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Startseite»Nachrichten»Rivale will Alvarez: Atletico verspottet Real nach XXL-Angebot für Stürmer
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Rivale will Alvarez: Atletico verspottet Real nach XXL-Angebot für Stürmer

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuni 9, 2026Keine Kommentare3 Minuten Lesezeit
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Rivale will Alvarez

Atletico verspottet Real nach XXL-Angebot für Stürmer

Real Madrid macht Ernst mit seiner angekündigten Einkaufsoffensive und kassiert doch gleich den ersten Dämpfer. Julian Alvarez will man vom Stadtrivalen verpflichten. Das sorgt dort aber nur für Gelächter.

Der spanische Fußballklub Atlético Madrid hat ein Angebot von Stadtrivale Real Madrid in Höhe von 150 Millionen Euro für den argentinischen Nationalstürmer Stürmer Julián Álvarez abgelehnt – und sich in ungewöhnlicher Form über das Angebot des Stadtrivalen lustig gemacht.

„Nach Prüfung und Bewertung hat der Club Atlético de Madrid das vorgelegte Angebot dankend abgelehnt, das im Rahmen der guten Beziehungen zwischen beiden Vereinen unterbreitet wurde (…)“, hatte Real Madrid zunächst mitgeteilt.

In seiner Antwort verweist Atlético auf die im Vertrag von Álvarez festgelegte Ausstiegsklausel in Höhe von 500 Millionen Euro. Und schreibt auf X unter anderem: „Wie sollten wir uns nicht gut verstehen, wenn ihr uns noch mehr zum Lachen bringt als der FC Barcelona?“ Dazu gab es auch einen Post mit lachenden Emojis.

Perez verspricht Einkaufsoffensive

Barça soll zuvor laut Medien 100 Millionen für Álvarez geboten haben. Beobachter vermuten, dass Real-Präsident Florentino Pérez nicht wirklich an Álvarez interessiert ist, sondern mit seinem öffentlichen Angebot den Preis des Profis in die Höhe treiben will, um die Katalanen zu ärgern.

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Es ist bekannt, dass der von Ex-Bundestrainer Hansi Flick gecoachte spanische Meister im Sommer einen Stürmer verpflichten will, um Robert Lewandowski zu ersetzen. Der Pole hat bereits mitgeteilt, dass er Barcelona verlässt.

Pérez, der erst am Sonntag als Boss von Real Madrid wiedergewählt worden war, hatte im Wahlkampf versprochen: „Wir werden das größte Angebot abgeben, das jemals für einen Spieler gemacht wurde.“ Spanische Medien spekulierten daraufhin, es gehe um einen Betrag von rund 150 Millionen Euro.

Wohl doch kein Olise

In einem jüngsten Interview nach seiner Bestätigung im Amt wies Pérez allerdings Medienberichte zurück, er wolle für diese Summe Bayerns Stürmerstar Michael Olise nach Madrid holen. „Es ist nicht (Erling) Haaland, es ist nicht Olise, es ist nicht (Jérémy) Doku“, versicherte der 79-Jährige.

Nach Einschätzung von Experten will und muss Real nach der zweiten titellosen Saison in Serie in erster Linie das Mittelfeld verstärken, da man im Angriff Stars wie Vinícius Júnior und Kylian Mbappé hat. Im Gespräch sind zwei Portugiesen von Champions-League-Sieger Paris Saint-Germain: Vitinha und Joao Neves.

Atlético macht sich derweil über die Konkurrenten lustig: In Anspielung auf eine Aussage von Papst Leo XIV. bei einem Treffen mit Pérez, er sei Anhänger von Real, schrieb Atlético nun in den sozialen Netzwerken: „Ihr habt den Teil im Video des Papstes weggelassen, in dem er sagte, dass er auch Atléti-Fan ist.“ Und noch eine weitere Spitze gab es: Real solle endlich aufhören, „Spieler aus unserer Akademie zu ’stehlen'“.

Verwendete Quellen: ntv.de, lme/dpa

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