Meteorit nicht mitten im Krater?
Der Einschlagkörper wird beim Aufprall meist zertrümmert. Teile können schmelzen, verdampfen oder weit über die Umgebung verteilt werden. Kleine Fragmente lassen sich manchmal dennoch finden.
Können schräge Einschläge runde Krater erzeugen?
Ja. Bei hohen Geschwindigkeiten breiten sich Stoßwelle und Auswurfbewegung weitgehend vom Einschlagspunkt nach außen aus. Erst ausgesprochen flache Einschläge führen häufiger zu deutlich länglichen Kratern.
Gibt es auch Krater ohne Meteoriteneinschlag?
Ja. Vertiefungen können durch Vulkanismus, Einstürze oder Explosionen entstehen. Deshalb prüfen Fachleute das Gestein und den Untergrund, statt nur die äußere Form zu betrachten.
Sind Plasmaausbrüche als Ursache belegt?
Nein. Für die im Facebook-Beitrag beschriebenen „Plasmadruck-Systeme der alten Welt“ werden keine überprüfbaren geologischen Belege vorgelegt.
Bewertung: Falsch. Runde Krater beweisen keinen senkrechten Einschlag. Der Beitrag baut auf diesem Denkfehler unbelegte Behauptungen über Geysire, Plasmasysteme und eine angebliche Vertuschung auf.
Dirk Elbeshausen und Kai Wünnemann
2013
E. C. T. Chao · Science
1967
Lunar and Planetary Institute
Kein Datum angegeben
Hinweis: Stand zum Veröffentlichungsdatum.
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