Noch läuft die Auszählung der Senatoren-Wahl in Alaska. Es zeichnet sich ein knappes Rennen ab. Nun mischt sich US-Präsident Trump ein: Er fordert, die Stimmen für Dan J. Sullivan dem Republikaner Dan S. Sullivan zuzuschlagen.
Zwei Tage nach den Midterms meldet sich US-Präsident Donald Trump erneut zu Wort. Bei der Senatoren-Wahl in Alaska sollten dem republikanischen Amtsinhaber Dan S. Sullivan die Stimmen des fast gleichnamigen Kandidaten Dan J. Sullivan zugeschlagen werden, forderte Trump auf seiner Plattform Truth Social. Dann würde der Republikaner „leicht gewinnen“. Nach aktuellem Auszählungsstand kommt der pensionierte Lehrer Dan J. Sullivan derzeit auf etwa 3.600 Stimmen.
Trump warf den Demokraten erneut vor, hinter der Kandidatur des „falschen“ Sullivan zu stecken. Bereits vor den Zwischenwahlen hatte er den Demokraten „Wählertäuschung“ vorgeworfen, um einen Sieg ihrer Senatskandidatin Mary Peltola zu ermöglichen. Das US-Justizministerium reichte Klage ein. Die Demokraten weisen den Vorwurf der gezielten Wählertäuschung zurück.
Viertel der Stimmen noch nicht ausgezählt
Derzeit liegt Amtsinhaber Sullivan knapp hinter der Herausforderin der Demokraten, Mary Peltola. Der Unterschied beträgt nur 637 Stimmen – also 0,3 Prozent.
Jedoch ist mehr als ein Viertel der Stimmen noch gar nicht ausgezählt, auch weil Briefwahlstimmen in dem weitläufigen Bundesstaat noch nach der Wahl eintreffen können – sofern der Poststempel vor dem Wahltag datiert ist.
Knappes Rennen auch in Mississippi
Spannend wird es auch in Mississippi. Im tief republikanisch geprägten Bundesstaat liegt der Kandidat der Demokraten, Scott Colom, mit knapp tausend Stimmen vor dem republikanischen Amtsinhaber, Cindy Hyde-Smith. Hier sind bereits mehr als 96 Prozent der Stimmen gezählt.
Alaska und Mississippi sind die letzten beiden Senatswahlen der Midterms, deren Ausgang noch nicht feststeht.
