In der Schwarzmeer-Region Odessa soll Russland einen Frachter angegriffen haben. Dabei sollen mindestens fünf Besatzungsmitgliedern getötet worden sein. Unklar ist, wieso das Schiff aus Westafrika in der umkämpften Region unterwegs war.
Die Ukraine hat Russland vorgeworfen, in der Schwarzmeer-Region ein unbewaffnetes, ziviles Schiff angegriffen zu haben. Nach Angaben der Seestreitkräfte wurden bei dem Beschuss des Getreide-Frachters fünf Besatzungsmitglieder getötet worden. Fünf weitere würden noch vermisst und acht Crew-Mitglieder im Krankenhaus in der Hafenstadt Odessa behandelt.
Die Ukraine nennt den Vorfall einen Terrorakt gegen die zivile Schifffahrt, der gegen das internationale Recht verstoße. Der Frachter fuhr unter der Flagge des westafrikanischen Landes Guinea-Bissau. Unklar ist, wieso er in der umkämpften Region unterwegs war.
Erneut Tote in Saporischschja
Außerdem wurden bei einem russischen Luftangriff auf das südostukrainische Gebiet Saporischschja in der gleichnamigen Gebietshauptstadt mindestens zwei Menschen getötet worden. Das teilte der ukrainische Rettungsdienst in der Nacht auf Telegram mit. Mindestens 42 weitere wurden bei dem Angriff verletzt, darunter auch acht Kinder.
Ukrainischen Medienberichten zufolge hatte das russische Militär die Stadt mit Lenkbomben angegriffen. Dabei sei ein fünfstöckiges Wohngebäude getroffen worden. Zwei Stockwerke des Hauses wurden demnach vollständig zerstört.
