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Startseite»Nachrichten»Sogar in den USA“: CL-Sternstunde katapultiert FC Bayern in „neue globale Dimension
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Sogar in den USA“: CL-Sternstunde katapultiert FC Bayern in „neue globale Dimension

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerMai 6, 2026Keine Kommentare4 Minuten Lesezeit
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„Sogar in den USA“CL-Sternstunde katapultiert FC Bayern in „neue globale Dimension“

Michael Olise und Harry Kane als Garanten für den Bayern-Erfolg. (Foto: picture alliance / NurPhoto)

Die Schwärmereien für das Hinspiel im Champions-League-Halbfinale sind noch nicht verklungen, da steht schon das Rückspiel zwischen dem FC Bayern und Paris Saint-Germain an. Es geht um ein Tor, viele neue Fans und sehr viel Geld.

Harry Kane, Michael Olise und Luis Diaz auf der einen Seite – Ousmane Dembélé, Chwitscha Kwarazchelia und Desiré Doué auf der anderen. Die Offensivreihen des FC Bayern und von Paris Saint-Germain, die auch im Halbfinal-Rückspiel der Champions League gegeneinander anstürmen werden, sind zum Zunge schnalzen. Das 5:4 im Hinspiel hat die Latte hochgelegt, die Erwartungen auf das Aufeinandertreffen in der Allianz Arena sind riesig.

„Pervers geil“, nannte Bayerns Sportvorstand Max Eberl das Offensivfest. Sieben der neun Hinspiel-Tore erzielten Kane, Olise, Diaz, Kwarazchelia und Dembélé. Es gibt keinen Grund, warum das Rückspiel anders laufen sollte. Es sind Offensivreihen, die Gold wert sind, aber natürlich auch so manchen Taler kosten. Bezahlbar am besten durch die Champions League. Diese spielt als alljährliche Goldgrube eine Schlüsselrolle, um sich auch in Zukunft einen teuren und in Europa wettbewerbsfähigen Kader leisten zu können. „Wir sind nicht naiv: Es wird immer schwerer, sich vor allem gegenüber der Premier League und ihren wirtschaftlichen Möglichkeiten zu behaupten“, so Bayerns Vorstandsboss Jan-Christian Dreesen.

Champions League lässt die Kasse klingeln

In Europas Königsklasse dürfte der Bundesliga-Krösus in dieser Saison inklusive der Ticket-Einnahmen aus insgesamt sieben Heimspielen mehr als 150 Millionen Euro erlösen. Alleine die Zahlungen aus dem UEFA-Prämientopf beliefen sich bereits vor dem Halbfinale auf 83,445 Millionen Euro an Startgeldern und Erfolgshonoraren. Dazu kommt noch die sogenannte Wertprämie von rund 40 Millionen Euro.

Sollten die Bayern gegen Paris weiterkommen, würde die Kasse noch einmal klingeln. Beim Endspiel gibt es die Höchstprämie von 25 Millionen Euro für den Sieger. 18,5 Millionen Euro bekommt der Verlierer. Um dahin zu kommen, muss der FC Bayern zunächst einmal nur ein Tor aufholen. Ein 1:0, 2:1, 3:2 oder ein weiteres 5:4 würde Verlängerung bedeuten. Wenn es dazu kommt, könnte es Vorteil Bayern heißen. In Paris lag die Kompany-Elf 2:5 zurück, hatte aber am Ende mehr zuzusetzen, kam noch heran.

Es war ein Fußballfest, das nicht nur Geld in die Kassen spülte, sondern auch Aufmerksamkeit. Dreesen erklärte im vereinseigenen Interview die Auswirkungen der vergangenen Wochen: „Durch die Spiele gegen Real und Paris haben wir über fünf Millionen neue Follower auf Social Media gewonnen. Wenn dann sogar auch in den USA und in großen internationalen Medien so intensiv über den FC Bayern gesprochen wird, zeigt das: Das globale Interesse am FC Bayern hat eine neue Dimension erreicht.“ Das sei „wichtig für unsere Fans, aber natürlich auch für unsere Partner und Sponsoren.“

Die Klubs mit den meisten Toren

Für alle wichtig ist, dass das furiose Angriffstrio wieder zuschlägt. In 51 Saisonspielen erzielten Kane (54 Tore), Díaz (26) und Olise (21) bislang 101 Treffer. Paris und Bayern sind mit 43 beziehungsweise 42 Toren die Teams mit den meisten Treffern im laufenden Wettbewerb. „Wer sollte einen Schritt zurück machen?“, fragte Bayern-Trainer Vincent Kompany rhetorisch. „Wir nützen die Mittel, die wir haben. Mehr ist es nicht. Das Einzige ist, dass dieser Fußball die Überzeugung ist, dass er zur Mannschaft passt und dass wir so gewinnen. Ich möchte gerne zu null spielen. Aber was nicht passieren darf, ist, dass wir etwas verlieren, was uns stark macht.“

Weder er noch sein Gegner Luis Enrique werden zurückweichen und ihre Philosophie verraten. „Es gibt keinen Grund, warum PSG etwas ändern sollte, was sie im letzten Jahr zur besten Mannschaft in Europa gemacht hat. Und wir sind in dieses Duell gekommen als die Mannschaft, die in Europa die meisten Tore gemacht und die meisten Spiele gewonnen hat.“

Beide Teams trennt aber eben nur ein Tor. In der ganzen Königsklassen-Saison und beim Kampf um den Einzug ins Finale. Dreesen gibt sich natürlich optimistisch: „Wir haben in der Allianz Arena in dieser Saison schon 85 Tore erzielt, allein 20 in der Champions League.“

Quelle: ntv.de, ara/dpa

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