Nordöstlich von Madrid versuchen mehr als 500 Einsatzkräfte am Boden und in der Luft, einen großen Waldbrand einzudämmen. Doch das Feuer breitet sich immer weiter aus. Mehrere Orte mussten bereits evakuiert werden.
Nordöstlich von Spaniens Hauptstadt Madrid kämpfen derzeit Hunderte Einsatzkräfte gegen einen großen Waldbrand. Bisher versuchen sie vergeblich, das Feuer unter Kontrolle zu bringen. In der Nacht auf Sonntag breitete es sich nach Medienberichten weitere 14 Kilometer aus. Laut Behörden sind in dem betroffenen Gebiet bereits etwa 13.000 Hektar verbrannt.
Den Angaben zufolge sind derzeit mehr als 500 Einsatzkräfte damit beschäftigt, Brandschneisen anzulegen und das Feuer so einzudämmen. So sei es bisher gelungen, es von Ortschaften fernzuhalten, sagte die regionale Umweltministerin Mercedes Gómez. 20 Gemeinden hätten jedoch evakuiert werden müssen. Aus der Luft versuchten zusätzlich 25 Löschflugzeuge, den Brand zu bekämpfen, hieß es.
Spanien leidet unter extremer Dürre
Das Feuer war am Donnerstag in einem bewaldeten und bergigen Gebiet der Provinz Guadalajara ausgebrochen. Es wütete auch im Nationalpark Sierra Norte, in dem gefährdete Arten von Adlern, Wölfen und Schmetterlingen beheimatet sind.
Durch Dürre und geringe Luftfeuchtigkeit ist die Waldbrandgefahr aktuell in weiten Teilen Spaniens extrem hoch. Seit Jahresbeginn haben Feuer in dem Land bereits mehr als 80.000 Hektar Land zerstört. In der vergangenen Woche kamen bei einem Feuer in Andalusien 13 Menschen ums Leben.
