Menü schließen
Verbraucherrat
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen
  • Nachrichten
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen
  • Beratung
  • Bildung
  • Politik
Facebook X (Twitter) Instagram
Facebook X (Twitter) Instagram
Verbraucherrat
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen

    Mangelnde Transparenz in den Werbearchiven: Plattformen verstoßen gegen den DSA

    November 3, 2026

    KI als riskanter Ratgeber für junge Menschen: Verbraucherzentrale fordert mehr Schutz

    November 2, 2026

    Keine Werbung für Chips, Cola und Co.

    Oktober 29, 2026

    Verbraucherzentrale prüft Sammelklage gegen Stromanbieter grüüün

    Oktober 29, 2026

    EU-Zollreform: Was ist neu, wer bezahlt für Pakete und wie steht es um Produktsicherheit?

    Oktober 27, 2026
  • Nachrichten

    „Ich würde nicht Nein sagen“: Gerüchte um Wechsel-Knall von Andreas Wolff werden heißer

    November 3, 2026

    Verhaltensforscher sind erstaunt: Bulle und Esel entscheiden sich immer wieder füreinander

    November 3, 2026

    Tanken: Autofahrern droht bald weiterer Schock

    November 3, 2026

    Hohlfiguren günstiger zu haben: Schoko-Weihnachtsmänner trotzen der Inflation

    November 3, 2026

    Spekulationen um Flugzeugabsturz: Lenny Kravitz dementiert Todesgerüchte

    November 3, 2026
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen

    Blaue Haken auf WhatsApp: Seit wann schulden wir einander sofort eine Antwort?

    November 3, 2026

    Kirchenaustritt: 89,90 Euro fürs Weiterleiten

    November 3, 2026

    Schockanrufe auf Russisch: So machen Betrüger Druck

    November 3, 2026

    Banknummer im Display schützt nicht vor Telefonbetrug

    November 3, 2026

    Warum du auf Facebook lieber nicht kommentierst

    November 2, 2026
  • Beratung
  • Bildung

    Bildung ist mehr als Schule – Alltagsbildung | Bildung

    Oktober 22, 2026

    „Andere Familiensprache als Deutsch“: Was bedeutet mehrsprachig aufzuwachsen? | Bildung

    Oktober 8, 2026

    Wie können Lehrkräfte und Schulen mit Mehrsprachigkeit umgehen? | Bildung

    Oktober 8, 2026

    Welche Rolle spielt Mehrsprachigkeit in der Bildungspolitik? | Bildung

    Oktober 8, 2026

    Was bedeutet Neutralität in der Schule – und was nicht? | Bildung

    Juli 14, 2026
  • Politik

    Sind Männer gesundheitlich schlechter dran als Frauen?

    November 3, 2026

    Neun Orang-Utans nach Waldbränden in Indonesien gerettet

    November 3, 2026

    Kahlschlag bei Schaeffler: Stellenabbau und Standortschließungen

    November 3, 2026

    Midterms: „Entscheidende Wahl für Entwicklung der US-Demokratie“

    November 3, 2026

    US-Wahlen: Wie Trumps Kurs die Bundesregierung herausfordert

    November 3, 2026
Verbraucherrat
Startseite»Betrugsmaschen»Schockanrufe auf Russisch: So machen Betrüger Druck
Betrugsmaschen

Schockanrufe auf Russisch: So machen Betrüger Druck

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerNovember 3, 2026Keine Kommentare5 Minuten Lesezeit
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr E-Mail
Teilen
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest E-Mail
📖Wie funktionieren betrügerische Anrufe im Alltag? Antworten finden Sie im Leitfaden Telefonbetrug.


Das Wichtigste in Kürze

Worum geht es?
Die Polizei Münster warnt nach mehreren Meldungen vor Schockanrufen, die vornehmlich auf Russisch geführt werden. Eine Seniorin aus Gievenbeck übergab am 29. Oktober 2026 zweimal Bargeld.

Was haben wir herausgefunden?
Die Anrufenden täuschten laut Polizei einen Unfall der Tochter vor und gaben sich als Polizisten aus. Schockanrufe auf Russisch sind bereits seit Jahren dokumentiert.

Wo liegt die Gefahr?
Vertraute Sprache kann die Täuschung erleichtern. Wer aus Angst um Angehörige Geld übergibt, bezahlt für eine erfundene Notlage. Bei solchen Forderungen gilt: auflegen und Angehörige selbst kontaktieren.

Die Tochter habe einen Verkehrsunfall verursacht, jetzt drohe ihr eine Verhaftung: Mit dieser erfundenen Geschichte brachten Betrüger eine Seniorin in Münster-Gievenbeck dazu, ihnen Geld auszuhändigen. Die angeblichen Polizisten kündigten einen Abholer an. Er kam am 29. Oktober 2026 zweimal zur Adresse der Frau, gegen 18 Uhr und rund 20 Minuten später. Beide Male bekam er Bargeld. Wie viel die Seniorin insgesamt verlor, nennt die Polizei Münster in ihrer Mitteilung vom 2. November nicht.

Demnach hatten sich ein unbekannter Mann und eine unbekannte Frau zwischen 16.32 und 19.19 Uhr wiederholt bei ihr gemeldet, abwechselnd am Festnetztelefon und am Handy. Auch der Abholer sprach laut der Geschädigten Russisch. Der Fall zeigt, wie aus einer angeblichen Nachricht über Angehörige eine konkrete Geldforderung wird: Die Anrufenden behaupten, nur eine Zahlung könne die angedrohten Folgen verhindern.

Schockanrufe auf Russisch sind seit Jahren bekannt

Die Polizei Münster berichtet, dass ihr in den vorangegangenen zwei Wochen vermehrt solche Anrufe gemeldet worden seien. Die Täter schienen die Menschen gezielt in deren eigener Sprache anzusprechen, vornehmlich auf Russisch. Eine genaue Fallzahl nennt die Behörde nicht. Ihre Beobachtung bezieht sich auf die bei ihr eingegangenen Meldungen; eine bundesweite Zunahme lässt sich daraus nicht ableiten.

Die Formulierung „neue Variante“ in der Überschrift der Polizeimeldung bedeutet deshalb auch nicht, dass diese Vorgehensweise gerade erst entstanden ist. Bereits am 30. August 2016 berichtete die Polizeidirektion Landau über russischsprachige Schockanrufe in Germersheim. Damals wurde ebenfalls eine Notlage innerhalb der Familie vorgetäuscht. Im Mai 2026 warnte auch das Polizeipräsidium Niederbayern vor gezielten Anrufen auf Russisch.

Vertraute Sprache kann Nähe vortäuschen

Das Polizeipräsidium Niederbayern beschreibt, wie die Täter dabei vorgehen: Mit der Muttersprache versuchen sie, persönliche Nähe herzustellen und schneller Vertrauen zu gewinnen. Gleichzeitig sollen dramatische Schilderungen und Zeitdruck die Angerufenen zur Geldübergabe bewegen. Wer jemanden gut versteht, hat dessen Identität damit allerdings noch nicht überprüft. Auch eine Person, die vertraut klingt und sich als Polizist vorstellt, kann eine erfundene Rolle spielen.

Zum Druck gehört bei solchen Taten häufig auch, den Kontakt aufrechtzuerhalten. Die Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes erklärt, dass Betroffene mitunter bis zur Übergabe am Handy in der Leitung gehalten werden. Dadurch sollen sie keine Gelegenheit bekommen, mit anderen Menschen zu sprechen und die Geschichte zu überprüfen. Im Münsteraner Fall sind wiederholte Anrufe auf beiden Telefonen dokumentiert.

Die Sprache der Gespräche erlaubt übrigens keinen verlässlichen Schluss auf die Staatsangehörigkeit der Beteiligten. Woher die Täter die Kontaktdaten der Seniorin hatten und wie sie ihre Opfer auswählten, geht aus der Münsteraner Mitteilung nicht hervor.

Auflegen und Angehörige selbst anrufen

Die Forderung, Bargeld an einen Abholer zu übergeben, damit ein Angehöriger nach einem Unfall nicht verhaftet werde, ist ein eindeutiges Warnsignal. Echte Polizeibedienstete verlangen keine solche Geldübergabe. Wer mit dieser Geschichte angerufen wird, sollte das Gespräch beenden und die betroffene Person über eine bereits gespeicherte oder anderweitig bekannte Nummer selbst anrufen. Eine vom Anrufer genannte Rückrufnummer eignet sich dafür nicht.

Ist die Tochter oder der Sohn gerade nicht erreichbar, bestätigt das die Unfallgeschichte nicht. Dann kann eine andere Vertrauensperson helfen, die Situation zu klären. Bis dahin weder Geld übergeben noch Auskunft über Ersparnisse geben. Bei einem laufenden Betrugsversuch ist in Deutschland die Polizei unter 110 erreichbar; in Österreich gilt der Polizeinotruf 133. Auch nach einer Geldübergabe sollte der Vorfall bei der Polizei angezeigt werden.

Angehörige können solche Warnungen gemeinsam besprechen und ein Kennwort für Telefonate vereinbaren, wie es die Polizeiliche Kriminalprävention empfiehlt. In Familien mit mehreren Sprachen sollte die Erklärung in jener Sprache erfolgen, in der sich alle sicher verständigen können. Wer bereits betroffen ist, braucht Unterstützung beim Melden des Vorfalls und keine Vorwürfe.

Zum konkreten Fall sucht die Polizei Münster Zeuginnen und Zeugen: Wer am 29. Oktober im Bereich der Heinrich-Ebel-Straße in Gievenbeck verdächtige Beobachtungen gemacht hat, kann sich unter 0251 275-0 melden.

BEHÖRDE

Polizei Münster

2. November 2026

BEHÖRDE

Polizeipräsidium Niederbayern

28. Mai 2026

BEHÖRDE

Polizeidirektion Landau

30. August 2016

BEHÖRDE

Bundesministerium für Inneres (Österreich)

Ohne Datumsangabe

BEHÖRDE

Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes

Ohne Datumsangabe



Neu in der Google-Suche
Mimikama öfter in deinen Google-Schlagzeilen

Google zeigt in den Schlagzeilen bevorzugt die Quellen, die du als Favorit markiert hast. Ein Klick, ein Häkchen bei Google – und unsere Faktenchecks tauchen dort häufiger auf.

Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

Öffnet die Google-Quelleneinstellungen in einem neuen Tab. Dort setzt du das Häkchen bei mimikama.org.

Tom Wannenmacher bei Mimikama, engagiert in der Aufklärung.

Tom Wannenmacher

Tom Wannenmacher ist Gründer und Chefredakteur von Mimikama, Österreichs führender Faktencheck-Organisation. Seit 2011 kämpft er gegen Desinformation und Internetbetrug.

Hinweis: Stand zum Veröffentlichungsdatum.
Verwendete Bilder, Screenshots und Medien dienen ausschließlich der sachlichen Auseinandersetzung im Sinne des Zitatrechts (§ 51 UrhG).
Teile dieses Beitrags können KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft worden sein.
(Mehr zur Arbeitsweise)

Teilen. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr E-Mail
Dr. Heinrich Krämer
  • Webseite

Ähnliche Beiträge

Blaue Haken auf WhatsApp: Seit wann schulden wir einander sofort eine Antwort?

November 3, 2026

Kirchenaustritt: 89,90 Euro fürs Weiterleiten

November 3, 2026

Banknummer im Display schützt nicht vor Telefonbetrug

November 3, 2026
Kommentar hinterlassen Antwort abbrechen

Top-Beiträge

Gefälschter Tagesschau-Artikel über Eklat bei Maischberger

Juli 13, 2026829 Aufrufe

Meta-Konto: Umstellung oder Phishing? Der Faktencheck

Oktober 18, 2026291 Aufrufe

Gefälschte Doctolib-Mails fluten Postfächer: Erste-Hilfe-Set ist Fake

August 13, 202663 Aufrufe

Bücherexperiment in sozialen Medien und Messengern

September 9, 202632 Aufrufe
Folgen Sie uns
  • Facebook
  • Twitter
  • Pinterest
  • Instagram
  • YouTube
  • Vimeo

Abonnieren Sie Updates

VerbraucherRat GmbH
Hohenzollernring 56
50672 Köln

Telefon: +49 221 16847392-0
Telefax: +49 221 16847392-99
E-Mail: info@verbraucherrat.com
Web: www.verbraucherrat.com

Geschäftszeiten
Montag – Freitag: 09:00 – 18:00 Uhr

Menu
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen
  • Nachrichten
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen
  • Beratung
  • Bildung
  • Politik
Institutionell
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Hinweis / Haftungsausschluss
  • Cookie-Manager
  • Nutzungsbedingungen
  • Werbefrei lesen
  • Einwilligung widerrufen
  • Mediadaten
  • Abo kündigen
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Hilfe
© 2026 VerbraucherRat. Alle Rechte vorbehalten.
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Hinweis / Haftungsausschluss
  • Cookie-Manager
  • Nutzungsbedingungen
  • Werbefrei lesen
  • Einwilligung widerrufen
  • Mediadaten
  • Abo kündigen
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Hilfe

Tippen Sie oben und drücken Sie Enter zum Suchen. Drücken Sie Esc zum Abbrechen.