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Startseite»Nachrichten»„Paar Bälle hoch geschossen“: Boris Becker knöpft sich freidrehende Influencer vor
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„Paar Bälle hoch geschossen“: Boris Becker knöpft sich freidrehende Influencer vor

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerSeptember 5, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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„Paar Bälle hoch geschossen“

Boris Becker knöpft sich freidrehende Influencer vor

Influencer sorgen bei den US Open in diesem Jahr für einigen Wirbel. Boris Becker ist nicht gut auf die Internet-„Stars“ zu sprechen und verrät, wie er damals darauf reagiert hätte.

Die Aktivitäten von Influencern auf den Tribünen sorgen bei den US Open seit Tagen für Diskussionen – auch die deutsche Tennis-Ikone Boris Becker hat zu der Thematik eine klare Meinung. „Da wären ein paar Bälle von mir hoch geschossen worden. Da kannst du sicher sein“, sagte der einstige Wimbledonsieger scherzhaft bei Sporteurope.tv, als er darauf angesprochen wurde, wie er als aktiver Spieler reagiert hätte. 

„Nein, da muss natürlich der Ordner schauen und sagen, ‚gerne, aber wenn die Spieler sitzen, nicht wenn sie spielen'“ führte Becker aus: „Die können nicht machen, was sie wollen. Sie stören die ganze Atmosphäre, den ganzen Spielrhythmus. Influencer hin, Influencer her. „Immer wieder kam es in New York zu Zwischenfällen. Während des Erstrundenspiels der viermaligen Grand-Slam-Siegerin Naomi Osaka im Arthur Ashe Stadium drehte eine Gruppe ein Tanzvideo auf der Tribüne – und das während eines laufenden Spiels.

„Wenn man zu einer Sportveranstaltung kommt, muss man den Sport natürlich respektieren“, sagte Osaka. Sie halte es „für eine Frage der Höflichkeit, sich über den Sport zu informieren, insbesondere über die Etikette“, so die Japanerin, die aber auch versöhnliche Töne anschlug .“Es ist eine gute Sache, wenn Menschen den Tennissport bei ihrem jeweiligen Publikum populär machen“, sagte Osaka: „Aber ich denke, das muss viel besser gehandhabt werden, insbesondere in einer Situation wie in meinem Erstrundenspiel.“

Besonders kritisch sehen die Profis den Einsatz von Blitzlicht und hellen Ringlichtern beim Erstellen von Inhalten. Auch die US-Hoffnungsträgerin Coco Gauff wies explizit darauf hin. Der Veranstalter reagierte inzwischen unter anderem mit einem Hinweis auf den Videoleinwänden, bei dem die Fans gebeten werden, auf Blitzlicht oder „andere Beleuchtungen“ zu verzichten.

Verwendete Quellen: ntv.de, tno/sid

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