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Startseite»Nachrichten»Steigerung der Produktion: Selenskyj schwört ukrainische Rüstungsindustrie ein
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Steigerung der Produktion: Selenskyj schwört ukrainische Rüstungsindustrie ein

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuli 3, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Steigerung der ProduktionSelenskyj schwört ukrainische Rüstungsindustrie ein

Sieht die Ukraine derzeit mit seiner Strategie auf dem richtigen Weg: Präsident Wolodymyr Selenskyj. (Foto: IMAGO/dts Nachrichtenagentur)

Der ukrainische Präsident stellt seine Rüstungsindustrie auf eine längere Kriegsführung ein. Das Drohnen- und Raketenprogramm spielt dabei eine wichtige Rolle. In der russischen Gesellschaft müsse sich das Gefühl verbreiten, dass der Krieg unmittelbare Auswirkungen auf den Alltag habe, so Selenskyj.

Bei einer Sitzung mit Vertretern von Militär, Regierung und Rüstungsindustrie hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj die Marschrichtung für die nächsten Kriegsmonate festgelegt. Dabei ging es vor allem um Vorgaben für die Rüstungsindustrie. „Die Ukraine ist nun in der Lage, solche Mengen an hochtechnologischen Waffen zu produzieren, die die russischen Kapazitäten langfristig übertreffen können“, kommentierte Selenskyj anschließend auf Telegram.

Bei der Sitzung sei vor allem über Wege zur Steigerung der Produktionskapazitäten des ukrainischen Drohnen- und Raketenprogramms gesprochen worden. Kiew hat zuletzt mit neuen Waffen vor allem die Erdölindustrie und Rüstungsunternehmen in Russland empfindlich getroffen.

Er habe das Außen- und Verteidigungsministerium beauftragt, sich auf die Zusammenarbeit mit Partnern zu konzentrieren, die zusätzliche Finanzmittel für die Produktion einbringen könnten, sagte Selenskyj. „Investitionen in die ukrainische Produktion sind Investitionen, um Russland zum Frieden zu zwingen.“

Die Ukraine werde ihre Angriffe auf Ziele in Russland fortsetzen. Die bisherigen Attacken hätten gezeigt, „dass die Einschränkung der russischen Kriegsführungsfähigkeit direkt davon abhängt, dass sich in russischen Gesellschaftsgruppen das Gefühl verbreitet, dass der Krieg unmittelbare Auswirkungen auf den Alltag hat“. Kiew werde seine Politik fortsetzen, die Kosten der Okkupation für den Besatzer zu erhöhen und Russlands Möglichkeiten zur Finanzierung des Krieges einzuschränken.

Die Ukraine wehrt sich seit über vier Jahren gegen den von Kremlchef Wladimir Putin angeordneten Angriffskrieg. Die Aussichten auf eine baldige friedliche Lösung des Konflikts gelten aktuell als gering.

Quelle: ntv.de, mba/dpa

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