Es ist die zwölfte Angriffsnacht in Folge: Erneut hat das US-Militär Ziele in Iran attackiert. US-Präsident Trump hatte seine Drohungen gegen das Land zuvor noch einmal verschärft.
Das US-Militär hat in der Nacht seine Angriffe auf Iran fortgesetzt. Es war die zwölfte nächtliche Angriffswelle in Folge.
Ziel sei militärische Infrastruktur in dem Land, erklärte das zuständige Regionalkommando Centcom im Onlinedienst X. Die Angriffe zielten darauf ab, „die Fähigkeit des Iran weiter zu schwächen, zivile Seeleute und Handelsschiffe in den Gewässern der Region zu bedrohen“. Die USA versuchten, die Kontrolle über die Straße von Hormus zurückzugewinnen und den internationalen Schiffsverkehr wiederherzustellen.
Eine Nacht zuvor war erstmals seit dem jüngsten Aufflammen des Krieges auch in der Hauptstadt Teheran wieder Luftalarm zu hören gewesen.
Neue Drohungen Trumps
Zuletzt hatte Trump zum wiederholten Mal mit der Zerstörung ziviler Infrastruktur in Iran gedroht: Die USA würden künftig jedes Mal eine Brücke oder ein Kraftwerk im Iran „bombardieren und zerstören“, wenn die Islamische Republik ein Schiff in der Straße von Hormus beschieße, schrieb er auf seiner Plattform Truth Social. Dabei würden auch Brücken und Kraftwerke in Teheran oder in der Nähe der Hauptstadt ins Visier genommen.
Die Führung in Teheran reagierte mit eigenen Drohungen. Im Fall von US-Angriffen auf Irans Infrastruktur werde es massive Vergeltung geben, erklärte Außenminister Abbas Araghtschi auf X. „Unsere Verteidigungsrichtlinie ist klar: Auge um Auge.“
