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Startseite»Nachrichten»Sie fühlte sich „isoliert“: Sandra Bullock spricht erstmals über den Tod ihres Partners
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Sie fühlte sich „isoliert“: Sandra Bullock spricht erstmals über den Tod ihres Partners

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerAugust 20, 2026Keine Kommentare4 Minuten Lesezeit
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Sie fühlte sich „isoliert“Sandra Bullock spricht erstmals über den Tod ihres Partners

Ein Bild aus guten Tagen: Sandra Bullock and Bryan Randall 2018 bei der Premiere des Films „Ocean’s 8“ in New York. (Foto: GC Images)

Er war „die Liebe ihres Lebens“. 2023 stirbt Sandra Bullocks Partner Bryan Randall. Nun spricht die Schauspielerin erstmals darüber, wie sehr seine verheimlichte Erkrankung und sein Tod sie belastet haben. 

Fast drei Jahre nach dem Tod ihres langjährigen Partners Bryan Randall spricht Sandra Bullock zum ersten Mal ausführlich über die schwere Zeit vor und nach seinem Tod. Im Podcast „SmartLess“ erzählt die Schauspielerin, wie sie Randall während seiner geheim gehaltenen ALS-Erkrankung begleitete – und warum sie sich dabei lange vollkommen allein fühlte.

Randall starb am 5. August 2023 im Alter von 57 Jahren. Zuvor hatte er drei Jahre lang mit Amyotropher Lateralsklerose (ALS) gelebt, einer unheilbaren neurodegenerativen Erkrankung, die Nervenzellen angreift und im Verlauf zu fortschreitender Muskelschwäche führt. Die Diagnose war zu Lebzeiten nur wenigen Menschen bekannt.

Der Grund für Bullocks Schweigen war vor allem Randalls eigener Wunsch. Er habe sie gebeten, seine Erkrankung nicht öffentlich zu machen, wie sie im Podcast erzählt. Bullock habe seine Entscheidung respektiert – doch dafür habe sie einen hohen emotionalen Preis gezahlt, offenbart sie nun. Sie habe zwar verstanden, warum er die Geheimhaltung wollte, doch sie habe sich dadurch „isoliert“ gefühlt.

Besonders schwierig sei die Situation während der Corona-Pandemie gewesen. Während die Welt ohnehin von Lockdowns und sozialer Isolation geprägt war, kümmerte sich Bullock im privaten Umfeld um ihren schwer kranken Partner, zog ihre Kinder groß und musste gleichzeitig mit der zunehmenden Verschlechterung seines Zustands umgehen. Auch medizinische Behandlungen und die Teilnahme an Medikamentenstudien gehörten zu dieser Zeit.

Die Trauer begann schon vor seinem Tod

Besonders eindringlich beschreibt Bullock, dass ihre Trauer nicht erst mit Randalls Tod begann. Weil sie über Jahre beobachten musste, wie sich sein körperlicher und geistiger Zustand verschlechterte, habe der Abschied für sie bereits lange vor seinem Tod begonnen.

Die ALS-Erkrankung habe nicht nur Randall verändert, sondern auch ihre Beziehung und den Alltag der Familie. Bullock und Randall hatten seit 2015 zusammengelebt und eine Patchworkfamilie aufgebaut. Zu ihr gehörten Bullocks adoptierte Kinder Louis und Laila sowie Randalls Tochter aus einer früheren Beziehung.

Bullock bezeichnete Randall in der Vergangenheit als die „Liebe ihres Lebens“. 2021 hatte sie in der Sendung „Red Table Talk“ über ihre Beziehung gesprochen und erklärt, dass sie keine Ehe brauche, um ihre Partnerschaft zu legitimieren.

Lange Zeit konnte Bullock kaum mit anderen über ihre Situation sprechen. Zunächst wusste offenbar vor allem ihre Schwester Gesine Bullock-Prado von Randalls Erkrankung. Später vertraute sich Bullock auch engen Freundinnen wie Jennifer Aniston und Amanda Anka an. Diese Unterstützung sei für sie während der schweren Jahre besonders wichtig gewesen.

Ihre Schwester würdigte später, wie intensiv Bullock sich um Randall gekümmert hatte. Für die Schauspielerin bedeutete die Pflege nicht nur den Umgang mit einer schweren Krankheit, sondern auch den Versuch, ihren Kindern in einer extrem belastenden Situation Stabilität zu geben.

Nach seinem Tod zog sie sich zurück

Nach Randalls Tod im August 2023 legte Bullock eine längere berufliche Pause ein. Sie zog sich weitgehend aus der Öffentlichkeit zurück und konzentrierte sich auf ihre Familie. Bereits im April 2026 berichtete eine Quelle aus ihrem Umfeld, Bullock habe viel Zeit damit verbracht, zu heilen, zu Hause zu sein und sich um ihre Kinder zu kümmern. Erst als sie das Gefühl gehabt habe, dass sie und ihre Kinder an einem guten Punkt seien, habe sie sich einer Rückkehr zur Arbeit geöffnet.

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Kino-Comeback an der Seite von Nicole Kidman in der Fortsetzung von  „Practical Magic – Zauberhafte Schwestern“. (Foto: picture alliance / ZUMAPRESS.com)

Inzwischen ist Bullock wieder stärker in der Öffentlichkeit präsent. Im August teilte sie seltene Einblicke in ihr Familienleben und zeigte auf Instagram unter anderem Ausflüge in die Natur mit Familie und Freunden.

Grund ist unter anderem ein berufliches Comeback: Gemeinsam mit Nicole Kidman kehrt Bullock für „Practical Magic 2“ in ihre Rolle aus dem Fantasyfilm „Practical Magic – Zauberhafte Schwestern“ zurück. Die Fortsetzung soll im September 2026 in die Kinos kommen.

Quelle: ntv.de, csp/spot

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