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Startseite»Nachrichten»Nach Millionenverlust: ADAC erhöht Mitgliedsbeiträge um bis zu 25 Prozent
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Nach Millionenverlust: ADAC erhöht Mitgliedsbeiträge um bis zu 25 Prozent

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerMai 24, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Nach MillionenverlustADAC erhöht Mitgliedsbeiträge um bis zu 25 Prozent

Ein defektes Fahrzeug wird von einem Abschleppwagen des ADAC zu einer Werkstatt gefahren. (Foto: picture alliance/dpa)

Steigende Kosten belasten die Bilanz des ADAC im vergangenen Jahr. Nun erhöht der Automobilclub seine Mitgliedsbeiträge – und zwar kräftig. Dabei handelt es sich aber um die erste Erhöhung seit mehreren Jahren.

Zum ersten Mal seit sechs Jahren erhöht der ADAC die Jahresbeiträge. Abhängig von der gewählten Mitgliedschaft sollen die Beiträge für Einzelmitglieder zum 1. Januar 2027 um zwischen 10 Euro und 35 Euro im Jahr steigen, beschlossen die Delegierten auf der Hauptversammlung im rheinland-pfälzischen Speyer.

Grund dafür seien höhere Kosten für Energie, Personal, Ersatzteile sowie Abschlepp- und Werkstattleistungen, erklärte der Automobilclub. Das Geschäftsjahr 2025 sei deshalb mit einem Verlust von 17 Millionen Euro abgeschlossen worden. Seit der letzten Erhöhung 2020 seien die Lebenshaltungskosten um 24,4 Prozent gestiegen. „Für eine einzelne Pannenhilfe muss der ADAC inzwischen im Durchschnitt sogar 27 Prozent mehr ausgeben“, hieß es.

In dem Rahmen liegen laut einer Tabelle des ADAC auch die anstehenden Erhöhungen. So steigt für Einzelmitglieder der Basistarif von 54 auf 64 Euro (plus 18,5 Prozent), der Plustarif von 94 auf 114 Euro (plus 21 Prozent) und der Premiumtarif von 139 auf 174 Euro (plus 25 Prozent).

Auch Leistungen sollen wachsen

Im vergangenen Jahr verzeichnete der ADAC nach eigenen Angaben 490.000 Neueintritte. Die nun insgesamt 22,7 Millionen Mitglieder sollen nach der Beitragserhöhung aber auch von erweiterten Leistungen profitieren, hieß es: So würden Leistungen angemessen erweitert und Leistungsgrenzen etwa beim Abschleppen erweitert. Trotz herausfordernder wirtschaftlicher Rahmenbedingungen solle es keine Abstriche an Leistungsfähigkeit und Qualität geben, sagte der ADAC-Präsident Christian Reinicke.

Demnach wurde im vergangenen Jahr in Deutschland durchschnittlich alle 9 Sekunden die Hilfe des ADAC beansprucht, insgesamt über 3,7 Millionen Mal. Und auch für 2026 gehe man von einer hohen Nachfrage aus.

Quelle: ntv.de, mpe/dpa

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