Bei dem schweren Erdbeben der Stärke 7,4 in Kolumbien sind mindestens 20 Menschen ums Leben gekommen. Allein in der Stadt Pereira westlich der Hauptstadt Bogotá gab es mindestens 18 Tote und Dutzende Verletzte.
Ein schweres Erdbeben im Westen Kolumbiens hat nach ersten Erkenntnissen mindestens 20 Menschen das Leben gekostet. Örtliche Behördenvertreter bestätigten zunächst 18 Todesopfer in der Stadt Pereira. Der Bürgermeister der westkolumbianischen Stadt, Mauricio Salazar, nannte die Situation im Radiosender Caracol „kritisch“.
Zwei weitere Tote gab es in der rund 50 Kilometer von Pereira entfernten Stadt Manizales. In Dutzenden Städten stürzten Gebäude ein. Einwohner wurden verletzt und teils unter Trümmern eingeschlossen.
Beben hatte Stärke 7,4
Die US-Erdbebenwarte USGS bezifferte die Stärke des Bebens, das bis ins angrenzende Ecuador zu spüren war, mit 7,4. Es ereignete sich in einer Tiefe von 107 Kilometern. Das Epizentrum des Bebens lag laut USGS und der kolumbianischen Erdbebenwarte rund 400 Kilometer westlich der Hauptstadt Bogotá in San José Del Palmar in der Region Chocó.
Auch in Cali, der mit rund zwei Millionen Einwohnern drittgrößten Stadt Kolumbiens, stürzten Gebäude ein. Bürgermeister Alejandro Eder sagte, in mindestens 19 eingestürzten Häusern seien Menschen eingeschlossen.
In Manizales stürzte ein Turm der neugotischen Kathedrale ein und fiel auf das Kirchenschiff. Bürgermeister Jorge Eduardo Rojas warnte die Einwohner der Stadt vor möglichen Nachbeben.
